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Nethas Schmökerkiste » Suche » Suchergebnis » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Autor Beitrag
Thema: Suche ...
Meggie

Antworten: 7
Hits: 41

17 Jun, 2018 17:00 14 Forum: Flohmarkt

Ich habe diese Bücher leider auch nicht.

Thema: Tuppi feiert Wiegenfest
Meggie

Antworten: 16
Hits: 71

11 Jun, 2018 15:10 06 Forum: Geburtstagsgrüße

Happy Birthday, Nicole. Genieße den Tag.

Thema: lese gerade April - Juni 2018
Meggie

Antworten: 86
Hits: 780

11 Jun, 2018 15:08 19 Forum: Lese gerade

Markus Heitz - Die Quelle des Bösen

Thema: Bertram, Gerit - Die Flöte von Rungholt
Meggie

Antworten: 47
Hits: 650

08 Jun, 2018 23:46 13 Forum: Anmeldungen zu Leserunden 2018

Bei mir kam es heute auch an. Vielen Dank dafür. Ich freue mich auf die Leserunde.

Thema: Happy Birthday, Charlie!
Meggie

Antworten: 17
Hits: 79

08 Jun, 2018 23:44 34 Forum: Geburtstagsgrüße

Viele liebe Geburtstagsgrüsse auch von mir.

Thema: Bertram, Gerit - Die Flöte von Rungholt
Meggie

Antworten: 47
Hits: 650

05 Jun, 2018 21:03 07 Forum: Anmeldungen zu Leserunden 2018

Juhuuuu.

Thema: lese gerade April - Juni 2018
Meggie

Antworten: 86
Hits: 780

04 Jun, 2018 21:52 21 Forum: Lese gerade

Otto Waalkes - Kleinhirn an alle

Und

Anne Freytag - Nicht weg und nicht da

Thema: Bertram, Gerit - Die Flöte von Rungholt
Meggie

Antworten: 47
Hits: 650

03 Jun, 2018 19:40 11 Forum: Anmeldungen zu Leserunden 2018

Viele, lieben Dank. Ich habe Iris meine Adresse per PN mitgeteilt.
Ich freu mich auf die Runde,

Thema: Baites, Mina - Träume aus Silber Abschnitt 4
Meggie

Antworten: 21
Hits: 163

31 May, 2018 12:33 45 Forum: Baites, Mina - Träume aus Silber

Zitat:
Original von Iris
Zitat:
Original von Meggie
Hast Du Dich da eigentlich von wahren Begebenheiten inspirieren lassen? Gerade was die Apartheid anbetrifft?
Gab es einen Fall von Brandstiftung, der in irgendwelchen Büchern verzeichnet ist?


Nein, das mache ich nie. Ich möchte nie, dass man mir vorwirft, etwas zu kopieren. Das entspricht rein meiner Fantasie. Aber ich bin davon überzeugt, dass man den Sympathisanten der Schwarzen noch Schlimmeres angetan hat. Nach der Apartheid passierten "komische" Dinge ...
Guck mal hier: https://www.stern.de/politik/ausland/kri...d--7617322.html

Liebe Grüße
Iris


Da werde ich heute Abend mal nachlesen. Danke, Iris.

Thema: Baites, Mina - Träume aus Silber Abschnitt 4
Meggie

Antworten: 21
Hits: 163

29 May, 2018 20:38 12 Forum: Baites, Mina - Träume aus Silber

Hast Du Dich da eigentlich von wahren Begebenheiten inspirieren lassen? Gerade was die Apartheid anbetrifft?
Gab es einen Fall von Brandstiftung, der in irgendwelchen Büchern verzeichnet ist?

Thema: Baites, Mina - Träume aus Silber Abschnitt 4
Meggie

Antworten: 21
Hits: 163

29 May, 2018 20:36 30 Forum: Baites, Mina - Träume aus Silber

Zitat:
Original von Iris
Zitat:
Original von Meggie
Ich habe das Buch gerade nochmal Revue passieren lassen. Und mir will einfach nicht einfallen, wer den Anschlag auf Lottes Einrichtung durchgeführt hat.
Bzw. wurde dies überhaupt aufgeklärt?

