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Lifka, Richard: Sonnenkönig
Titel: Sonnenkönig
Originaltitel: -
Verlag: Gmeiner
Erschienen: 2010
ISBN-10: 3839210968
ISBN-13: 978-3839210963
Seiten: 279
Einband: broschiert
Serie: –
Preis: 9,90 €
Autorenportrait:
BuchinnenseiteRichard Lifka, geboren 1955 in Wiesbaden, studierte Germanistik, Politik, Geschichte und Soziologie in Mainz und Frankfurt am Main. Er war mehrere Jahre Dozent für Literaturwissenschaft und Deutsche Kulturgeschichte an der Universität Iasi in Rumänien. Seit 1990 ist er als freier Autor und Journalist tätig und hat bereits zahlreiche Kriminalromane, Erzählungen und Kurzkrimis veröffentlicht. Mit dem Krimi „Sonnenkönig“ gibt er sein Debüt im Gmeiner-Verlag.
Inhaltsangabe:
KlappentextDer Wiesbadener Privatdetektiv Ninus Hagen erhält den Auftrag, die Botschafter-Tochter Carla Cosian zu überwachen. Gleichzeitig bittet ihn die Journalistin Lena Rotmilch, Informationen über die Geschäftsführerin einer Medienagentur zu beschaffen.
Beide Aufträge werden durch mysteriöse Todesfälle jäh beendet, doch Ninus und Lena recherchieren auf eigene Faust weiter. Alle Spuren weisen in die Welt der Medienagenturen. Insbesondere der Chef eines großen Firmenimperiums, Andrej Rolozko, in der Branche als der "Sonnenkönig" bekannt, rückt immer deutlicher in den Fokus der Ermittlungen ...
Meine Meinung:
Der Privatdetektiv Ninus Hagen soll Carla Cosian überwachen. Er findet sie über ihren toten Bruder gebeugt. Seine ehemalige Freundin Lena Rotmilch kommt mit der Bitte zu ihm, etwas über die verschwundene Kordula Crown herauszubekommen. Dann wendet sich Carla hilfesuchend an Ninus, um ihre Schwester aus den Händen von Entführern zu befreien. Alles hängt mit dem machtbesessenen Andrej Doran, genannt Rolozko, zusammen, der vor Jahren Carlas Ehemann hintergangen und in den Selbstmord getrieben hat. Zusammen mit Kommissar Winfried Wallinger versuchen Carla und Ninus, die Korruption aufzudecken. Doch auch die Politiker sind in die Sache verwickelt ...
Die Story ist spannend und hat mich gefesselt. Leider haben die Zeitsprünge und die undurchsichtigen Figurenwechsel meinen Lesegenuss gestört. Immer wieder geschah etwas und die Verbindung zur eigentlichen Handlung wurde erst im Nachhinein erzählt. So saß z.B. Carla auf einmal im Gefängnis und in einer Art Rückblende wurde aufgezeigt, wie es dazu kam (aber leider nicht in der Vergangenheitsform sondern im Präsens). So wurden ziemlich oft Ereignisse aufgezeigt, die teilweise erst viele Seiten später erklärt wurden. Auch die Sprünge zwischen den einzelnen Figuren fand ich unübersichtlich, da oft das Eine mit dem Anderen zeitlich nichts zu tun hatte. Die Geschichte an sich war spannend und plausibel und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.
Fazit:
Eine tolle Story, die im richtigen Zeitablauf die volle Anzahl an Sternen gegeben hätte.

10.12.2010 - 177
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