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Crönert, Claudius: Rachemelodie
Titel: Rachemelodie - ein Berlin-Krimi
Verlag: Gmeiner
Erschienen: 2014
ISBN-10: 3839215919
ISBN-13: 978-3839215913
Seiten: 470
Einband: Taschenbuch
Preis: 11,99 €
Serie: -
Autorenporträt:
BuchinnenseiteClaudius Crönert ist in Hamburg aufgewachsen und lebt seit vielen Jahren in Berlin, wo er Philosophie und Kunstgeschichte studiert hat. Er arbeitet von Anfang an doppelgleisig, als Autor und Journalist. Er ist politischer Korrespondent; daneben schreibt er Rundfunk-Reportagen, Zeitschriften-Artikel, Film-Beiträge. Als Autor schreibt er Drehbücher, Historische Romane und Krimis. Rachemelodie ist sein vierter Roman.
Inhaltsangabe:
KlappentextKaum ist Bastian Siewert aus dem Gefängnis entlassen worden, wird wieder eine junge Frau ermordet. Der Berliner Kommissar Thomas Ostrowski, mittlerweile in Pension, muss noch einmal ran. Im Laufe der Ermittlung überfallen ihn jedoch Zweifel: Hat er damals den falschen Mann hinter Gitter gebracht? Ihm 15 Jahre seines Lebens geraubt? Jetzt wird die Tochter des Kommissars bedroht. Aus Rache? Ein vielschichtiges Rennen beginnt, bei dem es um alles geht.
Meine Meinung:
Thomas Ostrowski hat noch etwas Resturlaub und geht anschließend direkt in den Ruhestand. In seiner Nachbarschaft wird eine junge Frau ermordet. Es gleicht einem Fall von vor 14 Jahren. Der Täter wurde vor kurzem aus der Haft entlassen. Wurde er so schnell wieder rückfällig?
Das Buch ist angenehm zu lesen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Der Autor hat die einzelnen Charaktere sehr gut dargestellt, ich hatte sofort Sympathien - oder auch Antipathien.
Ostrowski ist ein sympathischer Mann, der mit dem Ruhestand etwas überfordert ist. Zwar hat er jetzt Zeit, sich um seine Frau zu kümmern, die seit einem Schlaganfall jede Lebenslust verloren hat und total phlegmatisch den Tag verbringt, aber dieser Mord in der Nachbarschaft lässt ihn nicht los. Seinem Nachfolger traut er nicht zu, die richtigen Schlüsse zu ziehen, deshalb ermittelt er auf eigene Faust. Dabei stößt er auf Ungereimtheiten, die Zweifel an der Schuld des damaligen Täters aufkommen lassen. Hat er damals den falschen Mann hinter Gitter gebracht? Aber es war doch alles klar? Auch das schwierige Vater-Tochter-Verhältnis wurde realistisch beschrieben. Das Ende hat mir sehr gut gefallen.
Fazit:
Manche Polizisten sind für ihren Beruf geboren.

22.05.2015 - 457
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