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Meyer-Burkhardt, Hubertus - Die Sonne scheint immer.
Titel : Die Sonne scheint immer. Für die Wolken kann ich nichts
Originaltitel: -
Verlag: Heyne Verlag
Erschienen: 2025
ISBN-10:
ISBN-13: 9783453218888
Seiten: 205
Einband: HC
Serie: -
Preis: 22,00 €
Autorenporträt:
Hubertus Meyer-Burckhardt, 1956 in Kassel geboren, betrat bereits im Alter von 15 Jahren die Bühne des dortigen Staatstheaters. Seitdem wusste er, dass er einmal „irgendwas mit Unterhaltung“ machen wollte, und besuchte die Hochschule für Fernsehen und Film in München. Er gewann zahlreiche Preise als TV-Poduzent, verbrachte einige Jahre im Vorstand von Axel Springer sowie von ProSiebenSat.1Media und hatte eine Professur an der Hamburg Media School inne. Einem Millionenpublikum ist er als Gastgeber der „NDR Talkshow“ bekannt. 2021 erschien sein Spiegel-Bestseller „Diese ganze Scheiße mit der Zeit: Meine Entdeckung des Jetzt. Meyer-Burckhardt lebt in Hamburg.
Quelle: Buchinnenseite
Inhaltsangabe:
Mit Nationalstolz brauchte ihr nach zwei Weltkriegen keiner zu kommen: „Wenn sie unbedingt auf ihr Volk stolz sein möchten, empfehle ich ihnen den Beruf des Imkers“
Hubertus Meyer-Burckhardts Großmutter war Jahrgang 1898 und saß nahezu jeden Abend in der Weinstube Boos – wenn sie nicht gerade im Beiwagen einer Moto Guzzi hockte und dem Fahrer befahl: „Schneller. Fahren Sie doch bitte endlich schneller.“
Fast 40 Jahre nach ihrem Tod setzt sich Hubertus Meyer-Burckhardt in Gedanken noch einmal mit seiner Großmutter zusammen und reflektiert, welchen Einfluss diese außergewöhnliche Frau auf sein eigenes leben hatte. Was war das Geschenk, das sie ihm mitgab?
Ein ganz persönlicher Blick auf eine Frau Frau, die nichts so wenig mochte wie die Vergangenheit und die der Gegenwart stets mit offenen Augen begegnete, ganz nach dem Motto: Lebe dein Leben, es ist jetzt!
Quelle: Klappentext
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen, zum einen dachte ich mir, was für eine Frau, die es gewagt hat so unverblümt durch Leben zu gehen.
Zum anderen etwas peinlich berührt, wenn ich da an meine Großmutter dachte, die mich auch mehr auf mein späteres Leben vorbereitet hatte als meine Eltern.
Die Frau nahm kein Blatt vor dem Mund, und mit ihrer „Berliner Schnutte“ klang vieles nicht so ernst wie es dann doch gemeint war.
Neugierig ohne Ende, Vorlaut, und doch an so vielem Interessiert. Ja das war wirklich eine ungewöhnliche Frau in ihrem Alter.
Einiges war selbst dem Enkel peinlich, aber darüber ist er teils lächelt gestanden.
Die Episoden ihres Lebens waren aber auch etwas lehrreich für die moderne Generation, vieles nicht so eng zu sehen, denn ändern könnte man es ja eh nicht, also machte das Beste daraus.
Mir hat dieses Buch recht gut gefallen. Vor allem das erzählen wie diese Großmutter halt eben war, das würde sich nicht jeder trauen zu veröffentlichen.
Ich vergebe vier von fünf Sternen
Liebe Grüße von Netha
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