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Lauriel, Angelika: Der Tod steht mir nicht (Saarlandkrimi, Band 2)
Titel: Der Tod steht mir nicht
Verlag: Gmeiner
Erschienen: 2014
ISBN-10: 3839214882
ISBN-13: 978-3839214886
Seiten: 347
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Serie: Saarlandkrimi Band 2
Autorenportrait:
BuchinnenseiteAngelika Lauriel, geboren in Saarbrücken, studierte Englisch und Französisch. Nach Zeiten des Exils in Frankreich, England und Italien zog es sie wieder in das heimische Saarland, wo sie heute mir ihrer Familie lebt. Schon früh begann das Schreiben neben Übersetzungsaufträgen einen wichtigen Platz im Leben der Autorin einzunehmen. Nach mehreren Kinder- und Jugendromanen gab sie 2012 ihr Debüt im Gmeiner-Verlag.
Inhaltsangabe:
KlappentextTräge liegt Lucys Heimatstadt Saarlouis in der Sommerhitze. Doch Lucys Puls erhöht sich schlagartig, als sie eines Tages beim Joggen in ein Feld ätzenden Bärenklaus gestoßen wird. Kurz darauf wird sie Opfer weiterer perfider Anschläge. Den Tod vor Augen beginnt Lucy, zehn Ziele zu formulieren, die sie vor ihrer Ermordung noch unbedingt erreichen will. Während ihr Freund, Kommissar Frank Kraus, mit seinem Partner fieberhaft den Attentäter verfolgt, beginnt für Lucy ein Wettlauf gegen die Zeit.
Meine Meinung:
Die tollpatschige Lucy ist mit ihrem Kommissar Frank Kraus liiert. Den Job im CallCenter hat sie immer noch. Beim joggen wird sie in ein Feld mit ätzendem Bärenklau gestoßen. Als dann kurze Zeit später weitere Anschläge auf sie geschehen, sieht sie ihr Leben in Gefahr und schreibt eine To-do-Liste: 10 Dinge, die sie vor ihrer Ermordung noch erledigen möchte.
Auch mit diesem Buch konnte mich die Autorin wieder fesseln. Spannend erzählt sie das Leben von Lucy, die sich mit einer Kollegin auseinander setzen muss, die sie kopiert, um an ihren Freund ran zu kommen. Es bekommt niemand mit, dass es jemand auf sie abgesehen hat. Zwar wird der zweite Anschlag nur durch Franks Kollegen vereitelt, aber bei den anderen gibt es keine Zeugen. Wer hat es auf Lucy abgesehen und warum? Das wird erst auf den letzten Seiten aufgelöst und bleibt bis dahin total offen.
Frank will die Scheidung noch durchbekommen, bevor Ellen das Kind zur Welt bringt und die Einblicke, die der Leser in Lucy Familienkreis bekommt, sind wundervoll beschrieben. Auch die To-do-Liste finde ich genial und es bleibt interessant, ob sie alle Punkte abarbeiten kann. Bei manchen Punkten musste ich grinsen und manche waren von Misserfolg gekrönt, aber alle waren nachvollziehbar. Am Ende wurde alles gut gelöst und aufgeklärt. Dennoch würde ich mich freuen, weiter von Lucy und Frank lesen zu dürfen.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung!

