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Autor Beitrag
Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 5
RebeccaM

Antworten: 8
Hits: 37

21 Jul, 2018 11:50 11 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Tuppi
Zitat:

oh, dann habe ich es ja "tagesaktuell" gelesen - das war mir nicht bewusst...


Das ist doch ein netter Zufall so nebenbei ;-)
Das Datum kann ich mir besonders gut merken, weil meine Schwester und ihr Mann am 20.7.1968 heirateten. Somit feierten wir gestern deren Goldene Hochzeit :-)

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 3
RebeccaM

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21 Jul, 2018 11:35 38 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Tuppi
Zitat:
Noch sagt Hedwig das sie Ostpreußen nicht verlassen will, aber ich denke der Punkt steht kurz bevor, wo sie ihre Meinung noch ändern wird.

sie liebt ihre Heimat - dort ist es ruhig und nicht hektisch (hoffe, ich hab mit dem Satz jetzt nicht zu sehr vorgegriffen)


Könnt Ihr Euch Hedwig wirklich in einer Stadt wie Berlin vorstellen? Und ohne Ihre Mutter, Schwestern und Brüdern?

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 5
RebeccaM

Antworten: 8
Hits: 37

21 Jul, 2018 11:34 09 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Tuppi

Karl ist endlich aufgewacht - ich habe gehofft, er macht keine Dummheiten! Klar muss man den Größenwahnsinnigen aufhalten, aber das das schief geht wusste ich...

(würde Hedwig dieses)


Ja, wir wissen, dass dieser Versuch leider scheiterte, mochte der Plan auch noch so durchdacht gewesen sein.
Es geschah ja gestern vor 74 Jahren ...

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 5
RebeccaM

Antworten: 8
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21 Jul, 2018 11:32 35 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Tuppi


Auch Hedis Gerechtigkeitssinn wurde ihr zum Verhängnis. Wenigstens hatte die Haft keine großen negativen Auswirkungen.



Wie furchtbar muss es aber für Hedwig gewesen sein, nicht zu wissen, was mit ihren Kindern ist und was ihr bevorsteht. Bewusst wurde ihr kein Anwalt zur Seite gestellt (der ohnehin nur im Sinne des Regimes gehandelt und aus auf Hedwig eingewirkt hätte) und ihr Besuch verweigert. Man wollte sie mürbe machen. Rein rechtlich gesehen, gab es keine Handhabe, Hedwig in ein KZ zu bringen oder sie gar zu töten. Ihr "arischer Stammbaum" war makellos, auch sonst hat sie sich nichts zu schulden kommen lassen. Erst, wenn jemand einen Juden, der bereits die Anweisung zur Ausreise erhalten hatte, bewusst versteckte oder diesem zur Flucht verhalf, war das ein Verstoß gegen das Gesetz und endete böse für diese Person. Als Hedwig inhaftiert wurde, stand diese jüdische Familie wohl noch nicht auf der "Abschussliste", bzw. Hedwig wusste nichts davon.
Es klingt zwar wie bittere Ironie, aber die Nazis achteten streng auf die von ihnen erlassenen Gesetze. Und eben nach diesen gab es nichts, was Hedwig Schlimmeres beschert hätte. Drei Monate Haft waren "vertretbar". Vor einem Gericht hätte ihr "Fall" aber keinen Bestand gehabt.

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 2
RebeccaM

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21 Jul, 2018 11:20 06 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Netha
Die Reaktion von seinen Eltern hatte ich mir heftiger vorgestellt. .


Ich glaube, gerade Johanna hat sofort erkannt, dass sie mit Hedwig als Schwiegertochter eine kostenlose Arbeitskraft ins Haus bekommt. Dann ist da noch die "Schande", wenn ihr Sohn eine Schwangere sitzenlässt, und auf den guten Namen darf ja kein Schatten fallen. Johanna und Paul sind sich auch bewusst, dass Albert keine sogenannte gute Partie machen wird. Sie sind zwar adlig, haben aber kein Geld und die Tätigkeit als Fleischer ist auch nicht geradezu verlockend für eine "bessere" Tochter, in diese Familie einzuheiraten.