Vielleicht kannst du mir gerade noch mal auf die Sprünge helfen, Iris.


Hallo Sina,

es wird kurz erwähnt, dass die Brandstifter nie gefunden wurden. denken
Man hat ganz schnell das Verfahren eingestellt, aber das und die Einzelheiten habe ich den Lesern erspart, um die Geschichte nicht zu überfrachten.

Liebe Grüße
Irisb


Jetzt, wo du es schreibst, fällt es mir auch wieder ein. Danke!! Knuddel

Thema: Baites, Mina - Träume aus Silber Abschnitt 4
Meggie

Antworten: 21
Hits: 163

28 May, 2018 20:11 55 Forum: Baites, Mina - Träume aus Silber

Ich habe das Buch gerade nochmal Revue passieren lassen. Und mir will einfach nicht einfallen, wer den Anschlag auf Lottes Einrichtung durchgeführt hat.
Bzw. wurde dies überhaupt aufgeklärt?

Vielleicht kannst du mir gerade noch mal auf die Sprünge helfen, Iris.

Thema: Bertram, Gerit - Die Flöte von Rungholt
Meggie

Antworten: 47
Hits: 650

28 May, 2018 20:09 18 Forum: Anmeldungen zu Leserunden 2018

Mir ist es egal, wann die Leserunde stattfindet. Ich schließe mich der Mehrheit an.

Thema: [Fantasy) Heitz, Markus - Die dunkle Zeit: Das Zeichen des dunklen Gottes (Band 03)
Meggie

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Hits: 21

Heitz, Markus - Die dunkle Zeit: Das Zeichen des dunklen Gottes (Band 03) 20 May, 2018 21:17 17 Forum: Heitz, Markus

Autor: Heitz, Markus
Titel: Das Zeichen des dunklen Gottes
Originaltitel: --
Verlag: Piper
Erschienen: 2010
ISBN-13: 978-3-492-95049-7
Seiten: 528
Einband: ebook
Serie: Ulldart-Reihe, Die dunkle Zeit, Band 03
Preis: 8,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Markus Heitz, geboren 1971, lebt als freier Autor im Saarland. Seine Romane um »Die Zwerge«, alle bei Piper erschienen, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Mit »Die Legenden der Albae« führt Markus Heitz alle Fans in die Welt der Dunkelelfen. Als einziger deutscher Autor gewann er bereits zehnmal den Deutschen Phantastik Preis.

Quelle: Piper

Inhaltsangabe:
Zitat:
Das Böse droht die Überhand auf dem Kontinent Ulldart zu gewinnen. Die eigene Machtstellung wird dem jungen Herrscher Lodrik zum Verhängnis: Unter dem Einfluss verräterischer Freunde und intriganter Berater hat er sich in einen unberechenbaren Kriegstreiber verwandelt. Seine wahren Gefährten werden verfolgt und geraten in Lebensgefahr. Doch sie geben nicht auf: In der Ebene von Telmaran stellen sie sich Lodriks Herr, und eine vernichtende Schlacht beginnt …

Quelle: Piper

Meine Meinung:
Während Lodrik seine Herrschaft weiter ausbaut und das benachbarte Borasgotan als vermeintlichen Feind sieht, hantieren im Hintergrund dunkle Mächte, um ihn zum Scheitern zu bringen. Doch Lodrik, davon überzeugt, dass er der wahre Herrscher, der wahre Beschützer von Ulldart ist, lässt sich nicht abbringen und hat ein festes Ziel vor Augen. Aber so ganz kann er sich der Manipulation ihm gegenüber nicht wehren und wird tiefer in die Machenschaften seines Konsultanten Mortva Nesreca gezogen. Und seine einstigen Freunde stellen sich gegen ihn. Die dunkle Zeit scheint immer näher zu rücken und keiner weiß, wie sie aufgehalten werden soll.

