Paasilinna, Arto - Im Jenseits ist die Hölle los
Titel: Im Jenseits ist die Hölle los
Originaltitel: Herranen Aika
Verlag: BLT
Erschienen: 2006
ISBN-13: 978-3404922246
Seiten: 221
Einband: TB
Serie: --
Preis: 7,95 Euro
Autorenportrait:
Arto Paasilinna, 1942 im lappländischen Kittilä geboren, ist einer der populärsten Schriftsteller Finnlands. Er wurde auch außerhalb seines Heimatlandes mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Er hat bisher nahezu 40 Romane veröffentlicht, von dnen viele verfilmt und in die verschiedensten Sprachen übersetzt wurden.
Quelle: Buchinnenseite
Inhaltsangabe:
“Mein Tod kam für mich völlig überraschend.“ So kann es gehen, wenn „Mann“ beim Überqueren einer Straße allzu intensiv einer jungen Frau hinterherschaut und von einem Auto erfasst wird. Doch überraschender ist für den soeben verstorbenen Journalisten, dass er fortan als Geist über den Dingen schwebt und andere Tote treffen kann. Doch Vorsicht. Kein Geist lebt ewig, und Dummheiten bleiben nie ohne Folgen...
Quelle: Buchrücken
Meine Meinung:
„Mann“ schaut nicht richtig bzw. auf die Beine einer hübschen Frau und schon ist es geschehen. Ein Auto erfasst ihn und er stirbt. Zu seiner Überraschung bleibt er jedoch als Geist auf der Erde und weilt nun dort mit tausenden von anderen Toten. Und dann macht er das, was er gelernt hat. Er fragt und bildet sich seine eigene Meinung. Und schon merkt er, dass er sich ändern kann. Als er dann noch auf Elsa trifft, eine hübschen rothaarige tote Frau, setzt er alles daran, den Rest seines Lebens, äh... Todes mit ihr zu verbringen.
Der Titel des Buches deutet eigentlich auf eine witzige Geschichte über das Jenseits hin. Allerdings finde ich den deutschen Titel nicht sehr gut gewählt. Denn die Hölle ist nicht gerade los.
Es fängt damit an, dass ein Mann, dessen Name im Buch nicht genannt wird, von einem Auto überfahren wird und er sich danach auf die Suche nach seiner Bestimmung macht.
Er trifft unterschiedliche Persönlichkeiten, bekannt oder unbekannt und lernt von diesen.
Da ich mich leider in der Politik, Literatur und Religion der Finnen nicht auskenne, konnten mich leider manche Kapitel nicht recht überzeugen. So wurden Namen von finnischen Berühmtheiten genannt, die ich nicht kannte. Dies hat meinen Lesefluss dann doch etwas beeinträchtigt.
Ansonsten fand ich die Idee recht gut, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und man dieses tote Leben auf der Erde weiterführen darf, ungesehen von allen Lebenden.
Manche Passagen waren sehr langatmig und ich war mehrmals versucht, einige Seiten zu überfliegen oder gar abzubrechen.
Fazit:
Aufgrund der wenigen Seiten hat man das Buch dann doch recht schnell gelesen. Eine Empfehlung meinerseits kann aber nicht aussprechen.

LG Meggie
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