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 2
RebeccaM

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21 Jul, 2018 10:55 40 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Netha
Es ist schade gewesen das Hedwig sich auf dem Ball nicht wohlgefühlt hat. Es zeigte sich wie Kleinhirnig sie erzogen wurde.
.


Zuerst fühlt Hedwig sich unter all den Menschen aus einer "gehobenen" Gesellschaft nicht wohl, weil sie solchen Umgang nicht gewohnt ist. Bisher hatte sie keinen Kontakt mit Aristokraten, die Geld haben und das auch zeigen.
In den 1920ern fielen ja viele moralische Schranken, gerade, was Frauen betraf (keine Korsetts mehr, kürzere Kleider, kurze Haare und natürlich der neue Tanzstill, u.a. der Charleston). Für Frauen wie Hedwig aus dem "Kleinbürgertum", erzogen mit preußischen Drill, war das ein Schock, zumal die Veränderungen nur in den Großstädten stattfanden. Familien, wie hier die Kosins, reisten aber ständig in Städte wie Berlin, Paris oder London, und brachten diese neue Lebensart mit in das beschauliche Masuren.
ich glaube, zuvor steht schon, dass Hedwig dem neuen Kleidungsstil gegenüber nicht abgeneigt ist, sich aber nicht vorstellen kann, dass ihre Kundschaft in Sensburg sich kleiden würde.
Allein schon wegen ihres Vaters lehnt Hedwig übermäßigen Alkoholgenuss ab. Es war zwar "normal", dass Männer sich betrinken und ausfallend werden (in allen Richtungen), eine betrunkene Frau widert Hedwig aber an. Besonders, wenn diese sich dann den Männern an den Hals wirft.
Die Mahnsteins mögen zwar nicht vermögend sein, legten aber immer viel Wert auf ein tadelloses Verhalten und einen gewissen Stil. Ein solch zügelloses Verhalten, besonders von den Frauen, ist nicht Hedwigs Welt.

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 2
RebeccaM

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21 Jul, 2018 10:43 59 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Netha
bis er lacht ist nur so ein geflügelter Satz. Wer lacht schon wenn er geschüttelt wird.


Diesen Ausdruck verwendete mein Oma früher öfters. Als Kind habe ich mich auch gefragt, wie das zusammenpasst, Oma erklärte es mir dann :-)

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 1
RebeccaM

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17 Jul, 2018 10:48 52 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Netha
Danke für die Aufklärung Rebecca, ja es machte bei mir den Eindruck das Familie Mahnstein eher Hungerte als das es allen gut ging.


Verschwenderisch durften sie natürlich nicht umgehen, und dass es nur selten Fleisch gab und wenn, dann nur am Sonntag, war in diesem Zeiten unter dieser Bevölkerungsschicht üblich. Es "hakt" dann eher an anderen Dingen als Nahrungsmitteln, die Hedwig sich nicht leisten kann, z.B. eine Nähmaschine. Heute sind Nähmaschinen in jedem Haushalt Standard (außer bei mir, ich kann nämlich gar nicht nähen ... ;-) ), damals war es aber eher ein Luxusgut für einen normalen Haushalt.

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 1
RebeccaM

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17 Jul, 2018 10:45 29 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Tuppi
Das Schriftbild ist gewöhnungsbedürftig. Ich mag diese Enge nicht - auch wenn das Buch dadurch nicht so dick wird, was auch seine Vorteile hat. Aber ich werde mich bestimmt daran gewöhnen...



