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Hahnenberg, Ursula: Teufelstritt (Julia Sommer, Band 1)
Titel: Teufelstritt
Verlag: Goldmann
Erschienen: Juli 2016
ISBN-10: 3442484154
ISBN-13: 978-3442484157
Seiten: 320
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Serie: Julia Sommer, Band 1
Autorenporträt:
BuchinnenseiteUrsula Hahnenberg, Jahrgang 1974, lebt mit Mann, zwei Jungs und zwei Katzen in einem kleinen Dorf in der Nähe von München. Sie studierte Forstwissenschaften, entschied sich dann aber für das Leben als Schriftstellerin. Heute ist sie als freie Autorin und Lektorin tätig und schreibt neben Büchern auch Artikel und Kolumnen. "Teufelstritt" ist ihr Romandebüt, momentan arbeitet sie an Julia Sommers nächstem Fall
Inhaltsangabe:
KlappentextAls Julia Sommer die Stelle der Försterin im Ebersberger Forst bei München antritt, hofft sie auf einen beruflichen und privaten Neuanfang. Doch Julias Chef, der Waldbesitzer Ludwig Voss, ist ein unsympathischer Macho, der der jungen Frau mehr als einmal zu nahe tritt. Dann zerreißen eines Morgen zwei Schüsse die Stille des Waldes – und anstelle eines gewilderten Hirsches findet Julia Ludwigs Leiche ... Trotz aller Unschuldsbeteuerungen wird sie schnell zur Hauptverdächtigen, vor allem für die verschworene Dorfgemeinschaft. Also stellt Julia selbst Nachforschungen an. Doch der eigentliche Täter liegt schon wieder auf der Lauer – und die Försterin steht zwischen ihm und seinem nächsten Opfer ...
Meine Meinung:
Julia Sommer ist seit kurzem Försterin im Ebersberger Forst. An einem Samstag Morgen befindet sie sich auf der Jagd. Nachdem sie erfolgreich einen Bock geschossen hat, begab sie sich vom Hochsitz, um das Tier zu versorgen. Dann hört sie ganz in der Nähe 2 Schüsse. Da sich zur Zeit Wilderer in Gebiet aufhalten, will sie nachsehen, was los ist. Sie findet ihren Chef, Ludwig Voss, der erschossen neben seinem Auto lag. Da an ihrem Handy der Akku leer war, ist sie nach Hause gefahren, um den Notruf abzusetzen. Nachdem die Polizei sie vernommen hatte, wurde sie den Verdacht nicht los, dass sie für die Mörderin gehalten wurde. Und auch im Dorf wurde sie als Mörderin gemieden...
Das Buch ist gut verständlich geschrieben und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Julia war mir von Anfang an äußerst sympathisch - im Gegensatz zur Kommissarin, die sich auch nicht an das Rauchverbot wegen der Waldbrandgefahr hielt.
Zwischendurch gab es immer Auszüge einer Frau, die von ihrem gewalttätigen Mann und ihrem Sohn erzählte. Um wen es sich dabei handelte, bemerkte ich erst nach 2/3 des Buches...
Der Gedanke, dass der Mord von der Geliebten ausging, zerschlug sich nach etwa der Hälfte des Buches - dafür geriet Julia immer mehr in Verdacht. Ständig passierte irgendwas, bei dem Julia beteiligt war oder es gab neue Informationen, die auf Julia hinwiesen.
Das Buch war spannend und fesselnd, ich konnte es gar nicht aus der Hand legen und habe es an einem Tag ausgelesen. Das Ende war spektakulär! Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet und nach einem großen ShowDown wurde alles aufgeklärt.
Fazit:
Wenn der Wald reden könnte...

Julia Sommer:
1. Teufelstritt - 2016
2. Wolfstanz - 2017
26.06.2018 - 605
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