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Hummler, Birgit - Crashkurs (Hauptkommissar Andreas Bialas 02)
Titel: Crashkurs
Verlag: Silberburg
Erschienen: 2013
ISBN-10: 3842512449
ISBN-13: 978-3842512443
Seiten: 557
Einband: Taschenbuch
Preis: 12,90 €
Serie: Hauptkommissar Andreas Bialas, Band 2
Autorenporträt:
BuchinnenseiteBirgit Hummler, Jahrgang 1953, ist in Stuttgart aufgewachsen und lebt heute auf der Schwäbischen Alb. Sie hat Sprach- und Literaturwissenschaften (Deutsch und Russisch) sowie Journalistik und Kommunikationswissenschaften studiert. Ihre Laufbahn als Journalistin führte sie bald zu Themen aus der Arbeits- und Wirtschaftswelt, in der es manchmal mörderisch zugeht. "Stahlbeton" wurde 2011 mit dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet.
Inhaltsangabe:
KlappentextHanna Stankowski von der Kripo Stuttgart ist nicht gerade begeistert, als sie die Aufklärung eines Unfalls übernehmen muss. Die stellvertretende Leiterin des Dezernats für Tötungsdelikte hat ohnehin schon mehr als genug Arbeit. Ihr Chef Andreas Bialas ist ausgefallen, muss sich von einem Herzinfarkt erholen.
Schnell stellt sich heraus, dass der vermeintliche Unfall, der den Tod eines Anlageberaters zur Folge hatte, durch Sabotage verursacht wurde. Schnell ist auch ein Verdächtiger gefunden, denn der junge Mann, der jetzt tot ist, war nicht zimperlich mit seinen Mitarbeitern umgegangen.
Doch es passieren weitere Unfälle - auf dieselbe Weise. Hanna Stankowski und ihr Team können keine Verbindung zwischen den Opfern feststellen - bis auf eine: Alle sind in der Finanzbranche tätig, verkaufen Geldanlagen und bewilligen Kredite. Ist da womöglich ein Serientäter unterwegs?
Meine Meinung:
Andreas Bialas hatte einen Herzinfarkt und fällt aus. Hanna Stankowski übernimmt deshalb die Leitung des Dezernats für Tötungsdelikte bei der Kripo Stuttgart. Sie bekommt die Akte mit dem tödlichen Verkehrsunfall von vor zwei Tagen, da die Untersuchungen eine angesägte Spurstange feststellten.
Ich habe mich beim lesen sehr wohl gefühlt und konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Hintergründe der Anlageberatung wurden gut erklärt, sodass auch ich als Laie es einigermaßen verstand. Es handelt sich um das zweite Buch dieser Reihe, aber auch Quereinsteiger finden sich problemlos zurecht, da die Fälle nicht aufeinander aufbauen.
Hauptkommissarin Hanna und ihr Team waren mir sympathisch. Zumindest bis auf Dieter, den arroganten Kollegen, der sich von Frauen nichts sagen lässt. Hanna ist etwas überfordert und muss privat damit fertig werden, dass ihre Tochter das Haus verlassen und nach Chile gehen möchte. Luca ist wegen seiner Freundin nicht ganz bei der Sache, die ihn psychisch fertig macht. Und Andreas fehlt an allen Ecken mit seiner professionellen Art. Staatsanwalt Frentzel ist zwar etwas chaotisch, aber auf ihn ist Verlass. Aber in dem Fall gibt es keine Erfolge. Erst als Hanna Kontakt mit Andreas aufnimmt wird es besser. Die beiden arbeiten perfekt miteinander und ergänzen sich hervorragend. Auch Gerd Stoevesand vom LKA war wieder mit von der Partie.
Der Unfall entwickelte sich zu einem Anschlag und ein Verdächtiger wurde auch gefunden. Aber dann passierte ein weiterer identischer Unfall. Wieder ein Vermögensberater mit einer angesägten Spurstange... Und dabei bleibt es nicht. Für die Ermittler entwickelt es sich zu einer scheinbar unlösbaren Aufgabe mit unterschiedlichen Facetten...
Die Handlung spielt in Stuttgart und enthält viel Lokalkolorit. Ich kenne mich in der Stadt nicht wirklich aus, konnte mich aber mit den eingestreuten Hinweisen doch recht gut zurechtfinden.
Das Ende hat mir sehr gefallen. Spannend und in letzter Sekunde wurde das Schlimmste verhindert. Alles wurde aufgeklärt und es blieben keine Fragen offen. Und auch privat beginnen schöne Zeiten für Hanna.
Fazit:
Sind spekulative Investmentgeschäfte im Finanzwesen selten oder üblich?

Hauptkommissar Andreas Bialas:
1. Stahlbeton - 2012
2. Crashkurs - 2013
3. Sumpfgift - 2016
16.08.2017 - 555
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