Auch der dritte Teil der Ulldart-Reihe "Die dunkle Zeit" besticht durch ein ausgeklügeltes System von Intrigen, Drahtziehern im Hintergrund und der Besessenheit des Kabcars (Herrscher), der ein geeintes Reich möchte, dies jedoch nur mit Hilfe von Magie durchsetzen kann.

Und so wird es spannend. Denn nun ist es so, dass die einstigen Freunde Lodriks anfangen, an ihm zu zweifeln. Sie wollen den früheren Herrscher zurück und schrecken dabei auch nicht davor zurück, Hochverrat zu begehen, um ihm endlich die Augen zu öffnen.

Der Weg des Kabcars ist mit vielen Steinen gespickt. Jeder einzelne ist groß und schwer umschiffbar. Und so passiert es, dass sich eben Dingen bedient wird, die zweifelhaft sind. Magie kommt ins Spiel. Alte Götter werden zur Hilfe gerufen. Das Land droht auseinanderzufallen. Nur Bündnisse helfen.

Der Autor führt uns in ein dunkles Kapitel des Kontinents Ulldart. So scheint alles aussichtslos. Die Feinde sind übermächtig, der Kabcar jedoch weiß sich zu helfen. Er droht jedoch immer mehr den finsteren Zeiten zu verfallen und man stellt sich unweigerlich die Frage, ob es nicht wirklich besser gewesen wäre, wenn der Mönch Matuc, der ja im zweiten Teil ein Attentat geplant hatte, dies aber nicht richtig ausführen konnte, nicht doch recht getan hätte, Lodrik zu töten.
Andererseits hat man Mitleid mit Lodrik, der ja eigentlich Gutes will. Nur die Umsetzung scheitert. Und er hat mit den falschen Leuten zu tun.

Lodrik ist der eine Hauptstrang, im zweiten beschäftigen wir uns näher mit Lodriks Geliebter Norina, dem Leibwächter Waljakov und Stoiba, Lodriks einstigem Vertrauten. Die drei standen dem Herrscher näher, wie kein anderer. Bis der Verwandte Mortva auf den Plan trat.

Der dritte Strang handelt wieder von dem König Perdór und seinem Hofnarr Fiorell, die die ganze Angelegenheit noch als Außenstehende betrachten, aber schon anfangen, Vorkehrungen zu treffen, falls sie in den Krieg mit einbezogen werden.

Jeder geht seinen eigenen Weg und doch sind alle Schicksale miteinander verknüpft. Denn jeder kann dazu beitragen, dass vielleicht doch noch gute Zeiten hereinbrechen. Dazu müsste aber der verantwortliche Drahtzieher gefasst und aufgehalten werden.

Der Schreibstil des Autors ist gewohnt flüssig, packend und mit dem nötigen Humor gespickt. Gerade bei den Gesprächen zwischen König Perdór und seinem Hofnarr Fiorell entstehen witzige Szenen, die man sich bildlich sehr gut vorstellen kann.

Mir fehlen allerdings ein paar Landschaftsbeschreibungen. Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, wie es in der Hauptstadt des Landes oder den jeweiligen anderen Orten aussieht. Nur die Charaktere an sich habe ich mit einem Bild vor Augen.

Ansonsten bin ich froh, dass mit dem dritten Teil der Reihe das Niveau nicht nachlässt und immer noch eine packende Story im Vordergrund steht. Auch hier sind keine Längen entstanden, obwohl das Buch ja über 500 Seiten lang ist. Diese vergehen jedoch wie im Fluge und man leidet mit den Charakteren mit. Am liebsten wäre ich in das Buch gekrochen, hätte Lodrik an den Schultern gepackt, geschüttelt und ihm ins Gesicht geschrieen, dass er endlich die Augen aufmachen soll. Doch zum Glück kann ich das nicht und lese deshalb gerade den vierten Teil der Reihe, der - soweit kann ich es schon verraten - genauso spannend weitergeht und einige Überraschungen parat hält.

Fazit:
Das Böse droht Überhand zu nehmen.