Saarlandkrimis mit Lucy und ihrem Kommissar Frank:
1. Bei Tränen Mord
2. Der Tod steht mir nicht
07.04.2014 - 399
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Titel: Der Tod steht mir nicht
Originaltitel: -
Verlag: Gmeiner Verlag
Erschienen: 5. Februar 2014
ISBN-10: 3839214882
ISBN-13: 978-3839214886
Seiten: 346
Einband: PB
Serie: Lucys und Kommissar Frank Kraus 2. Fall
Preis: 9,95 €
empfohlenes Lesealter Erwachsene
Autorenporträt:
Quelle: Gmeiner VerlagAngelika Lauriel, Jahrgang 1967, studierte bis 1992 Übersetzen und Dolmetschen Englisch und Französisch an der Universität des Saarlandes. Sie begann eine Dissertation mit dem Thema „Fehlerlinguistik und Übersetzen“ und arbeitete an der Universität des Saarlandes sowie an der dortigen Volkshochschule. Nach ihrer Heirat und einem Auslandsaufenthalt in der Toskana 1996/97 gab sie die Promotion auf und brachte zwischen 1998 und 2002 drei Söhne zur Welt. Die Autorin lebt mit ihrer Familie im Saarland.
Inhaltsangabe:
Quelle: Gmeiner VerlagDie Uhr tickt!
Träge liegt Lucys Heimatstadt Saarlouis in der Sommerhitze. Doch Lucys Puls erhöht sich schlagartig, als sie eines Tages beim Joggen in ein Feld ätzenden Bärenklaus gestoßen wird. Kurz darauf wird sie Opfer weiterer perfider Anschläge. Den Tod vor Augen beginnt Lucy, zehn Ziele zu formulieren, die sie vor ihrer Ermordung noch unbedingt erreichen will. Während ihr Freund, Kommissar Frank Kraus, mit seinem Partner fieberhaft den Attentäter verfolgt, beginnt für Lucy ein Wettlauf gegen die Zeit.
Meine Meinung:
Nach „Bei Tränen Mord“ musste ich auch den zweiten Fall von Lucy und Kommissar Frank Kraus unbedingt lesen.
Lucy und Frank haben sich nach dem letzten Fall gefunden und sind ein Paar. Frank hat den Kopf voll mit seiner Scheidung. Aber auch die Arbeit fordert Frank ungemein. Treibt doch ein Serienmörder sein Unwesen in der Region. Sein alter Partner wird aus der Reha entlassen, darüber ist Frank sehr erfreut.
Als alles scheinbar rund läuft, wird Lucy beim Joggen in ein Feld mit einer aggressiven und giftigen Pflanze gestoßen. Als es nicht bei diesem einen Unfall bleibt, wird schnell klar, dass es jemand auf Lucy abgesehen hat. Aber warum diese Anschläge ausgeübt werden, das entzieht sich lange Lucys und Franks Kenntnis.
Sehr geschickt baut Angelika Lauriel ihren Spannungsbogen aus und kann ihn auch halten. Meine Gedanken gingen in einige Richtungen. Aber immer war es der falsche Gedanke. Die Auflösung war für mich regelrecht eine Bombe. Mit diesem Täter hätte ich niemals gerechnet. Auch der Grund für die Taten war nie wirklich ersichtlich.
Dieser Roman ist dermaßen spannend und geschickt geschrieben, dass ich dieses Werk fast in Rekordzeit gelesen habe. An Aufhören war kaum zu denken. Als ich dieses Buch schloss, war ich vollkommen zufrieden. Ich hoffe sehr auf einen dritten Fall.
Lucy mit ihrem Schuhtick und Kommissar Kraus mit seinem Fußtick habe ich regelrecht in mein Herz geschlossen.
Ich vergebe glasklare fünf von fünf Sternen

Reihenfolge Bände:
1. Bei Tränen Mord
2. Der Tod steht mir nicht
Liebe Grüße von Netha
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Auf diese Fortsetzung habe ich mich sehr gefreut. Lucy arbeitet mir noch im Callcenter, was mich doch ein bisschen überrascht. Franz steht kurz vor seiner Scheidung mit Ellen. Er wohnt immer noch im selben Haus und ich habe mich zeitweise gefragt, ob sie sich sicher ist, dass sie die richtige Entscheidung mit Dieter getroffen hat. Es gibt kein zurück mehr, da Ellen von Dieter schwanger ist. Als Lucy eines Tages beim Joggen in einen Bärklau geschupst wird, sieht es noch nach einem Zufall aus. Aber als sich die Zwischenfälle häufen und Lucy benahe vom einfahrenden Zug überfahren wird, ist Frank in Alarmbereitschaft.
Es gab in diesem Buch einige Highlight da habe ich mich wirklich totgelacht. Lucy Familie ist wirklich einzig artig. Auch hat sie mit einer neuen Arbeitskollegin zu kämpfen, die versucht Lucy zu kopieren. Denn sie hat ein Auge auf Frank geworfen. Das Kopfkino ist bei mir sofort angesprungen. Die Autorin hat so eine erfrischende Schreibweise, die ich sehr mag und mich komplett in ihren Bann zieht. Der Schriftstellerin ist es gelungen mich an der Nase herumzuführen. Ich hätte nie mit dieser Lösung des Falls gerechnet. Über eine Fortsetzung mit Lucy und Frank würde ich mich sehr freuen.
Ich vergebe fünf von fünf Sternen.

