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Steinert, Andrea - Haut, so weiß wie Schnee
Titel: Haut, so weiß wie Schnee
Originaltitel: -
Verlag: Baumhaus
Erschienen: 16. September 2011
ISBN 13: 978-3833900426
Seiten: 303 Seiten
Einband: Hardcover
Serie: -
Empfohlenes Alter: 14-17 Jahre
Preis: 12,99 Euro
Autorenportrait:
Quelle: Luebbe.deAndrea Steinert, geb. 1967 in Freiburg im Breisgau, besuchte nach dem Abitur eine Journalistenschule und studierte anschließend VWL in Köln. Sie hat für Printmedien wie Die Weltwoche, Finanztest und das ehemalige Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung Jetzt gearbeitet. Seit der Geburt ihrer Tochter ist sie freie Journalistin beim ARD-Hörfunk. Außerdem schreibt sie für das Deutsche Ärzteblatt. "Haut, so weiß wie Schnee" ist ihr erster Jugendroman.
Inhaltsangabe:
Quelle: Amazon.deEin Mädchen, so schön wie Schneewittchen. Jette ist unglaublich hübsch, aber abgesehen davon ist ihr Leben ganz normal. Doch dann lernt sie Jonah kennen und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Der Junge warnt sie davor, dass ein Kosmetikkonzern es auf ihr Blut abgesehen hat, weil er damit Forschungen betreiben will. Für Jette und Jonah beginnt ein gefährlicher Kampf...
Meine Meinung:
Jette ist ein hübsches und normales Mädchen, zumindest denkt sie das von sich selbst, aber die meisten anderen sehen in ihr viel mehr, besonders Dr. Saalfeld ist ganz besessen von ihrer reinen, glatten und makellosen Haut. Durch eine Notiz seines früheren Kollegen Norbert Königssohn wurde er auf sie aufmerksam, aber da sie adoptiert wurde hat sie einen neuen Namen bekommen und so läßt er nach ihr suchen. Als er sie dann endlich gefunden hat will er ihr heimlich Blut abnehmen, aber es geht ihm alles nicht schnell genug und sein Komplize Wim Tanner ist am Anfang auch keine große Hilfe, da ihm immer wieder Fehler passieren und so beginnt ein gefährliches Spiel, bei dem es bald um Leben und Tod geht.
Der Anfang der Geschichte ist wirklich spannend und interessant, aber es gibt auch einige Momente, die einem eine ziemliche Gänsehaut bescheren können, vor Schrecken. Die Szene mit der Fledermaus ist z.B. so eine und da mußte ich schon ein wenig schlucken, vor allem weil das auch alles so lautlos und einfach über die Bühne gegangen ist. Aber dann wird die Story teilweise richtig beklemmend, man kann die Verzweiflung von Jette, die ihren Entführen hilflos ausgeliefert ist, richtig spüren. Die Gedanken von Wim Tanner dann noch zu lesen ist oft recht unheimlich und man fragt sich was für ein Mensch das überhaupt ist, der so Spaß daran hat einen anderen zu quälen.
Jettes Freunde Charlie, Klara und Jonah versuchen derweil alles mögliche um sie zu finden, auch Jonahs Freund Dukie, der auch noch der Sohn von Dr. Saalfeld ist ist mit von der Partie, denn er konnte seinen Vater sowieso noch nie leiden. Wie die vier verzweifelt versuchen ihre Freundin zu finden und nach jedem noch so kleinen Strohhalm greifen ist ziemlich eindringlich geschildert und gerade am Anfang, wo die Polizei Charlie und Klara keinen Glauben schenken mag, das Jette wirklich entführt wurde und wahrscheinlich in großer Gefahr schwebt möchte man am liebsten selbst in die Geschichte steigen und denen mal ordentlich die Meinung sagen, weil sie einfach nicht hören wollen und sich lieber auf die Aussagen der Erwachsenen versteifen und denen auch noch mehr Glauben schenken.
Was ich allerdings schade fand ist, das am Ende kaum noch auf das NF-1-Gen eingegangen wurde, auch das Jettes leibliche Mutter kaum noch Thema war hat mich etwas verwundert, denn ich hatte mir durch die Sätze, die früher gefallen sind irgendwie gedacht, das da eventuell noch etwas zu kommt. Aber generell fand ich den Schluß etwas seltsam, nicht nur, das alles recht schnell abgehandelt wurde, nein auch der Brief, wo dann erklärt wird was es mit dem Falken ganz am Anfang auf sich hatte war schon etwas komisch und paßte meiner Meinung nach gar nicht zu der Geschichte. Selbst Jettes Art wirkte irgendwie plötzlich total aufgesetzt und gar nicht mehr authentisch und Jonah tat mir eigentlich nur noch leid.
Von mir gibt es:***:
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