4 sterne

Thema: [Fantasy) Heitz, Markus - Die dunkle Zeit: Der Orden der Schwerter (Band 02)
Meggie

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Text Heitz, Markus - Die dunkle Zeit: Der Orden der Schwerter (Band 02) 20 May, 2018 21:12 21 Forum: Heitz, Markus

Autor: Heitz, Markus
Titel: Der Orden der Schwerter
Originaltitel: --
Verlag: Piper
Erschienen: 2010
ISBN-13: 978-3-492-95050-3
Seiten: 496
Einband: ebook
Serie: Ulldart, Die dunkle Zeit, Band 02
Preis: 8,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Markus Heitz, geboren 1971, lebt als freier Autor im Saarland. Seine Romane um »Die Zwerge«, alle bei Piper erschienen, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Mit »Die Legenden der Albae« führt Markus Heitz alle Fans in die Welt der Dunkelelfen. Als einziger deutscher Autor gewann er bereits zehnmal den Deutschen Phantastik Preis.

Quelle: Piper

Inhaltsangabe:
Zitat:
Lodrik wird neuer Herrscher des Reiches Tarpol. Doch seine Reformen rufen Neider, Intriganten und falsche Freunde auf den Plan. Bald weiß Lodrik nicht mehr, wem er trauen kann, und ist auf die Hilfe finsterer Gestalten angewiesen, um seine Macht zu verteidigen. Und über allem schwebt die verhängnisvolle Prophezeiung, dass die Dunkle Zeit wiederkehren und die Welt in Leid und Zerstörung versinken wird …

Quelle: Piper

Meine Meinung:
Lodrik steht kurz vor seiner Krönung zum Kabcar von Tarpol, doch zeigt er sich dem Volk nur spärlich, damit die Überraschung bei der Zeremonie umso größer ist. Doch die Prophezeiung, die ihm im Nacken sitzt, weckt Zweifel bei seinen Vertrauten. Als am Krönungstag ein Attentat auf ihn verübt wird, dabei jedoch die Kathedrale zum Einsturz gebracht wird, sind die Zweifel zumindest bei Lodrik ausgelöscht. Er glaubt sich von Uldrael beschützt. Ist Lodrik wirklich der, der das Land ins Chaos stürzt? Oder muss er geschützt werden, damit das Land gerettet werden kann?

Diesmal geht der Autor mit mehr Ernst an die Geschichte heran. Zwar ist der Humor immer noch vorhanden, doch gerade Lodrick ist es, der sich stark verändert und seine Aufgabe sehr ernst nimmt.

Vielen Autoren gelingt es nicht, eine Fortsetzung zu schreiben, die genauso packend, wenn nicht so gar noch spannender ist, wie der erste Teil. Diesmal ist es sehr gut gelungen. Ich war noch faszinierter von dem Kontinent Ulldart, der mit so einigen Charakteren aufwartet, die ich sehr interessant finde.
Gerade zum Ende hin gibt es einige Überraschungen. Diese machen dann auch große Lust, gleich zum nächsten Teil zu greifen.

Die politischen Interessen der einzelnen Länder werden sehr detailliert beschrieben und behandelt, so kann man die Beweggründe der Parteien gut nachvollziehen. Doch gibt es einige Zeitsprünge, die es teilweise sehr schwer machen, der Handlung zu folgen. Befindet man sich gerade noch in einer Besprechung im Königreich Tarpol im Palast des Kabcar, steht man im nächsten Moment an der Front dem Feind gegenüber und es wird zum Angriff geblasen.

Vor jedem Kapitel erwartet einem wieder ein kleiner Ausschnitt aus der Geschichte Ulldarts. Diesmal die Einblicke in die religiösen Gegebenheiten, d. h. die einzelnen Götter des Kontinents werden vorgestellt und wie es dazu kam, dass alles so ist, wie es ist. Diese Geschichte in der Geschichte trägt dazu bei, das Ende des Buches zu vervollständigen und zu verstehen, warum jetzt so gehandelt wird.

