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Steel, Danielle: Herzensbrecher
Titel: Herzensbrecher
Originaltitel: Rogue, 2008
Verlag: Knaur
Erschienen: 2013
ISBN-10: 3426512041
ISBN-13: 978-3426512043
Seiten: 336
Einband: Taschenbuch
Serie: -
Preis: 8,99 €
Autorenportrait
Quelle: BuchinnenseiteDanielle Steel ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt – mit rund 600 Millionen verkauften Büchern, die in knapp 50 Ländern erschienen sind. Nahezu jeder ihrer 80 Romane schaffte es auf die New-York-Times-Bestsellerliste. Neben dem Schreiben widmet sich die Mutter von neun Kindern intensiv ihrer Familie und engagiert sich für verschiedene soziale Stiftungen. Danielle Steel lebt heute in San Francisco und Frankreich. Mehr über die Autorin erfahren Sie auf ihrer Website: [url] www.daniellesteel.com .[/url]
Inhaltsangabe:
KlappentextSie ist eine erfolgreiche Ärztin, hat drei tolle Kinder und mit Charles endlich den Mann kennengelernt, den sie sich immer gewünscht hat. Maxines einziges Problem ist Blake – ihr geradezu unanständig attraktiver, unwiderstehlich charmanter, aber leider extrem unzuverlässiger Ex-Mann, dem noch immer ein Platz in ihrem Herzen gehört …
Meine Meinung
Maxine Williams ist eine erfolgreiche Ärztin auf dem Gebiet der Jugendpsychiatrie. Neben ihrer Arbeit kümmert sie sich um ihre drei Kinder. Seit sie Blake vor fünf Jahren um die Scheidung gebeten hat, gab es keinen neuen Mann in ihrem Leben. Blake ist ein erfolgreicher Draufgänger, der sehr liebenswert ist, aber einfach nicht erwachsen wird. Das Leben mit ihm war für die ordnungsliebende Maxine nicht einfach.
Als dann endlich ein neuer Mann in Maxines Leben auftaucht, versucht ihre Tochter alles, um ihn zu vergraulen. Gleichzeitig lernt auch Blake eine Frau kennen, mit der es ernster werden könnte.
Ich war von Anfang an von dem Buch begeistert und gefesselt. Die Autorin beschreibt die einzelnen Charaktere, Orte und Situationen sehr lebhaft und ich hatte dadurch farbenfrohe Bilder vor meinem geistigen Auge. Sowohl Maxine als auch Blake fand ich sehr sympathisch. Ihre Kinder auch. Die dreizehnjährige Daphne steckte mitten in der Pubertät und konnte mit den Veränderungen nicht umgehen. Der zwölfjährige Jack war unkompliziert und der sechsjährige Sam sehr harmoniesüchtig. Maxines Arbeit mit den suizidgefährdeten Jugendlichen war nicht einfach und ich bewunderte, wie sie Arbeit und Familie vereinbarte. Trotz allem fand sie endlich auch wieder Zeit, sich auf einen Mann einzulassen. Während die Kinder keine Probleme mit den ständig wechselnden Freundinnen ihres Vaters hatten, mochten sie ihre Mutter nicht teilen. Maxine und Blake hatten seit ihrer Scheidung ein freundschaftliches Verhältnis und wünschten sich gegenseitig Glück und einen neuen, festen Partner. Als dann ein Naturereignis eintrat, wurde Blake plötzlich erwachsen. Er übernahm Verantwortung und freute sich für Maxine über ihre geplante Hochzeit mit Charles.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es beschreibt das Leben, wie es tatsächlich sein könnte. Und oftmals sehen Kinderaugen mehr, als wir Erwachsenen wahrhaben wollen. Obwohl ich auf das Ende gehofft hatte, kam es dennoch überraschend. Meiner Meinung nach wieder ein gelungenes Werk der Autorin. Eine interessante Geschichte mit Tiefgang.
Fazit:
Liebe macht manchmal blind.

19.02.2013 - 332
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