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Da mir bereits „Bei Tränen Mord“, der erste Chicklit-Krimi mit der Protagonistin Lucy Schober aus der Feder von Angelika Lauriel, sehr gut gefallen hatte, wollte ich natürlich auch die Fortsetzung lesen.„Der Tod steht mir nicht“ knüpft nahtlos an die Handlung des ersten Teils an. Auch dieser Roman konnte mich mit seinen skurrilen Figuren und einer spannenden Handlung wieder fesseln.
Die Callcenteragentin Lucy Schober und der Kommissar Frank Kraus sind mittlerweile ein Paar. Der Sommer liegt mit drückender Hitze über der Stadt Saarlouis. Alles könnte perfekt sein, wären da nicht ein paar Dinge in ihrem Leben, die Lucy stören. Zum Beispiel ihr unbefriedigender Job im Callcenter, die neue, etwas seltsame Kollegin Ilina und der ewige Zwist mit ihren Eltern, die sich für ihre Tochter ein anderes Leben gewünscht hätten. Als dann auch noch Anschläge auf sie verübt werden, die sie sich absolut nicht erklären kann, beginnt Lucy an ihrem Verstand zu zweifeln. Wer will ihr nach dem Leben trachten? Frank und sein Kollege Herbert begeben sich auf Tätersuche, während Lucy eine Liste der Dinge erstellt, die sie vor ihrer Ermordung noch erledigen möchte.
Das Besondere an diesem „skurrilen Frauenkrimi“, wie die Autorin ihn selbst auf ihrer Homepage betitelt, sind die überzeichneten Figuren, die mir immer wieder ein Schmunzeln entlockt haben. Da gibt es zum Beispiel Franks Partner Herbert, der mit seiner plumpen und schrulligen Art an Hape Kerkelings Figur Horst Schlämmer erinnert. Oder „der Dieter“, neuer Partner von Franks Exfrau, der sein neues Hobby Handarbeiten mit Leidenschaft betreibt und Büroklammern umhäkelt. Lucy selbst ist mit ihrer etwas tollpatschigen Art eine Figur, die ich auf Anhieb mochte.
Die Tätersuche gestaltet sich indes etwas kompliziert, da der Attentäter nach den Anschlägen immer sofort spurlos verschwunden ist. Teilweise habe ich mich gefragt, ob Lucy sich diese Angriffe nur eingebildet hat. In einem furiosen Finale stellt sich dann aber heraus, wer der Täter war.
Ich empfehle im Übrigen, die beiden Teile der Reihenfolge nach zu lesen. Die Autorin erzählt in kurzen Rückblenden zum besseren Verständnis, was im ersten Band passiert ist. Leider verrät sie dabei ziemlich viel, unter anderem wer der Täter war. Da beide Romane aber ein echter Genuss sind, sollte man sie sich sowieso nicht entgehen lassen.
Ich hoffe sehr, dass die Geschichte um Lucy und Frank noch weitergeht. Eine Fortsetzung würde ich sehr gerne lesen.
Fazit:
Ein echtes Lesevergnügen!

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Lucy ist glücklich. Zwar hat sie noch keinen neuen Job gefunden und arbeitet nach wie vor im Callcenter, aber sie hat ihre große Liebe gefunden und ist fest liiert mit Kommissar Frank Kraus.
Das Leben könnte so schön sein, gäbe es nicht diese neue Kollegin. Sie ist bildhübsch, arbeitet nun auch im Callcenter und ist scharf auf Frank, was sie auch nicht verheimlicht.
Mit dem Auftreten dieser Kollegin ändert sich Lucys Leben drastisch. Es werden immer wieder Attentate auf sie verübt. Während ihre Mitmenschen das bezweifeln, hat Lucy Todesangst und erstellt eine Liste mit zehn Dingen, die sie vor ihrem Tod noch erlebt haben will. Wird sie es schaffen, alle Punkte abzuarbeiten?
„Der Tod steht mir nicht“ ist Angelika Lauriels Fortsetzung der Reihe um die tollpatschige Lucy, die mit „Bei Tränen Mord“ begann.
Die Protagonistin ist mir auch in diesem zweiten Roman nicht viel sympathischer geworden, auch wenn sie nicht mehr so oberflächlich ist. Was mich jedoch zunehmend störte, waren die Diskussionen mit ihrem „guten und bösen Engeln“, ihren zwei „Ichs“. Diese Passagen habe ich nur noch überflogen.
Ein bisschen übertrieben und schon fast albern fand ich die Szene auf dem Familienfest, Das war mir „too much“.
Wie auch im ersten Band gefiel mir jedoch der Krimiplot sehr gut. Auf den Täter bin ich erst sehr spät gekommen.
Fazit:
Ich habe wieder festgestellt, dass ich kein Freund von Chicklit bin und werde die aus diesem Grund die Serie nicht weiterverfolgen.
Bewertung:
Ich gebe dem Buch drei von fünf Sternen.

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