Gerade die neuen Charaktere, die in die Geschichte eingebunden werden, bringen großen Schwung und die Geschichte. Die Änderungen, die sie herbeiführen, können bis zum Ende des Buches noch nicht mal als gut oder schlecht eingeschätzt werden und so ergeben sich wiederum so einige Überraschungen.
Diese Ungewissheit nötigt einem fast den dritten Teil der Reihe auf, diese Challenge akzeptiere ich jedoch mit Freude.

Die Charaktere sind allesamt wieder gut ausgearbeitet, haben Tiefgang, Ecken und Kanten und wirken - auch wenn böse - sehr sympathisch und realistisch.

Bei den ganzen politischen Spielen und kriegerischen Auseinandersetzungen vergisst der Autor jedoch nicht den fantastischen Teil und lässt im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel Magisches geschehen. Neben dem Strang rund um Lodrik und seinen Kampf um Tarpol gibt es Einschübe, die uns den König Predor und seinen Hofnarr Fiorell vorstellen. Gerade hier kommt der Humor des Autors zu Wort. Fragt man sich am Anfang noch, warum es diese Einschübe gibt, erfährt man im Laufe der Geschichte so einiges über die Charaktere und ihre Wirkung auf das Geschehen.

Man sollte den ersten Teil "Schatten über Ulldart" gelesen haben, weil doch so einiges aus dem ersten Band aufgegriffen wird. Ansonsten fehlt dann doch das Verständnis vom zeitlichen Ablauf her.

Ich bin froh, dass das Niveau des ersten Teiles gehalten werden konnte und freue mich nun auf den dritten Teil der mittlerweile 9 Bände umfassenden Reihe.

Fazit:
Fast besser als der erste Teil.

4 sterne

Thema: [Fantasy) Heitz, Markus - Die dunkle Zeit: Schatten über Ulldart (Band 01)
Meggie

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Text Heitz, Markus - Die dunkle Zeit: Schatten über Ulldart (Band 01) 20 May, 2018 21:07 22 Forum: Heitz, Markus

Autor: Heitz, Markus
Titel: Schatten über Ulldart
Originaltitel: --
Verlag: Piper
Erschienen: 2010
ISBN-13: 978-3-492-95051-0
Seiten: 400
Einband: ebook
Serie: Ulldart, Die dunkle Zeit, Band 01
Preis: 8,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Markus Heitz, geboren 1971, lebt als freier Autor im Saarland. Seine Romane um »Die Zwerge«, alle bei Piper erschienen, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Mit »Die Legenden der Albae« führt Markus Heitz alle Fans in die Welt der Dunkelelfen. Als einziger deutscher Autor gewann er bereits zehnmal den Deutschen Phantastik Preis.

Quelle: Piper

Inhaltsangabe:
Zitat:
Kurz vor seinem Tod prophezeit ein Mönch, dass die Dunkle Zeit den Kontinent Ulldart erneut mit Leid und Zerstörung überrollen werde. Der verwöhnte Prinz Lodrik wird unterdessen in die Provinz gesandt, um die Stelle des neuen Statthalters einzunehmen. Noch ahnt Lodrik nicht, dass er das Schicksal seiner Welt entscheiden wird – denn die Dunkle Zeit droht zurückzukehren, und er wird der Retter oder Zerstörer Ulldarts sein …

Quelle: Piper

Meine Meinung:
Lodrik, Sohn des Kabcar und als Tadc sein rechtmäßiger Nachfolger, hat sein Augenmerk eher auf Essen gerichtet, denn auf das Lernen, wie er als nächster Kabcar das Land regiert. Da dies in den Augen seines Vaters ein Frevel ist, schickt er ihn in die Verbannung in die Provinzhauptstadt Granburg, damit Lodrik dort als Gouverneur lernt, wie man herrscht, ohne sich lächerlich zu machen. Seine einzigen Begleiter sind Stoika, ein Vertrauter und Lehrer sowie der Leibwächter Waljakov. Lodrik merkt bald, dass mit diesen beiden nicht zu spaßen ist und als er auch noch auf die schöne Norina trifft, wandelt sich sein Leben um 180 Grad.
Gleichzeitig wird in einem Kloster weit entfernt ein Mönch von einer Vision heimgesucht. Seine Worte "Tadc... Gefahr... jemand töten... die Dunkle Zeit kehrt zurück" wird so ausgelegt, dass der Nachfolger des Kabcar getötet werden muss, da dem Königreich ansonsten Unheil droht. Matuc, der die Vision miterlebt hat, macht sich auf den Weg, das Schicksal des Tadc zu erfüllen.