Da die edition oberkassel ein kleinerer Verlag ist, wurde das engerer Schriftbild genau deswegen gewählt, um Seiten einzusparen, sonst wäre das Buch für ein TB zu teuer geworden. Kleinere Verlage müssen ja anderes kalkulieren als die großen.
Aus diesem Grund bin ich bei einem anderen Verlag bei den Seitenanzahlen eingeschränkt, heißt, dort dürfen Manuskripte eine gewisse Seitenzahl nicht übersteigen, um die Bücher nicht zu dick und damit zu teuer werden zu lassen.
Wie gesagt: Mir selbst wäre es ohne Eure Hinweise gar nicht aufgefallen, dem Verleger habe ich es aber weitergegeben.

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 1
RebeccaM

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17 Jul, 2018 10:28 30 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Tuppi
Hedwig hat es nicht leicht. Ihren Vater kann ich nicht leiden. Klar, die Zeiten waren andere, aber trotzdem! Seine Ansichten sind mir zuwider...



Aber leider völlig normal für einen Mann, der unter preußischem Drill aufgewachsen ist und dann lange Zeit dem Kaiser gedient hat ... Nett ist sicher etwas anderes ;-)

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 1
RebeccaM

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17 Jul, 2018 10:26 35 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Tuppi

2 Fehler sind mir aufgefallen, vllt kannst Du das für die nächste Auflage korrigieren:
S. 15, Z. 19: ...Erkältung Ann4 im Griff, (Anne)
S. 36, Z. 34:.. es führte es ja zu dem Ziel, (es führte ja zu)


Danke, ich habe sie notiert. Sollte nicht sein ... Sorry ...

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 1
RebeccaM

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17 Jul, 2018 10:25 11 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Netha
Liebe Rebecca, gab es einen bestimmten Grund, warum es den Menschen in Ostpreußen auf einmal so schlecht ging, nachdem fast alle für Deutsch bleiben gestimmt hatten? Wurden die Menschen von den Polen regelrecht ausgehungert?


Liebe Netha,

eigentlich ist es genau anders herum: Nach dem 1. Weltkrieg ging es den Menschen in Ostpreußen mit am besten von allen Deutschen. Die Landwirtschaft war die ertragreichste in Deutschland (Ostpreußen wurde "die Kornkammer Deutschlands" genannt), Viehzucht, Fischfang in den Tausend und mehr Seen und auch im Norden am Meer.
Waren aus dem Westen wurden durch den polnischen Korridor durch die Zölle allerdings teurer. Das, was die Menschen zum Leben brauchten, hatten die Ostpreußen aber zum großen Teil selbst.
Es mag hier der Eindruck entstehen, dass es sich bei den Mahnsteins um eine eher arme Familie handelt. Das ist nicht der Fall - die gehörten zum guten Mittelstand. Nach dem Verlust der Anstellung bei der preußischen Polizei, bei der Hermann ja sehr gut verdiente (und auch das Haus geschenkt bekam), wurde das Geld dann zwar knapper, aber das war keine Ausnahme. Über 90% der Bevölkerung lebte in dieser Zeit auf diesem Level.
Es gibt zahlreiche Bücher und Filme über Ostpreußen, in denen meistens adlige Großgrundbesitzer im Mittelpunkt stehen und es wird der Eindruck vermittelt, diese lebten alle in Saus und Braus. Ja, diese Familien gab es, unbestritten, und die Aufzeichnungen von Marion Gräfin von Dönhoff sind sehr wichtige Zeugnisse dieser Zeit, diese Großgrundbesitzer waren aber in der Minderzahl. Direkt in Sensburg gab es keine solche Familie, die von Dombrowskis teilen das Schicksal vieler, die im Laufe des vorherigen Jahrhunderts verarmten. In der Umgebung befand sich jedoch ein Schloss und eine vermögende Adelsfamilie - diese wird im Verlauf des Romans noch eine Rolle spielen, daher an dieser Stelle nicht mehr darüber ;-).

