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Schröder, Patricia - Jolande. Der Sommer meines Lebens
Titel: Jolande - Der Sommer meines Lebens
Originaltitel: -
Verlag: Coppenrath
Erschienen: Juni 2011
ISBN 13: 978-3815755273
Seiten: 267 Seiten
Einband: Hardcover
Serie: -
Empfohlenes Alter: 12-16 Jahre
Preis: 12,95 Euro
Autorenportrait:
Quelle: Amazon.dePatricia Schröder, geb. 1960, wuchs in Düsseldorf auf. Sie studierte Textildesign und arbeitete einige Jahre in diesem Beruf. Als ihre Kinder zur Welt kamen, zog sie sich in den Norden auf eine kleine Warft zurück. Anfangs vermisste sie den Trubel der Stadt, und so fing sie an, sich Geschichten auszudenken. Mittlerweile gehört sie zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen in Deutschland und hat schon zahlreiche Romane veröffentlicht und engagiert sich für die Leseförderung.
Inhaltsangabe:
Quelle: Amazon.de"Für Jolande" ist das Einzige, was auf dem ersten Umschlag steht. Doch Jo kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser mysteriöse Brief tatsächlich an sie gerichtet ist. Am Ende siegt ihre Neugier und sie lässt sich auf das ungewöhnliche Spiel ein - ein Spiel, das sie nicht nur ans Meer, sondern in das Abenteuer ihres Lebens führt ... bis ihr klar wird, dass hinter Handball und Schule die ganze Welt auf sie wartet. Aber ist Jo wirklich bereit, sich jeder Herausforderung zu stellen? Und was hat Mika, ihr großer Schwarm, mit der ganzen Sache zu tun?
Meine Meinung:
Das Cover des Romans zeigt die Beine eines Mädchens, das mit den Füßen im Meer ist und über einen Strand geht. Und der Schriftzug "Jolande" ist in rosa gehalten und glitzert, was wirklich schön aussieht. Das Bild paßt wirklich gut zu dem Buch, es könnte wirklich Jo sein, die dort drauf ist, außerdem vermittelt es einen richtig guten Eindruck vom Sommer und dem Gefühl der Leichtigkeit.
Johanna, kurz genannt Jo, ist ein recht ruhiges Mädchen, gut in der Schule und im Handball, hat immer ein Ohr für andere, versucht es allen recht zu machen und vergißt darüber oft sich selbst. Sobald sie jemandem mal eine patzige Antwort gibt fühlt sie sich kurz danach meist total schlecht und entschuldigt sich sofort. Dabei ist das gerade in Bezug auf ihre angeblich beste Freundin Anouk eigentlich gar nicht nötig, wie ich finde, denn diese bringt meist Sprüche, die wirklich verletzend sind und wenn Jo mal nicht sputet, wie sie möchte ist sie gleich eingeschnappt.
Johannas Eltern sind getrennt und während ihr Vater eigentlich genauso wie Jo ist, so ist ihre Mutter das genaue Gegenteil, sie ist ein rechter Wirbelwind und ich finde sie ehrlich gesagt gar nicht so schlimm, aber Johanna ist halt anders gestrickt und fühlt sich in ihrer Gegenwart nicht so wohl, darum würde Jo am liebsten ihre Besuche bei ihr reduzieren. Aber da ihr Vater eine neue Freundin hat und mit dieser gerne ein verlängertes Wochenende verreisen möchte zieht Johanna für die Zeit zu ihrer Mutter und ab da erlebt sie ein richtiges Abenteuer, denn als ihre Mutter und dessen beste Freundin unterwegs sind, bekommt sie einen Brief auf dem "Für Jolande" steht, dies ist ihr zweiter Vorname, dem sie aber so gar nichts abgewinnen kann und in diesem schreibt ihr eine gewisse Belinda was sie als nächstes tun soll. Erst ist Jo gar nicht so begeistert davon, aber dann siegt ihre Neugier und am Ende dieser außergewöhnlichen Reise ist Johanna nicht mehr die gleiche.
Die Geschichte wird in recht ruhigen Tönen erzählt, richtig spannend ist das Buch eigentlich nicht, auch wenn die Briefe das ganze natürlich etwas auflockern und man wissen möchte, welche Aufgaben Belinda Jo noch so stellt und ob sie diese auch wirklich ausführt. Aber trotzdem hat mich das Buch gefesselt, so daß ich es recht schnell durch hatte, denn Johannas Gedanken und Gefühle werden einem wirklich sehr gut geschildert und manchmal tut sie einem echt leid, weil sie innerlich öfters so zerrissen wirkt, aber sie findet durch diese Briefe auch irgendwie zu sich selbst und diese Wandlung mitzuverfolgen ist schon erstaunlich.
Sehr interessant war es auch zu erfahren wer denn nun eigentlich Belinda ist und ich muß sagen, ich hatte zwar manchmal schon den Verdacht, das es diese Person ist, die hinter dem ganzen steckt, aber irgendwie konnte ich es mir dann auch wieder nicht so recht vorstellen, weil das schon ziemlich ungewöhnlich war. Wer mir übrigens nicht so gut gefallen hat war Mika, er kam zwar nicht so oft vor, aber einige seiner Aussagen fand ich schon etwas seltsam, besonders im Bezug auf andere Jungs. Ansonsten war das Buch aber wirklich flüssig zu lesen und hat gut geschildert wie Johanna ihren Weg geht.
Von mir gibt es:****:
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