Nach vielen Einzelbänden des Autors wollte ich mich mal wieder eine Reihe von ihm widmen und meine Wahl fiel dabei auf die Ulldart-Reihe "Die dunkle Zeit". Ihren Anfang nimmt diese mit "Schatten über Ulldart" und umfasst nun mittlerweile 9 Bände.
Da mit der Schreibstil des Autors sehr gut gefällt und hier auch teilweise sein Humor einfließt, hatte ich keinerlei Mühe, in die Geschichte einzutauchen und fand mich sogleich in Tarpol wieder, ein Königreich des Kontinents Ulldart. Dort lebt der "Tadc", der Sohn des regierenden Kabcars. Lodrik ist 15 und hat nicht nur die Bürde als Thronfolger zu tragen. Auch seine Lebensweise macht ihn nicht gerade beliebt. Dicklich, verweichlicht und vorlaut - alles Attribute, die seinem Vater schwer zu schaffen machen. Um dies zu ändern, schickt er ihn fort, zusammen mit Stoiko, dem engsten Vertrauten des Tadc und dem Leibwächter Waljakov, einem Hühnen von einem Mann, der schon mit seiner mechanischen Hand einen gewissen Respekt ausstrahlt.
Unerkannt soll der Tadc nun in der Provinzhauptstadt Granburg als Gouverneur regieren und dort lernen, ein Kabcar zu werden.

So weit so gut, gäbe es nicht zeitgleich die Prophezeiung: "Tadc... Gefahr... jemand töten... die Dunkle Zeit kehrt zurück." Eine Prophezeiung, die zweierlei ausgelegt werden kann. Matuc und der Dunkle Rat kommen auch zu dem Ergebnis, dass der Tadc getötet werden muss, damit die Prophezeiung ausgeführt wird und so macht sich Matuc auf den Weg, dies zu erledigen. Unterwegs trifft er auf eine Gruppe, die ihm helfen will

Doch was ist, wenn die Prophezeiung falsch interpretiert wurde?

Diese Frage gilt es nun zu klären und so begleiten wir auf der einen Seite Lodrik auf seinem Weg zur Ausbildung zum Kabcar und auf der anderen Seite Matuc, der die Prophezeiung erfüllen möchte.

Denkt man zu Anfang noch, es drehe sich alles um Lodrik, kommen nach und nach Matuc und seine Begleiter in den Vordergrund. So ergibt sich eine Geschichte, die in zwei Stränge aufgeteilt ist und je mehr man liest, umso spannender wird es. Was wird wohl passieren, wenn die beiden Stränge aufeinandertreffen? Dies herauszufinden, hat mir unheimlich Spaß gemacht. So konnte ich das Buch nur selten aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun weitergeht.

Dabei ist es aber keineswegs so, dass die Protagonisten dabei auf der Strecke bleiben. Im Gegenteil, jeder bekommt so viel Raum, wie für ihn nötig ist. Alle lernt man genau kennen, kann die Beweggründe oder Handlungstaten nachvollziehen und auch bei denen Sympathie entdecken, bei denen man eigentlich dachte, dass dies nicht möglich sei.

So ergeben sich auch interessante Kombinationen von Charaktere. Insbesondere an dem Berater des Tadc, Stoika und dem Leibwächter Waljakov fand ich großen Gefallen. Diese beiden ergänzen sich perfekt und werden im Laufe der Geschichte auch enge Freunde. Beide halten mit ihren Meinungen nicht hinterm Berg und fahren dem zukünftigen Kabcar auch mal über den Mund. Daraus entsteht aber auch eine tiefe Freundschaft zwischen Lodrik, Stoika und Waljakov. Die drei können sich aufeinander verlassen.

