Michéle, Rebecca - Der Weg der Bärin - Abschnitt 5

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04 Juli 2026 09:22 #1 von Netha
Eine Frau kämpft um ihre Freiheit - und um ihre große Liebe

Burg Wielandstein auf der Schwäbischen Alb, um das Jahr 1450. Seit Jahren hofft Ursula auf die Rückkehr des Burgherrn, ihres geliebten Vaters. Doch der bleibt verschollen. Das Geld wird immer knapper, die Burg verfällt, und bald droht neues Unheil: Mönch Bernward beansprucht ihr Land. Er hat von einem sagenumwobenen Stauferschatz gehört, der in den Mauern verborgen sein soll, und tut alles, um ihn in seinen Besitz zu bringen. Ursula kämpft um ihre Heimat, doch als sie zur Heirat gezwungen und ihr Mann handgreiflich wird, bleibt ihr nur die Flucht. Unter falschem Namen beginnt sie neu - nicht ahnend, dass ihre Jugendliebe Ludwig derweil aus der Gefangenschaft zurückkehrt. Haben sie noch eine Chance?


Seite 312 - Ende / Kap. 19 - Ende

Liebe Grüße von Netha

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17 Juli 2026 14:57 #2 von NicoleK
Dass dem Abt nicht zu trauen ist, war ja kein Wunder! Ich bin gespannt, ob Ursula bis zum Bischof kommt und ob er sie anhören wird! So langsam müsste sie doch mal Glück haben, jetzt gegen Ende des Buches!

Jetzt ist sie in Tübingen und muss nach Bebenhausen. Ich musste grinsen: mein jüngster Sohn studiert in Tübingen und am 1. Mai haben wir Schloss und Kloster Bebenhausen besichtigt (ich zwar nur das Kloster, da ich mit Rollator nicht ins Schloss konnte, aber die Bilder, die mein Mann gemacht hat, waren toll). Die ganze Anlage war grandios! Die Führung durchs Kloster war beeindruckend und der Innenhof wunderschön!

Ursulas Ankunft hat mich total geflasht! Auch ich bin an den hohen Mauern mit den Wachtürmen vorbeigegangen! Wenn ich die Augen schließe, sehe ich das große Tor vor mir!

Sie hat Irmgard und Karl wieder getroffen! Was habe ich mich gefreut! Und mit einer Mönchskutte hat sie den Bischof erreicht - herrlich! Bruder Ursus - ich bin gespannt, ob der Bischof die Stimme oder die Haltung wieder erkennt…

Der Bischof ist ein Schlitzohr! Ich mag ihn, er ist klug und gewitzt. Und jetzt sind die Beiden verheiratet, ich freu mich! Auch wenn ich schade finde, dass sie wegziehen müssen…

Und dass der Abt noch nicht mal einen Rüffel kriegt, fand ich auch nicht gut - aber eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus…

Es freut mich, dass nach den harten Jahren jetzt endlich das Glück eingezogen ist!

Auf S. 388 ist mir ein kleiner Fehler aufgefallen: in der drittletzten Zeile steht „Dann wandte er sich an Ursula und Ludwig.“ Es müsste aber Jakob und nicht Ludwig heißen

Herzlichen Dank für die interessante Leserunde und für die Hintergrundinfos!

Viele Grüße Nicole

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18 Juli 2026 09:31 #3 von RebeccaM


Auf S. 388 ist mir ein kleiner Fehler aufgefallen: in der drittletzten Zeile steht „Dann wandte er sich an Ursula und Ludwig.“ Es müsste aber Jakob und nicht Ludwig heißen


 
Danke, kommt auf die Liste. Trotz aller Sorgfalt rutscht doch immer noch was durch. Ich denke, Zabou wird auch noch ein paar Fehler finden ;)

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18 Juli 2026 09:34 #4 von RebeccaM

Und dass der Abt noch nicht mal einen Rüffel kriegt, fand ich auch nicht gut - aber eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus…


 
Tja, das hat sich bis heute in der Kirche nicht geändert, besonders in der katholischen. Ich sage nur: Missbrauch ... Es gibt immer noch ein eigenes Kirchenrecht, das mit dem Strafgesetzbuch rein gar nichts zu tun hat. Zumindest in Deutschland. In der UK ist das anders, da sind die Kleriker der anglikanischen Kirche rechtlich den ganz "normalen" Bürgern gleichgestellt. 
Der Abt findet ja dann ein nicht so gutes Ende. Am Ende siegt die Gerechtigkeit dann doch. Nach damaligem Glauben ist der Abt dann auch nach unten gefahren ;)

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18 Juli 2026 09:38 #5 von RebeccaM


Jetzt ist sie in Tübingen und muss nach Bebenhausen. Ich musste grinsen: mein jüngster Sohn studiert in Tübingen und am 1. Mai haben wir Schloss und Kloster Bebenhausen besichtigt (ich zwar nur das Kloster, da ich mit Rollator nicht ins Schloss konnte, aber die Bilder, die mein Mann gemacht hat, waren toll). Die ganze Anlage war grandios! Die Führung durchs Kloster war beeindruckend und der Innenhof wunderschön!


 
Wie du weißt, interessierten mich alte Bauten, Städte, Klöster und Burgen seit meiner Kindheit. Von Rottweil aus waren wir oft in Tübingen und auch im Kloster und Schloss Bebenhausen. Vor ein paar Jahren veröffentliche ich ja drei Regionalkrimis im Silberburg Verlag. Das Verlagshaus war genau gegenüber dem Kloster, ich parkte immer auf dem Parkplatz des Klosters, wenn ich im Verlag war. Dann bin ich auch immer wieder nochmal durch Bebenhausen geschlendert. Während des Schreibens dieses Romans war ich dann selbstverständlich auch nochmal dort :)

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18 Juli 2026 10:24 #6 von NicoleK

Tja, das hat sich bis heute in der Kirche nicht geändert, besonders in der katholischen.

leider!

Nach damaligem Glauben ist der Abt dann auch nach unten gefahren ;)

ein kleiner Trost!

Während des Schreibens dieses Romans war ich dann selbstverständlich auch nochmal dort :)

ich werde bestimmt auch nochmal hingehen!

Viele Grüße Nicole

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