Kliesch, Vincent - Der Todeszauberer (Julius Kern 02)

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08 Sep. 2011 20:53 #1 von Zabou1964
Autor: Kliesch, Vincent
Sprecher: Teschner, Uve
Titel: Der Todeszauberer
Originaltitel: ---
Verlag: Audible
Erschienen: 2011
ISBN 10: nicht vorhanden
ISBN 13: nicht vorhanden
Spieldauer: 498 Min.
Hörbuch-Art: Audible Format
Version: Ungekürzt
Serie: Julius-Kern-Trilogie 2
Preis: € 9,95

Autorenportrait

Vincent Kliesch wurde in Berlin geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Restaurantfachmann und arbeitete danach mehrere Jahre in der Gastronomie. Dabei entstand auch die Idee zu seinem ersten Thriller Die Reinheit des Todes, der auf Anhieb zu einem großen Erfolg wurde.
Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, steht er als Moderator und Stand-Up-Comedian auf der Bühne. Der Filmpark Babelsberg, in dem er täglich das Publikum unterhält, sowie der legendäre Quatsch Comedy Club sind nur zwei Stationen seiner Laufbahn als Entertainer.


Quelle: Blanvalet Verlag

Sprecherportrait

Uve Teschner: 1973 in Leipzig geboren, studierte in Potsdam Musik, arbeitete als Technikassistent im Nikolaisaal Potsdam. 2002 begann er mit ersten privaten Hörbuchaufnahmen. Seit einigen Jahren arbeitet er als freiberuflicher Sprecher für Audible, Edel, John-Media u.a., aber auch für Radio, Internetprojekte und Synchron. In dieser Zeit sind etwa 30 Hörbücher und Hörspiele aus den Genres Phantastik, Erzählung, Dokumentation, Biographie, Thriller, sowie Kinderbücher und Sachliteratur entstanden, zum Teil auch in Eigenproduktion. Er erstellt auch Features und Trailer und örtlich ist immer wieder mit Live-Lesungen zu rechnen.


Quelle: Website des Sprechers

Inhaltsangabe:

Drei Jahre nachdem Julius Kern den Putzteufel-Mörder gefasst hat und wieder ins LKA zurückgekehrt ist, wird eine verstümmelte Frauenleiche ans Havelufer geschwemmt und Hauptkommissar Julius Kern steht vor einer neuen Herausforderung. Siebzehn Frauen hat der so genannte Schläfenmörder in verschiedenen Bundesländern bereits getötet, jede auf eine andere Weise. Nur eines haben die Opfer alle gemeinsam - eine Schlagwunde an der rechten Schläfe. Das LKA Bayern stellt Kern und seinem Team die Fallanalytikerin Eva Fuchs zur Seite. Inmitten der schwierigen Ermittlungen erhält Kern einen Brief von einem alten Bekannten: Tassilo Michaelis, freigesprochener Massenmörder und Kerns Erzfeind, scheint Informationen zu besitzen, die Kern auf die Fährte des Schläfenmörders führen könnten. Doch er verlangt dafür einen hohen Preis...


Quelle: Audible

Meine Meinung

Da ich vom ersten Teil der Julius-Kern-Reihe, „Die Reinheit des Todes“, absolut begeistert war, habe ich mir sofort im Anschluss diesen zweiten Teil bei Audible heruntergeladen. Auch „Der Todeszauberer“ konnte mich wieder fesseln.

Seit dem ersten Fall sind drei Jahre vergangen. Julius Kern arbeitet wieder in Berlin, die Beziehung zu seiner Frau konnte er retten. Da taucht der berüchtigte Schläfenmörder in der Hauptstadt auf. Seit vielen Jahren ermordet er Frauen, indem er sie zunächst mit einem Hammerschlag auf die Schläfe betäubt und hinterher auf verschiedene Arten umbringt. Seine Spur zieht sich durch die gesamte Republik. 17 Frauen sind ihm bereits zum Opfer gefallen.
Zur Unterstützung kommt die Fallanalytikerin Eva Fuchs zum Berliner Team. Und auch Kerns Erzfeind Tassilo Michaelis mischt sich wieder in die Ermittlungen ein.

Julius Kern ist eine überaus menschliche Figur. Er hat Schwächen und Stärken. In diesem Fall werden seine Zuverlässigkeit und seine Treue auf eine harte Probe gestellt. Die Jagd nach dem Schläfenmörder ist ein Wettrennen gegen Tassilo, der für die Herausgabe seiner Informationen eine Forderung gestellt hat, die das Berliner Team ihm nicht erfüllen möchte.
Der Krimi endet erneut in einem Showdown, der spannender nicht sein könnte.

Wie schon im ersten Buch dieser Reihe erfährt der Leser bzw. Hörer auch hier wieder, wer der Täter ist und was ihm zu dem machte, was er ist. Ich finde das sehr interessant, denn so kann ich Einblick in die Denkweise des Mörders nehmen.

Der Sprecher Uve Teschner konnte mich erneut begeistern. Seine angenehme Baritonstimme kam hier sogar gesangstechnisch zum Einsatz. Als er „Willkommen, bienvenue, welcome“ aus dem Musical „Cabaret“ bei einer Mordszene sang, lief es mir kalt den Rücken herunter. Mit verschiedenen Stimmlagen hat er jeder Figur überzeugend einen eigenen Charakter gegeben.

Vincent Kliesch schreibt gerade am dritten und letzten Teil dieser Reihe. Ich bin schon äußerst gespannt, wie es mit Julius und Tassilo weitergeht.

Fazit:

Dieser zweite Teil hat mich genauso fesseln können wie der erste. Vincent Kliesch überzeugt erneut durch plausible Figuren und einen spannenden Fall.

:*****:

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