Obwohl es sich hier um eine Fantasy-Geschichte handelt, kommt diese ohne die bekannten Figuren wie Trolle, Orks oder Zwerge aus. Trotzdem merkt man deutlich, dass man sich auf einem fiktiven Kontinent befindet, der mit fantastischen Dingen aufwartet. Interessant war dabei, wie die Entwicklung mancher Figuren vonstatten ging. Am meisten verändert sich wohl Lodrik, doch auch bei allen anderen fand ich dies spannend zu lesen.

Auch die erfundene Götterwelt führt sich packend in die Geschichte ein. Dabei ist es so dass, als Einleitung zu jedem Kapitel jeweils ein Auszug aus der Entstehung Ulldarts angeführt ist, so dass sich hier quasi eine Geschichte in der Geschichte verbirgt. Doch diese kurzen Szenen ergeben zum Ende hin ein Bild, dass nötig ist, um alles besser zu verstehen.
Die Geschichte ist komplex, da viele Charaktere auftauchen. Aber trotzdem ist es einfach, diesen zu folgen, da durch den detaillierten Schreibstil keine Fragen offen bleiben.

Das Ende ist so, wie es für einen ersten Teil sein soll: spannend und mit sehr vielen offenen Türen. So muss man zum zweiten Band greifen, weil man dringend wissen will, wie es weitergeht.

Fazit:
Ein komplexer neuer Kontinent mit interessanten politischen Entwicklungen. Nichts ist so, wie es scheint.

4 sterne

Thema: Baites, Mina - Blumenthal-Saga: Träume aus Silber (Band 02)
Meggie

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Baites, Mina - Blumenthal-Saga: Träume aus Silber (Band 02) 20 May, 2018 21:01 56 Forum: Belletristik Deutsch A - C

Autor: Baites, Mina
Titel: Träume aus Silber
Originaltitel: --
Verlag: Tinte + Feder
Erschienen: 2018
ISBN-13: 978-2919800544
Seiten: 304
Einband: ebook
Serie: Blumenthal-Saga, Band 02
Preis: 9,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Mina Baites alias Iris Klockmann ist eine Geschichtenerzählerin.

Als kleines Mädchen unterhielt sie ihre Familie mit kindlichen Abenteuern und konnte es kaum erwarten, endlich selbst lesen und schreiben zu können. Mit sieben verschlang sie so viele Bücher, dass sie ihre Eltern schier zur Verzweiflung brachte.

Doch erst viel später, sie hatte längst selbst Kinder, fand sie Raum und Zeit, um ihre unzähligen Ideen aufzuschreiben. Sehr zur Freude ihrer Töchter, denn so gingen die ausgedachten Gutenachtgeschichten nicht verloren.

Seit gut zehn Jahren veröffentlicht die erfolgreiche Schriftstellerin zeitgenössische und historische Romane. Zwei ihrer Kurzgeschichten erschienen bereits in den USA bei Dover Publications, New York.

Quelle: amazon

Inhaltsangabe:
Zitat:
1963. Lilian Morrison ist überglücklich, ihre Familie in Kapstadt wiedergefunden zu haben. Doch das Schicksal ihrer Schwester Emma, die als Neunjährige im Londoner Bombenhagel starb, lässt sie nicht los und sie reist nach London. Dort stößt sie auf verwirrende Details, die ihr Leben ins Wanken bringen. Indes gerät Lilians Großmutter Lotte in Kapstadt zwischen politische Fronten, als sie sich für eine Schwarze einsetzt. Am anderen Ende der Welt in Dublin kämpft die Tischlerin Ceara Foley gegen verwirrende Alpträume und fertigt ein hölzernes Spielkästchen mit einem besonderen Kindermotiv an.

Was haben die drei Frauen miteinander zu tun? Wird es der silbernen Spieldose abermals gelingen, die Familie Blumenthal zu vereinen?

