Leix, Bernd: Hackschnitzel

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10 Nov. 2011 08:46 - 06 Jan. 2024 08:31 #1 von Tuppi
Leix, Bernd: Hackschnitzel wurde erstellt von Tuppi
Autor: Bernd Leix
Titel: Hackschnitzel
Verlag: Gmeiner
Erschienen: 2006
ISBN-10: 3899776941
ISBN-13: 978-3899776942
Seiten: 273
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,90 €
Serie: Oskar Lindts dritter Fall


Autorenportrait

Bernd Leix wurde 1963 geboren, studierte Forstwirtschaft und lebt heute mit Frau, Sohn und Hund in einer kleinen Stadt im Schwarzwald. Er arbeitete einige Jahre als Revierförster im Karlsruher Hardtwald und kam dort mit nahezu jeder Art von Kriminalität in Berührung.

Quelle: Buchrücken

Inhaltsangabe:

Fein zerhäckselt finden sich die Einzelteile einer menschlichen Leiche zwischen den Holzhackschnitzeln auf einem Kinderspielplatz.
Die Identifizierung des Toten erweist sich als schwierig. Als klar wird, dass es sich um den Direktor einer Ettlinger Baufirma handelt, beginnt für Oskar Lindt, den Chefermittler der Karlsruher Mordkommission, die zähe Suche nach Motiv und Täter. In einem Sumpf aus Verbrechen, Geldgier, Macht und Korruption entgeht er selbst dem Tod nur um Haaresbreite …

Klappentext

Meine Meinung
Oskar Lindt und seine Kollegen beenden den ersten Arbeitstag nach den Feiertagen im neuen Jahr mit einem Kegelabend, nachdem sie die Statistik des vergangenen Jahres mit 100% abgeschlossen haben, als das Handy klingelte und sie darüber informiert wurden, daß in Rheinstetten auf einem Spielplatz die zerhäckselten Überreste einer Leiche gefunden wurde. Die Holzsplitter wurden erst kurz zuvor auf dem Spielplatz verteilt, um die Stürze der Kinder zu dämpfen. Daß es sich nicht nur um Holz handelte, ist erst aufgefallen, als ein Kind von der Schaukel fiel. Aber der Container mit den Holzhäckseln war ursprünglich auch für das Heizkraftwerk vorgesehen - daß er auf dem Spielplatz landete, war ein Zufall.
Nachdem endlich feststand, wer der Tote war, wurde es nicht einfacher. Es handelt sich um einen peniblen Mann, der kein aufregendes Privatleben, und auch sonst keine Probleme hatte...

Dieses Mal spielt der Krimi teilweise in meinem Heimatort, einer Kleinstadt am Rande von Karlsruhe. Die Gegenden sind mir sehr gut vertraut, weshalb ich mich (wieder) recht schnell zurechtgefunden habe. Es war mein sechstes Werk des Autors und ich hatte gleich wieder viel Sympathie für das Ermittlerteam, das mir durch die anderen Bände bereits vertraut ist. Aber meiner Meinung nach kann sich der Leser auch ohne die anderen Teile gut zurechtfinden – ich habe die Bücher auch nicht chronologisch gelesen.
Das Opfer war ein Mann, dessen Fehlen nur seinem Chef aufgefallen ist. Ansonsten war er total unauffällig und hatte weder beruflich, noch privat irgendwelche Kontakte. Keine Freunde, noch nicht mal Bekannte.
Oskar Lindt ist ein pfeiferauchender Hauptkommissar, dessen Fahndungserfolge mit Hilfe seiner unkonventionellen Art zustande kommen. Seine Methoden sind mitunter seltsam, aber gut nachvollziehbar. Die besten Ideen kommen ihm, wenn er einsam unterwegs ist, um seine Gedanken zu sortieren. In diesem Fall befand er sich sehr lange in einer Sackgasse, aus der ihm nur der Zufall helfen konnte. Dieser trat allerdings erst nach der Buchmitte durch mühsame Kleinarbeit auf. Und richtig Fahrt bekam die Sache erst im letzten Viertel. Der dicke Fisch kam dann 40 Seiten vor Schluß in Form einer ganz großen Korruption. Und 5 Seiten vor Schluß wurde endlich auch der Mord aufgeklärt...
Es gibt kein perfektes Verbrechen und ich hoffe, es wird noch weitere Bücher mit Hauptkommissar Oskar Lindt geben.

Fazit:
wieder ein tolles Buch mit dem sympathischen Kommissar
:*****:

Kommissar Oskar Lindt:
1. Bucheckern (2005)
2. Zuckerblut (2005)
3. Hackschnitzel (2006)
4. Waldstadt (2007)
5. Fächertraum (2009)
6. Fächergrün (2011)


10.11.2011 - 240

Viele Grüße Nicole

EIN TAG OHNE LESEN IST KEIN GUTER TAG!
Letzte Änderung: 06 Jan. 2024 08:31 von Tuppi.

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