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Kastner, Jörg - Teufelssohn
Titel: Teufelssohn
Originaltitel: -
Verlag: Droemer Knaur
Erschienen: Dezember 2009
ISBN-10: 3426632888
ISBN-13: 978-3426632888
Seiten: 426
Einband: TB
Serie: Claudia Bianchi & Paul Kadrell Reihe Bd. 2
Autorenportrait:
WikipediaJörg Kastner (* 1962 in Minden an der Weser) ist ein deutscher Schriftsteller.
Jörg Kastner studierte Rechtswissenschaften in Bielefeld. Während des Studiums begann er mit dem Schreiben von Zeitschriftenartikeln und Kurzgeschichten. Auch für Heftromane wie Jerry Cotton, Trucker King und die eigen konzipierte Reihe !Amerika! trug er zahlreiche Bände bei[1]. 1991 erschien sein erstes Buch: Das große Raumschiff Orion Fanbuch. 1993 legte Kastner das zweite Staatsexamen ab, entschied sich aber gegen einen juristischen Beruf. Stattdessen verfolgte er eine Karriere als freischaffender Autor mit fantastischen Erzählungen und historischen Romanen. Mitte der 1990er-Jahre gelang Jörg Kastner der Durchbruch zum breitem Lesepublikum mit der Germanensaga um Arminius (Hermann der Cherusker).
Jörg Kastners bislang größter Bucherfolg sind die Vatikan-Thriller um den Engelspapst.
Jörg Kastner lebt als freier Schriftsteller in Hannover.
Inhaltsangabe:
Quelle: BertelsmannDer ehemalige Jesuit Paul Kadrell muss befürchten, ein Nachfahre Satans zu sein. Er ist kurz davor, seinem Leben ein Ende zu setzen, da erfährt er, dass Claudia Bianchi, Kommissarin in Rom, ein Kind von ihm erwartet. Was eigentlich ein Grund zur Freude sein sollte, wird für Paul und Claudia zum Alptraum: Trägt auch ihr Kind die Saat des Bösen in sich? In Rom stoßen die beiden auf eine uralte Prophezeiung, die die Wiederkehr eines dunklen Gottes vorhersagt ...
Meine Meinung
Mit diesem Buch geht die Geschichte um Claudia Bianchi und Paul Kadrell in die zweite Runde.
Das erste Band, Teufelszahl, hatte mir sehr gut gefallen, daher war meine Erwartungshaltung hier sehr hoch.
Auch wenn der Klappentext nicht ganz dem entsprach, als das was ich vorfand, wurde ich in keiner Weise enttäuscht.
Die Covergestaltung gefiel mir auch bei diesem Band ausgezeichnet, in blau-lila Tönen gehalten zeigt das Cover einen alten Wasserspeier in Form eines geflügelten Gargoyles. Es versprach mir mystische Spannung. Auch darin hat das Buch gehalten was es mir versprach.
Zwei Monate nach dem Ende des ersten Band geht die Geschichte weiter, und gleich sehr rasant, mit der Drohung eines Anschlags bei einer sehr großen Veranstaltung. Trotz riesigem Polizeiaufwandes kann dieser Anschlag nicht verhindert werden. Und zwei hochrangige Figuren fanden den Tod.
Claudia die sich so ihre Gedanken machte, ermittelte dann auf eigene Faust, erst recht als sie knapp einer Entführung entkommen konnte.
Schlag auf Schlag kommen dann Geschehnisse zum Vorschein, die es mir fast unmöglich machte dieses Buch aus der Hand zu legen.
Die Seiten flogen nur so dahin und ich habe nicht bemerkt wie die Zeit verging.
Die alt bekannten Charaktere haben sich wieder eingestellt, so dass ich diese weiter kennenlernen durfte. Neue Figuren wurden soweit vorgestellt wie es nötig war für die Geschichte.
Der Spannungsbogen steigerte sich immer weiter, bis es am Ende einen schönen Showdown gab. Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen, zwei Tage dann war es ausgelesen.
Dieses Buch hatte alles was ich mir wünschte, Spannung pur, einen sehr schönen flüssigen Schreibstil, kein unnötiges Geplänkel, und auch einen Touch Liebe. Und vor allem war es nicht zu blutig, dass es auch nicht so blutig geht zeigte uns hier Jörg Kastner mit bravour!
Jörg Kastner hat sich damit noch mehr gefestigt bei den bevorzugten Autoren die ich gern lese.
Ganz klar 5 Sterne für dieses Werk.