Ich wollte eine Geschichte über "normale" Leute schreiben und deren Leben widergeben, wie es damals gewesen ist. Auch, als das Geld immer mehr verfiel (am Morgen kostete ein Pfund Brot z.B. 1 Billion Reichsmark, am Abend dieses Tages dann schon 2 Billionen) mussten die Menschen aus Masuren nicht Hunger leiden. Sie tauschten untereinander. Ich glaube, ich habe geschrieben (kommt aber noch), dass Hedwig Eier von ihren Hühnern gegen Brot eintauscht, später macht sie dann Näharbeiten gegen Naturalien.

In den Großstädten im Westen, ganz besonders in Berlin, ja, da herrsche eine große Armut, denn Arbeit gab es so gut wie keine mehr. Die Weimarer Republik sorgte ja dafür, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer würde. Das war ja einer der Gründe, warum Hitler dann an die Macht gekommen ist - das ist aber ein anderes Thema.

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 1
RebeccaM

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16 Jul, 2018 10:54 05 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Zabou1964
Zudem sind leider einige Fehler im Buch. Ein Korrektorat hätte ihm sicher nicht geschadet. Ich werde sie auflisten und dir und dem Verlag zukommen lassen.


Das sollte natürlich nicht sein :-(.
Das Manuskript durchlief drei Lektoratsdurchgänge, ein Korrektorat und die Druckfahne wird auch noch mal gelesen. Das trotzdem schon auf den ersten Seiten Fehler auftauchen ... dafür meine Entschuldigung!
Leider gibt es, trotz aller Sorgfalt, wohl nicht DAS fehlerfreie Buch, daher sind der Verlag und ich dankbar, wenn Leser Fehler melden, die dann bei der nächsten Auflage und im eBook sofort korrigiert werden können.

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 1
RebeccaM

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16 Jul, 2018 10:47 44 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Zabou1964
Ich bin jetzt auf Seite 22 und muss sagen, dass mir das enge Schriftbild Probleme bereitet. Ich fürchte, dass ich für dieses Buch ziemlich lange brauchen werden. Ich überlege, ob ich mir das EBook kaufen soll.



Es ist mir bisher nicht aufgefallen, dass das Schriftbild in diesem Buch enger ist. Ich habe gerade mal geschaut und nachgemessen. In der Tat ist der Abstand hier 1 mm enger, als bei manchen anderen Büchern. Es ist mir nicht bewusst, dass das beim Lesen Probleme bereiten könnte. Ich hoffe, es geht trotzdem irgendwie. Wenn Du Dir jetzt extra das eBook kaufen musst, ist es ja dumm, weil Du das Buch ja für diese Runde vom Verlag kostenlos erhalten hast ...

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 1
RebeccaM

Antworten: 22
Hits: 111

16 Jul, 2018 10:42 39 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Zitat:
Original von Zabou1964
Ich habe gestern Abend noch die ersten Seiten gelesen.

Der Prolog spiel in Meersburg. Wie schön, dort werde ich bald sein. Ich werde vom 2. bis 5. August eine Kurzreise an den Bodensee machen. ,


Es ist dort wunderschön! Da ich in Rottweil aufgewachsen bin, kenne ich den Bodensee und die Umgebung sehr gut. Meersburg ist meine "Lieblingsstadt".
Erst vor zwei Wochen waren wir mal wieder auf der Insel Mainau. Wenn Du Zeit hast, solltest Du die Insel auf jeden Fall besuchen!

Thema: Michéle, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume Abschnitt 1
RebeccaM

Antworten: 22
Hits: 111

14 Jul, 2018 11:12 00 Forum: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume

Liebe Lesenden,

am Sonntag startet die Leserunde. Ich freue mich sehr und bin auf Eure Kommentare und Meinungen sehr gespannt.
Wie immer: Stellt mit bitte auch ruhig Fragen zu den Hintergründen und was Euch bei diesem Roman am Herzen liegt. Ich denke, gerade dieser Roman bietet vieles hinter den Kulissen, über das wir uns austauschen können.

Habt ein schönes, sonniges und entspanntes Wochenende und bis nächste Woche!

