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Dutton, Annette - Selling Bratwurst in Down Under
21 Aug. 2010 11:00 #1
von Zabou1964
Dutton, Annette - Selling Bratwurst in Down Under wurde erstellt von Zabou1964
Autor: Dutton, Annette
Titel: Selling Bratwurst in Down Under – Wie ich der Liebe wegen nach Australien auswanderte
Originaltitel: ---
Verlag: Droemer Knaur
Erschienen: Juni 2010
ISBN-10: 3426783347
ISBN-13: 978-3426783344
Seiten: 297
Einband: broschiert
Serie: ---
Autorenportrait:
Quelle: Droemer Knaur
Inhaltsangabe:
Meine Meinung:
Fremde Länder und die Geschichten von Auswanderern interessieren mich sehr. Deshalb, und wegen des witzigen Titels, griff ich sofort zu, als ich dieses Buch entdeckte. Das Cover ziert ein Foto des Ayers Rock, auf dem ein gelbes Schild mit einer aufgespießten Bratwurst thront. An dieser Stelle geht ein großes Lob an den Coverdesigner.
Die Autorin schildert witzig und pointiert, wie sie bei einer Australienreise den charmanten John kennenlernt. Wieder zurück in Deutschland merkt sie allerdings, dass es für beide keine kleine Urlaubsliebelei war. E-Mails werden gewechselt, in denen sich die beiden viel voneinander erzählen. Schließlich kommt John sie in Köln besuchen. Am Ende steht eine Entscheidung an: Soll die Beziehung fortgesetzt werden und wenn ja, wer zieht zu wem? Wie das Ergebnis ausgefallen ist, kann man am Titel des Buches unschwer erkennen.
Neben witzigen Situationen, die z. B. durch mangelnde Sprachkenntnisse auftreten, schildert Annette Dutton aber auch die Schattenseiten des Auswanderns. Sie kennt in Australien niemanden, hat keine Freunde, keine Arbeit. Ihr Alltag ist langweilig. Zudem hat John eine Tochter, die noch im Haus wohnt und ihr das Einleben nicht gerade leicht macht. Eine Aufenthaltsgenehmigung ist auch nur zu bekommen, wenn sie dafür einen entscheidenden Schritt tut.
Die Episode mit der Würstchenbude kommt eigentlich erst am Ende des Buches zum Tragen. Sie ist ein amüsantes Schmankerl, das aber nicht den Inhalt des Buches darstellt. Insofern ist der Titel vielleicht etwas irreführend, was mein Lesevergnügen aber in keiner Weise geschmälert hat.
In einem Nachwort bedankt die Autorin sich wie üblich und entschuldigt sich auch gleichzeitig, dass sie für ihr Buch ein wenig „aus dem Nähkästchen“ plaudern musste. Ich finde, sie hat alle beteiligten Personen fair behandelt und niemanden in einem zu schlechten Licht dargestellt.
Ich würde mich freuen, noch weitere Erfahrungen der Autorin am anderen Ende der Welt lesen zu können.
Fazit:
„Selling Bratwurst in Down Under“ ist ein unterhaltsamer Erfahrungsbericht einer Auswanderin, der aber auch die Schattenseiten nicht unerwähnt lässt.
Titel: Selling Bratwurst in Down Under – Wie ich der Liebe wegen nach Australien auswanderte
Originaltitel: ---
Verlag: Droemer Knaur
Erschienen: Juni 2010
ISBN-10: 3426783347
ISBN-13: 978-3426783344
Seiten: 297
Einband: broschiert
Serie: ---
Autorenportrait:
Annette Dutton, geboren 1965 in Boppard am Rhein, ist freie Fernsehproduzentin und Autorin, zuletzt arbeitete sie für die ZDF-Reihe "Königskinder". Mittlerweile lebt sie seit acht Jahren in Australien, zusammen mit ihrem Mann John und ihrem fünfjährigen Sohn Oscar.
Quelle: Droemer Knaur
Inhaltsangabe:
Quelle: Droemer KnaurAusgerechnet ein Australier, denkt sich Annette, als sie ihren Traumprinzen John auf einer Urlaubsreise kennenlernt. Doch als sie wenige Monate später den großen Schritt wagt und auf die andere Seite der Erde zieht, ist sie glücklich. Wenn da nicht die Jobsuche wäre ... Aber John weiß Rat: Wie wäre es mit einer original deutschen Würstchenbude?
Meine Meinung:
Fremde Länder und die Geschichten von Auswanderern interessieren mich sehr. Deshalb, und wegen des witzigen Titels, griff ich sofort zu, als ich dieses Buch entdeckte. Das Cover ziert ein Foto des Ayers Rock, auf dem ein gelbes Schild mit einer aufgespießten Bratwurst thront. An dieser Stelle geht ein großes Lob an den Coverdesigner.
Die Autorin schildert witzig und pointiert, wie sie bei einer Australienreise den charmanten John kennenlernt. Wieder zurück in Deutschland merkt sie allerdings, dass es für beide keine kleine Urlaubsliebelei war. E-Mails werden gewechselt, in denen sich die beiden viel voneinander erzählen. Schließlich kommt John sie in Köln besuchen. Am Ende steht eine Entscheidung an: Soll die Beziehung fortgesetzt werden und wenn ja, wer zieht zu wem? Wie das Ergebnis ausgefallen ist, kann man am Titel des Buches unschwer erkennen.
Neben witzigen Situationen, die z. B. durch mangelnde Sprachkenntnisse auftreten, schildert Annette Dutton aber auch die Schattenseiten des Auswanderns. Sie kennt in Australien niemanden, hat keine Freunde, keine Arbeit. Ihr Alltag ist langweilig. Zudem hat John eine Tochter, die noch im Haus wohnt und ihr das Einleben nicht gerade leicht macht. Eine Aufenthaltsgenehmigung ist auch nur zu bekommen, wenn sie dafür einen entscheidenden Schritt tut.
Die Episode mit der Würstchenbude kommt eigentlich erst am Ende des Buches zum Tragen. Sie ist ein amüsantes Schmankerl, das aber nicht den Inhalt des Buches darstellt. Insofern ist der Titel vielleicht etwas irreführend, was mein Lesevergnügen aber in keiner Weise geschmälert hat.
In einem Nachwort bedankt die Autorin sich wie üblich und entschuldigt sich auch gleichzeitig, dass sie für ihr Buch ein wenig „aus dem Nähkästchen“ plaudern musste. Ich finde, sie hat alle beteiligten Personen fair behandelt und niemanden in einem zu schlechten Licht dargestellt.
Ich würde mich freuen, noch weitere Erfahrungen der Autorin am anderen Ende der Welt lesen zu können.
Fazit:
„Selling Bratwurst in Down Under“ ist ein unterhaltsamer Erfahrungsbericht einer Auswanderin, der aber auch die Schattenseiten nicht unerwähnt lässt.

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