Liebe Grüße von Netha
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Vorweg, möchte ich gleich mal klarstellen, dass der Klappentext mit dem Inhalt nicht übereinstimmt. Denn Paul Kadrell, ein ehemaliger Jesuitenbruder, mit dem Claudia Bianchi in vorigen Buch ein gefährliches Abenteuer überstand, bleibt erstmal verschollen.
Claudia muss allein mit den Folgen des Abenteuers und der einzigen Nacht mit Paul klarkommen und wieder ein normales Leben als römische Kommissarin führen. Aber nicht nur diese Erlebnisse musste sie nun alleine verarbeiten, in dieser einzigen gemeinsamen Nacht wurde Claudia schwanger ...
Dieser Roman geht nur zwei Monate nach dem ersten Teil "Teufelszahl" in Rom weiter. Als ein Anschlag auf eine Veranstaltung gelingt und kurz danach Claudia persönlich angegriffen wurde, fand ich mich mit Claudia in einem neuen gefährlichen Abenteuer wieder.
Stück für Stück kam Claudia hinter den Grund dieser Gewalttaten und was sie erfuhr, ist unglaublich und äußerst beängstigend für die Menschheit.
Durch die abwechselnde Sichtweise von mehreren Figuren hält der Autor die Spannung immer hoch und verstärkt sie sogar noch.
So fühlte ich mich durch die plastische Darstellung der Örtlichkeiten von Anfang an mittendrin und konnte mir alles sehr gut vorstellen.
Meine Begeisterung wuchs mit der steigenden Spannung, die sich gleichmäßig aufbaute und immer weiter an Kraft zunahm, bis sie zum Schluss in einem Showdown endete.
Ein Autor, der es schafft mich vor lauter Dramatik nervös zu machen, der versteht sein Handwerk. Respekt an den Autor Jörg Kastner!
Dieser Thriller hat einen flüssigen, fesselnden und äußerst spannenden Schreibstil und ist ein wahres Meisterwerk!
Schade dass es keinen 3. Teil geben wird. Aber zum Glück kann ich mich jetzt noch auf die Engelstrilogie von Jörg Kastner freuen.
Fazit:
In diesem Roman ist wirklich alles stimmig - von Anfang bis Ende Spannung pur, einen Touch Mystik, sowie eine Briese Romantik. Eben ein wirklich gelungener Thriller vom Feinsten!
Dieser Thriller bekommt von mir die volle Punktzahl, fünf Sterne und ist mein Highlight des Monats April.

Gesegnete Grüße Dine
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die Kommissarin Claudia Bianchi ist schwanger und hat keine Ahnung, wo der Vater ihres Kindes ist, bzw. ob er noch am Leben ist. Sie ist im Polizeieinsatz, als der Direktor der vatikanischen Museen sich vor laufenden Kameras im Forum Romanum in den Tod stürzt, zusammen mit der Direktorin. Keiner hat ihm dies zugetraut, er war bei allen beliebt und ein lebensfroher Mensch. Kurz darauf wird versucht Claudia zu entführen. Die beiden Ganoven trugen einen Ring, auf dem der Gott Janus abgebildet ist. 3 Tage später gab es einen zweiten Anschlag, der auf den heiligen Vater geplant war, diesen jedoch konnte Claudia verhindern. Was hatte das alles zu bedeuten?
Das Buch beginnt 2 Monate nach Ende des ersten Bandes „Teufelszahl“ und ich bin total begeistert. Jörg Kastner hat es geschafft, mich von Anfang an an die Geschichte zu fesseln. Das Ganze passiert innerhalb von 14 Tagen und ein Ereignis jagt das nächste. Knapp vor der Hälfte taucht auch Paul wieder auf, aber es dauert noch einmal 150 Seiten, bis er von der Schwangerschaft erfährt. Dieses Buch ist abgeschlossen und das Ende lässt keine Fragen offen.
Schade, daß es keinen dritten Teil mehr gibt...
Fazit:
Eine tolle Fortsetzung!