Liebe Grüße
Rebecca

Thema: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume
RebeccaM

Antworten: 21
Hits: 317

28 Jun, 2018 09:16 21 Forum: Anmeldungen zu Leserunden 2018

Liebe Lesende,

die Bücher habe ich gestern an Euch verschickt - als normale Sendungen, nicht als Büchersendungen. So müsste sie alle rechtzeitig bei Euch ankommen.

Ich freue mich auf unsere Leserunde und wie immer: Stellt mir bitte auch gern Fragen zu den Hintergründen oder wenn Euch etwas ganz besonders interessiert.

Auf einen guten und regen Austausch und
liebe Grüße
Rebecca

Thema: Michele, Rebecca - Der Weg der verlorenen Träume
RebeccaM

Antworten: 21
Hits: 317

28 Jun, 2018 09:14 21 Forum: Anmeldungen zu Leserunden 2018

Zitat:
Original von Ikopiko
Ich habe das Buch in meinem Urlaub verschlungen! Ich glaube, zwei Tage habe ich gebraucht. Es ist mein bisheriges Lesehighlight des Jahres!! Alles hat mich an meine Mutter und Oma erinnert. deren Leben in Bezug auf die Flucht sehr ähnlich verlaufen ist.

Ich habe das Buch nun meiner Mutter geliehen.

Freut euch auf die Leserunde!!!



Das ist wundervoll! Ich danke Dir von ganzen Herzen für Deine Worte!

Thema: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit Abschnitt 6
RebeccaM

Antworten: 26
Hits: 316

23 Feb, 2018 11:13 08 Forum: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit

Zitat:
Original von Cogito ergo sum
So wie die anderen Leser bin auch ich froh, dass am Ende alles seine natürlich Ordnung gefunden hat. Während ich bei den anderen Abschnitten nicht nachgeschaut hatte, was die anderen zuvor schrieben, konnte ich mir dies nach dem letzten Abschnitt nicht verkneifen :-)

Meine Meinung zu Susanne hat sich zum Ende hin verändert. Während ich zuvor eine Abneigung gegen sie hatte, ist sie in den letzten Zügen in meiner Gunst gestiegen. Es ist irgendwie beruhigend, wenn man eine Figur am Ende dann doch noch mögen kann. Gerade, weil sie ja keine Böse ist.

Die erste Hälfte des Buches lag mir mehr, als die zweite Hälfte,
doch fand es spannend einen solchen Einblick in die verschiedenen Realitäten der 1960er zu bekommen und bedanke mich dafür, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte.


Auch Dir ein herzliches Dankeschön fürs Mitlesen und dass Du mich an Deiner Meinung hast teilhaben lassen.
Wie ich im vorherigen Abschnitt bei Deinem Kommentar schrieb, ist es natürlich schade, dass dieser Romane Deine Erwartungen nicht erfüllt hat, was aber völlig in Ordnung ist.
Es war für Dich der erste Roman aus meiner Feder, nicht wahr? Somit konntest Du nicht wissen, dass meine Geschichten meistens recht "harmlos" beginnen, so richtig zum Wohlfühlen, dann aber dramatische Wendungen geschehen. Mir selbst ist es ein Anliegen, die Leser zu überraschen und dass diese nicht schon in der ersten Hälfte eines Buches wissen, wie es ausgehen wird. Gerade die Romane unter meinem Pseudonym Ricarda Martin sind immer mit fundierten historischen Ereignissen und/oder Personen verknüpft und weichen auch deswegen von einem "normalen" Liebesroman ab.

Es war schön, dass wir hier uns hier kennenlernen durften, und wer weiß: Vielleicht lesen wir uns bei einer neuen Runda ja doch wieder? Ich würde mich freuen!

Thema: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit Abschnitt 4
RebeccaM

Antworten: 10
Hits: 162

23 Feb, 2018 11:07 38 Forum: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit

Zitat:
Original von Cogito ergo sum
Ich weiß, dass ich etwas anders ticke und entschuldige mich schon einmal dafür. .


