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Schacht, Andrea - Die keltische Schwester
Titel: Die keltische Schwester
Originaltitel: -
Verlag: Rütten & Loening
Erschienen: 23. April 2011
ISBN 13: 978-3352008061
Seiten: 475 Seiten
Einband: Softcover
Serie: -
Preis: 16,95 Euro
Autorenportrait:
Quelle: Amazon.deAndrea Schacht lebt als freie Schriftstellerin in der Nähe von Bad Godesberg. Neben erfolgreichen historischen Romanen hat sie zahlreiche Bücher veröffentlicht, in denen Katzen eine Hauptrolle spielen.
Inhaltsangabe:
Quelle: Amazon.deSeherin und Traumschwester Lindis Farmunt ist eine Frau, die mitten im Leben steht. Als Projektleiterin soll sie in der Bretagne den Bau einer Ferienanlage betreuen. Doch plötzlich hat sie seltsame Träume. Die keltische Seherin Danu begegnet ihr. Zuerst glaubt Lindis an Hirngespinste. Bis ihr ausgerechnet ihr ehemaliger Geliebter Robert, ein Historiker, offenbart, dass Danu tatsächlich gelebt haben könnte. Ein wunderschöner Roman über die Bretagne, keltische Magie und eine junge Frau, die ihren eigenen Weg findet.
Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt auf "Die keltische Schwester", da mir die Beschreibung wirklich gut gefallen hat und ich von Andrea Schachts Büchern, bis jetzt, immer sehr begeistert war, leider war das diesmal nicht so sehr der Fall.
Es geht um Amalindis Farmunt, kurz genannt Lindis, die einen Job bei KoenigConsult angenommen hat. Sie ist dort für die Terminplanung zuständig und hat gleich zu Anfang ein großes Projekt zugewiesen bekommen. Dabei handelt es sich um einen Freizeitpark, der in der Bretagne entstehen soll. Dort wird einiges von ihr abverlangt und kurze Zeit später träumt sie auch noch Dinge, die ihr sehr real erscheinen, selbst Wachträume kommen bald darauf vor und sie fragt sich was das alles mit ihr und dem geplanten Bauprojekt zu tun hat.
Die Geschichte an sich ist schon interessant, besonders wenn es um Danu geht, aber irgendwie ist vieles meist sehr zäh geschildert und auch ziemlich in die Länge gezogen, weswegen ich auch recht lange zum lesen gebraucht habe, da es mich nicht immer zu dem Buch hingezogen hat.
Auch die einzelnen Charaktere konnten mich nicht so richtig überzeugen, bis auf einige Ausnahmen, wie z.B. Beni, die jüngere Schwester von Lindis, die wirklich ein sehr aufgewecktes Mädchen ist und meist mehr Durchblick hat, als jeder Erwachsene oder Teresa, die Chefin von Beni, die sich als sehr gute Freundin entpuppt.
Was mir so gar nicht gefallen hat, waren die ganzen Intrigen, die in der Firma gestartet wurden, besonders Wulf fällt da ziemlich negativ auf, aber auch Karola ist nicht gerade nett, auch wenn es am Anfang den Anschein macht, aber je mehr man sie und ihre kleine Tochter kennenlernt, desto mehr fragt man sich, was da wohl schief gelaufen ist, wobei ich sagen muß, das auch Lindis selbst sich in Gesprächen mit Karola nicht immer mit Ruhm bekleckert, denn manche Sachen kann man auch etwas umschreiben und muß nicht gleich so verletzend sein.
Ansonsten fand ich noch die letzten Seiten etwas zu kitschig, ich hab nichts gegen Romantik und auch nicht, wenn sich zwei Leute wirklich lieben und das auch zeigen, aber manche Sätze waren mir dann doch etwas zu viel des Guten.
Was mir gut gefallen hat, waren die Seiten, wo einiges über die Kelten berichtet wurde, bzw. generell über vergangene Zeiten, denn das war schon sehr interessant, nur leider waren diese meist viel zu kurz, da der Augenmerk mehr bei Lindis Entwicklung ist, denn sie macht ja schon eine ziemliche Wandlung durch.
Übrigens wurde "Die keltische Schwester" schon 2001 einmal veröffentlicht, allerdings da noch unter einem Pseudonym der Autorin, der Ansha Sagin lautet.
Von mir gibt es:**:
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