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Bradley, Kaliane - Das Ministerium der Zeit
Titel: Das Ministerium der Zeit
Originaltitel: The Ministry of Time
Verlag: Penguin
Erschienen: 23.04.2025
ISBN: 978-3328603535
Seiten: 383
Einband: gebunden
Preis: 24,00 €
Serie: -
Autorenporträt:
Quelle: BuchinnenseiteKaliane Bradley ist eine britisch-kambodschanische Autorin und Lektorin. Ihre Kurzgeschichten sind in verschiedenen Magazinen erschienen. Sie ist Gewinnerin des Harper's Bazaar Short Story Prize und des V. S. Pritchett Short Story Prize. Das Ministerium der Zeit ist ihr erster Roman. Er erscheint in über 25 Ländern und wurde von Barack Obama auf seiner Summer Reading List empfohlen. Kaliane Bradley lebt in London.
Inhaltsangabe:
Quelle: KlappentextEine junge Ministeriumsangestellte und ein verschollener Polarforscher verbringen einen heißen Sommer in einem Backsteinhaus in London. Er ist durch die Zeit gereist, sie soll ihm das Ankommen erleichtern. Doch je näher sich die beiden kommen, desto bedrohlicher wird die Welt um sie herum. Kann ihre Liebe die Geschichte neu schreiben?
Meine Meinung:
Eine junge Frau arbeitet im Ministerium für Expatriation. Ihr Auftrag ist es, sich um den Polarforscher Graham Gore zu kümmern. Der Mann kam aus dem Jahr 1847 und soll lernen, sich im 21. Jahrhundert zurecht zu finden…
Das Buch ist angenehm geschrieben und gut verständlich, auch wenn nicht klar war, was das Ministerium genau macht. Klar, es ist für Zeitreisen zuständig und erforscht die Folgen - aber ich habe früh vermutet, dass da noch mehr dahinter steckt, was aber niemand wissen sollte…
Die junge Mitarbeiterin (leider wurde bei ihr als einzigem Charakter kein Name genannt), war mir sympathisch, ebenso wie der Polarforscher und ihre Kollegin Simellia. Ihrer Chefin Adela habe ich aber von Anfang an misstraut.
Die ersten 50 Seiten haben mich gefesselt, aber dann wurde es langatmig und despektierlich. Als dann der Kollege Quentin verschwand, wurde ich wieder neugierig – auch, weil weitere kuriose Phänomene vorkamen. Aber so richtig begeistert hat mich das Buch nicht.
Gegen Ende wurde es sonderbar und ich fand das Geschehen paradox und unrealistisch. Das Ende fand ich unvollständig, es blieben noch Fragen offen.
Fazit:
Interessante Story, träge umgesetzt.

03.04.2025 – 1.009
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