Bitte nicht, liebe Cogito ergo sum!
Geschmäcker sind so verschieden, wie wir Menschen alle verschieden und individuell sind - und das ist gut und richtig so!
Du hast einfach eine andere Story erwartet, das ist doch völlig in Ordnung!

Thema: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit Abschnitt 6
RebeccaM

Antworten: 26
Hits: 316

10 Feb, 2018 11:48 16 Forum: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit

Leider werde ich mich jetzt bis kommenden Mittwochnachmittag hier nicht mehr melden können - denn ab nachher bin ich "närrisch" und verbringe die tollen Tage in meiner Heimatstadt Rottweil.
Das zu Eurer Information, wenn von Euch was gepostet wird, und ich antworte die nächsten Tage nicht.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende - ob mit oder ohne Narren :-)

Thema: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit Abschnitt 6
RebeccaM

Antworten: 26
Hits: 316

10 Feb, 2018 11:46 13 Forum: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit

Zitat:
Original von Tuppi



Vielen Dank für dieses tolle Buch! Ich bitte vielmals um Entschuldigung , weil ich Dich zwischendurch fast verwunschen hätte. Aber ich hätte nicht gedacht, dass es noch ein gutes Ende nimmt. Dabei hätte ich Dich eigentlich besser kennen sollen. Mit Tränen in den Augen (und auf den Wangen) habe ich das Buch beendet. Ich freu mich schon auf Dein nächstes Werk!

Rezi werde ich heute abend oder Morgen posten - komme gerade vom MRT und muss bald wieder los zum Zahnarzt, weil ein Backenzahn zerbröselt ist...


Als ich las, dass Du hin- und hergerissen bist, weil Du dachtest, bei dieser Geschichte kann es doch kein Happy-End geben, habe ich geschmunzelt. Verraten konnte ich an dieser Stelle natürlich nichts ;-).
Da Du einige meiner Romane kennst, wusste ich aber, dass Du am Ende wieder versöhnt sind wirst.

Ganz herzlichen Dank fürs Mitlesen, für Deine interessanten Kommentare und für Deine wundervolle Rezension. Es freut mich, dass die Geschichte Dich derart berühren konnte. Das ist ein so großes Kompliment für uns Autoren.

Ich hoffe, der Zahnarzt hat Dich nicht zu sehr gequält, Du den Zahn jetzt aber los bist und es Dir besser geht!

Thema: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit Abschnitt 6
RebeccaM

Antworten: 26
Hits: 316

10 Feb, 2018 11:42 28 Forum: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit

Zitat:
Original von Tuppi
Sanne hat auch das Richtige getan und ihren „Bruder“ zu seinem Glück gebracht. Und schließlich ihr eigenes Glück mit Klaus gefunden, was mich ebenfalls sehr freut. Dass sie und Ginny Freundinnen geworden sind, bezweifle ich keine Minute!



Ja, Sanne hat auch natürlich auch ein Happy-End verdient :-)

Thema: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit Abschnitt 6
RebeccaM

Antworten: 26
Hits: 316

10 Feb, 2018 11:41 24 Forum: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit

Zitat:
Original von Tuppi
Wow! Hartmann hatte doch tatsächlich die Größe, alles wieder ins Reine zu bringen. Dass er sich so feige das Leben nahm und damit doch noch der Gerechtigkeit entfloh, kann ich aber nachvollziehen. Meine Wut auf ihn ist verraucht und er hat bemerkt, dass HP sein Sohn ist und er Ginny deshalb im Stich gelassen hat... und dass er sich bei dem Gedanken, seinen Sohn gerötet zu haben, selbst erschoss, macht ihn sogar wieder menschlich.



Dieses Ende war das einzig mögliche für mich. Ich wollte keine Anzeige, keinen langwierigen Prozess ... Und ein bisschen Dramatik auf den letzten Seiten schadet ja nichts, oder ;-)?

