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Krug, Michael: Henkerspiel (Hauptkommissar Bolz, Band 2)
Titel: Henkerspiel
Verlag: Gmeiner
Erschienen: 2014
ISBN-10: 3839215285
ISBN-13: 978-3839215289
Seiten: 250
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Serie: Hauptkommissar Bolz, Fall 2
Autorenporträt:
BuchinnenseiteMichael Krug, Jahrgang 1956, ist in Stuttgart geboren und in Ludwigsburg aufgewachsen. Während und nach seinem philologischen Studium in Tübingen und in den USA machte er seine ersten beruflichen Schritte als Mitarbeiter der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten. Von 1984 bis 1996 arbeitete Krug als Pressesprecher und Kommunikationsmanager bei dem Computerkonzern Hewlett-Packard in Deutschland und der Schweiz. Heute ist er Inhaber und Geschäftsführer des Unternehmens 1cc in Holzgerlingen. Krug ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder, spielt in seiner Freizeit gerne Gitarre und geht auf die Jagd.
Inhaltsangabe:
KlappentextRätselhafte Morde an drei Geistlichen halten den Stuttgarter Hauptkommissar Bolz und seinen Ermittlungspartner Palm auf Trab. Da meldet sich ein anonymer Bekenner. Trotz Zweifeln an dieser Selbstbezichtigung heftet sich das Duo an seine Fersen. Für die Ermittler beginnt ein zermürbender Gewissenskonflikt: Wollen sie den Fall noch lösen?
Meine Meinung:
In Stuttgart leben die Priester gefährlich, zumindest wenn sie nach Rom reisen. Der dritte Geistliche wurde nach seiner Ankunft am Flughafen ermordet. Hauptkommissar Bolz und sein Freund, der Journalist Palm, versuchen, das Geheimnis zu lüften.
Ich hatte Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen. Das erste Kapitel war ziemlich unverständlich und ich habe mich gefragt, was mir das sagen möchte. Ab dem zweiten Kapitel habe ich mich dann zurechtgefunden. Hauptkommissar Bolz war mir ebenso sympathisch wie der Journalist Palm.
Bolz ermittelt in Stuttgart und muss sich mit einem Mann befassen, der sich selbst als Mörder der Priester anzeigt. Obwohl Bolz sich sicher ist, dass das nicht stimmt, muss er der Sache nachgehen. Unterdessen fährt Palm nach Rom, um herauszufinden, was die Pfarrer im Vatikan wollten. Er erhält den Hinweis auf Geldwäsche, was die Gesprächspartner entschieden bestreiten. Aber auch die Polizei ermittelt gegen die organisierte Kriminalität.
Das Ende war etwas langatmig, aber dann wurde zumindest der Täter gefasst. Aber die Hintergründe blieben im Dunkeln. Das Buch endete damit, dass weitere Untersuchungen anstehen - also blieb das Ende ziemlich offen.
Nach dem Gewissenskonflikt, in dem sich die Ermittler laut Klappentext befunden haben, habe ich vergeblich gesucht - den gab es nicht. Nur eine allgemeine Gefahr wegen der Kreise der Mafia, die eventuell durch die Recherchen auftauchen könnten.
Fazit:
Ein relativ spannendes Buch mit vielen offenen Fragen.

Hauptkommissar Bolz:
1. Bahnhofsmission
2. Henkerspiel
01.07.2016 - 506
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