14.04.2010 - 151
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Die Liebesnacht der Kommissarin Claudia Bianchi und dem ehemaligen Jesuitenbruder Paul Kadrell ist nicht ohne Folgen geblieben. Claudia ist schwanger. Nur weiss sie nicht, ob Paul noch am Leben ist. Paul hatte beim letzen Zusammentreffen die Dienstpistole von CLaudia entwendet. Bei Ihrer Dienststelle geht eine Morddrohung ein, dass beim nächsten grossen Event zwei Menschen das Leben verlieren werden und Claudia es in der Hand habe, dass zu verhindern. Bei diesem Event kommen tatsächlich zwei Personen ums Leben. Für Claudia beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, der Attentäter plant schon die nächste Tat und sie hat keine Ahnung wer der Täter sein könnte. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und Claudia weiss bald nicht mehr, wem sie vertrauen kann.
Die Figuren konnte ich mir sehr gut vorstellen. Mit diesem Buch ist es dem Autor wieder gelungen mich in seinen Bann zu ziehen. Stellenweise konnte ich diesen Triller nicht mehr weglegen. Dieser zweite Teil ist eine würdige Fortsetzung. Dieses Werk kann ich sehr gut empfehlen und es war sicher nicht mein letzter Krimi von diesem Schriftsteller. Spannung pur!
Ich gebe:*****:
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“Teufelssohn“ ist die Fortsetzung von „Teufelszahl“, das vorher unbedingt gelesen werden sollte. Die Handlung setzt zwei Monate nach dem Verschwinden Paul Kadrells ein. Er wollte sich damals das Leben nehmen, als er erfuhr, dass er ein Nachfahre des Satans ist. Die römische Kommissarin Claudia, die Pauls Kind erwartet, hatte ihn vergeblich gesucht. Ein Anschlag auf zwei Museumsdirektoren im Forum Romanum sowie eine versuchte Entführer ihrer selbst, bringen sie und ihren Kollegen Aldo auf die Spur einer geheimnisvollen Bruderschaft, die sich mit dem Gott Janus beschäftigt. Eine spannende Jagd beginnt.
Das Buch beginnt mit dem Attentat im Forum Romanum, das die römische Polizei trotz Vorwarnung per E-Mail nicht verhindern kann. Schlag auf Schlag geht es spannend weiter. Alte Bekannte aus „Teufelssohn“ begegnen einem wieder, aber auch neue Figuren werden vorgestellt. In geschickten Rückblenden erzählt der Autor die wichtigsten Fakten aus dem ersten Teil, sodass ich meine Erinnerung schnell wieder auffrischen konnte. Neben mystischen Elementen versteht Jörg Kastner wieder mit überraschenden Wendungen und actionreicher Handlung zu fesseln. Eine Karte Roms, in der die wichtigsten Handlungsort verzeichnet sind, rundet das Leseerlebnis ab.
Fazit:
Spannender, mystischer und bildgewaltiger Abschluss der Teufels-Dilogie.

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- Cogito ergo sum
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"Teufelssohn" ist der Nachfolger von "Teufelszahl".
Fortsetzungen sind immer so eine Sache. Man hofft, dass es gut wird und der vorherige Band würdevoll weitergeführt wird.
Oftmals wird man enttäuscht. Dies gilt aber glücklicher Weise nicht für das vorliegende Buch.
Es ist zwar von Vorteil wenn man "Teufelszahl" zuvor gelesen hat, es ist aber kein Muss, weil das Wichtigste aus dem ersten Band erläutert wird.
Ich bin ein großer Anhänger von Mysterien die mit religiösen Institutionen zu tun haben. Richtig schöne Verschwörungen innerhalb einer Geschichte, in der man nichts vorausahnen kann. Ich finde nichts schlimmer als Vorhersehbarkeit.
Deshalb hat mir "Teufelssohn" so gut gefallen.
Wendungen, Überraschungen und Enthüllungen dominieren diesen äußerst gut geschriebenen Thriller.
Die Charaktere waren mir nun nicht neu, daher waren sie mir von Anfang an familiär und ich fand gut in die Geschichte und die Gefühle der Protagonisten rein.
Im Laufe des Buches habe ich hin und wieder überlegen müssen, weil die Dichte der beteiligten Personen sehr hoch wird, aber den Überblick verliert man nicht, weil annähernd alle auf irgend eine Weise miteinander verknüpft sind.
Ich kann "Teufellssohn" nur empfehlen wenn man einen spannenden, atemlosen und doch menschlichen Thriller sucht der einen fesselt und den man nicht so leicht aus der Hand legen kann.
Ich vergebe

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