Thema: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit Abschnitt 6
RebeccaM

Antworten: 26
Hits: 316

07 Feb, 2018 11:01 46 Forum: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit

Zitat:
Original von Zabou1964
Wow, was für ein Ende! Applaus2 Applaus2 Applaus2

Ich konnte gar nicht so schnell lesen, wie ich wissen wollte, wie diese tolle Geschichte ausgeht. Vor allem die Entwicklung Martins/Gregorys fand ich hochinteressant. Erst war er sanft wie ein Lamm zu seinem Hildchen, dann zieht er eine Knarre und will Sanne erschießen. Zumindest hat er sich zum Schluss selbst erschossen.

Ich schrieb ja bereits, dass ich die Bösen in Büchern am interessantesten finde. Aufgewachsen in ärmsten Verhältnissen, sind wohl viele den Nationalsozialisten gefolgt. Auf einmal ging es ihnen besser, sie hatten zu essen und ein Dach über dem Kopf. Da hat man wohl nicht so genau geschaut, woher das alles kam und wer die Opfer waren. Martin hat es dann natürlich übertrieben. Er hatte ja richtig Spaß am Morden. Trotzdem hat er in England Fuß gefasst und ein neues Leben begonnen. Eine überaus interessante Figur.

Meine Lieblingsfigur war letztendlich Sanne. Ich habe mich so gefreut, dass sie und Klaus auch ein Paar geworden sind. Und Hilde hat auch endlich einen Platz gefunden, an dem sie sich wohlfühlen kann. Kleinschmidt ist sie ja zum Glück los. Das war so typisch für ihn, sie einfach vor die Tür zu setzen ...

Liebe Ricarda, ich danke dir ganz herzlich für diese aufschlussreiche Leserunde. Ich bin beim nächsten Buch sehr gerne wieder mit dabei.


Liebe Zabou,

auch Dir ein herzliches Dankeschön fürs Mitlesen, Deine Fragen und Kommentare. Es freut mich, dass Dir die Geschichte gut gefallen hat.

Keineswegs möchte ich auch nur einen einzigen Nazi-Verbrecher in irgendeiner Weise in Schutz nehmen, aber Du hast die Sache auf den Punkt gebracht: Ab 1933 lief ein Volk jemanden nach, der äußerst gut mit Worten umgehen konnte, und den Menschen ging es ja dann tatsächlich besser. Wie Jahrhunderte zuvor angebliche Hexen verantwortlich gemacht wurden, wenn Unwetter kamen, die Ernsten vernichtet wurden oder Krankheiten über einen Ort hereinbrachen, schaffte es Hitler, das Volk zu überzeugen, dass an all ihrem Leid und der Armut nur die Juden, Kommunisten und Sonstige, die in Hitlers Weltbild nicht passten, schuld sind.

Mit diesem Thema beschäftige ich mich seit Jahren, und habe auch mit vielen Zeitzeugen gesprochen. Menschen, die zwar intelligent waren, bald auch ihre Zweifel an dem Regime bekamen, aber manchmal gezwungen waren, sich ruhig und still zu verhalten.
Wenn Du bei der nächsten Leserunde zu "Der Weg der verlorenen Träume" dabei bist (worüber ich mich sehr freue), wirst Du mehr über dieses Thema lesen.

Hartmann ging schlussendlich in seiner Rolle, die er bei den Nazis gespielt hat, so richtig auf, wofür es keine Entschuldigung gibt. Er ist ein Beispiel von Tausend anderen, die ihren Geist wohl absichtlich verschlossen, um nicht zu erkennen, welche grausame Dinge sie taten. Erst diese Tage las ich in der Zeitung, dass wieder zwei Kriegsverbrecher (beide über 90 Jahre alt) aufgespürt wurden, sie sollen in einem KZ tätig gewesen sein. Diese Männer schafften es wie Hartmann, ihre verachtungswürdige Vergangenheit über Jahrzehnte zu verheimlichen und führten sicher bis jetzt ein ganz "normales" Leben ...

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