Vogeley, Christine: Sternschnuppensommer

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28 Mai 2010 11:24 - 02 Jan. 2024 11:38 #1 von Tuppi
Autor: Christine Vogeley
Titel: Sternschnuppensommer
Originaltitel: -
Verlag: Weltbild
Erschienen: 2004
ISBN-10: 3426629488 (andere Auflage)
ISBN-13: 978-3868001679
Seiten: 350
Einband: Taschenbuch
Serie: -


Autorenportrait:

Christine Vogeley, geboren 1953, Jazzerin, Kaberettistin und Kunsthistorikerin, hat lange Zeit für den WDR gearbeitet. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrem Mann in Berlin. Ihr Roman Liebe, Tod und viele Kalorien wurde für die ARD verfilmt.

Buchinnenseite

Inhaltsangabe:

Die junge Kunstlehrerin Claire Sandmann steckt in einer mittelschweren Sinnkrise. Kurz entschlossen folgt sie daher ihrer Malerfreundin Gertrude, den Sommer mit ihr in der Touraine zu verbringen. Zu der ersehnten Erholung kommt es allerdings nicht: Ein geheimnisvoller Tierarzt, eine Freundin auf der Flucht und ein rachsüchtiger Krimineller sorgen für einen turbulenten Sommer...

Klappentext

Meine Meinung
Claire ist Kunstlehrerin und bekommt Besuch von ihrer Freundin Gertrude aus der Schweiz. Beim Abendessen erzählt die rüstige 70-jährige, daß sie umziehen möchte: nach Florifère in der Touraine. Und sie möchte, daß Claire mitkommt. Offiziell um beim Umzug zu helfen und ein paar Wochen von der Schule abzuschalten.
In der Nachbarschaft gibt es ein Delikatessenladen, den Zilli führt. Sie ist eine junge Frau, die alles über ihre Kunden weiß und ein sehr gutes Gedächtnis hat. Immer wieder kommen die Kinder ihrer alkoholkranken Schwester zu ihr. Was aber keiner weiß: Zilli hatte einen Freund, den sie ins Gefängnis gebracht hat. Dieser wird demnächst entlassen und hat fürchterliche Rache geschworen. Also bleibt ihr nur die Flucht.

Das Buch ist locker geschrieben und ich habe mich sehr gut in der Geschichte zurechtgefunden. Man sieht aus der Vogelperspektive das Leben von Claire und das Leben von Zilli. Ich konnte mir die einzelnen Charaktere sehr gut vorstellen und auch die Umgebung wurde lebhaft dargestellt. Bei vielen Situationen musste ich grinsen oder lachen, aber es gab auch Geschehnisse, die mir die Tränen in die Augen trieben. Zu Beginn hatten die beiden Geschichten nicht wirklich etwas miteinander zu tun, die Zusammenführung jedoch war wunderbar. Freundschaft kann sich entwickeln oder besteht sofort – sie kann auch gesellschaftsübergreifend stattfinden und altersunabhängig. Gertrude hat ihr Haus geöffnet für reiche Adlige, arme Gestrandete, junge Heranwachsende und flüchtige Angsthasen. Alle haben sich wohlgefühlt und ihr Glück gefunden...

Fazit:
Ein schönes Buch, das mir sehr gefallen hat.
:*****:


28.05.2010 - 157

Viele Grüße Nicole

EIN TAG OHNE LESEN IST KEIN GUTER TAG!
Letzte Änderung: 02 Jan. 2024 11:38 von Tuppi.

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