Quelle: amazon

Meine Meinung:
Lilian Morrison hat endlich ihre Familie gefunden und führt mit ihrem Verlobten Sam ein schönes Leben in Kapstadt. Doch sehnt sie sich danach, herauszufinden, was mit ihrer Schwester geworden ist, die sie nach der Flucht ihrer Eltern aus Deutschland in den Wirren des zweiten Weltkrieges verloren hat. Lilian war zwar noch ein Baby, doch ihr Vater erzählt immer wieder liebevoll von ihrer großen Schwester.
Zusammen mit Sam und ihrem Vater reist sie nach England, um dort noch etliche Dinge zu regeln, bevor sie endgültig nach Kapstadt zieht. Dabei stößt sie auf eine Spur, bei der sie Details über den Tod ihrer Schwester erfährt. Derart angesteckt, will sie nun endgültig wissen, was passiert ist.
Währenddessen kämpft Lilians Großmutter Lotte gegen den Rassismus, der in Südafrika herrscht. Und Ceara Foley, die in Dublin eine Schreiner-Werkstatt führt, baut ein Kästchen aus Holz, verziert mit Motiven, welche ihr im Traum erschienen sind.

Mit dem ersten Teil "Die silberne Spieldose" hat mich die Autorin in eine Welt geführt, in der Trauer, Not und Tod eine große Rolle spielen. Die Verfolgung der Juden, die damit verbundene Not und das Auseinanderreißen der Familie standen im Mittelpunkt.
Im zweiten Teil spinnt die Autorin die Geschichte weiter und erzählt, wie es den einzelnen Charakteren ergangen ist, nachdem ihnen die Flucht in das weit entfernte Kapstadt gelungen ist.

Diesmal dreht sich die Geschichte nicht um Paul Blumenthal, der aber eine größere Nebenrolle spielt. Wir befassen uns mit Lilian, die endlich einen großen Teil ihrer Familie wiedergefunden hat. Auch die Liebe meint es gut mit ihr. Sie ist verlobt mit Sam und beide wollen gemeinsam in Kapstadt ein neues Leben beginnen.
Doch immer wieder nagt es an Lilian, denn sie vermisst ihre Schwester, die leider bei einer Bombenexplosion im Zweiten Weltkrieg ums Leben kam.

Lilian ist eine sehr sympathische Frau. Sie versucht, es jedem Recht zu machen, auch sich selbst und so nimmt sie den Kampf mit sich selbst auf und versucht herauszufinden, was passiert ist. Dies wird sehr emotional und ich konnte sehr gut mit ihr mitfühlen. Ebenso war ich froh, Taschentücher griffbereit zu haben.

Als zweiten Strang erleben wir, wie Lotte, Lilians Großmutter, mit den Tücken des Rassismus zu kämpfen hat. Lotte führt ein Haus namens Blue Heart, in dem benachteiligte Personen für kurze Zeit Unterschlupf finden können. Frauen und Kinder bekommen dort Hilfe, Essen und einen Platz zum Schlafen, wenn es mal knapp wird. Als eines Tages eine schwarze Frau dort Unterschlupf bekommt, soll Lotte dafür büßen.

Der dritte Hauptteil führt uns nach Dublin in eine Schreiner-Werkstatt, die von Ceara Foley geführt wird. Ceara hat immer wiederkehrende Albträume, Ängste und ist auch sonst eine sehr introvertierte Person. Allerdings führt sie eine glückliche Ehe mit ihrem Mann Aiden. Als die Ängste eines Tages überhand nehmen, holt sie sich professionelle Hilfe. Ein Psychiater führt sie zu den Ursprüngen der Ängste zurück. Allerdings leidet Ceara an Amnesie. Seit sie bei einer Explosion mit 9 Jahren knapp mit dem Leben davongekommen ist, weiß sie nicht mehr, was vorher alles passiert ist.

Diese drei Frauen verbindet so vieles und es ist sehr spannend und auch sehr emotional zu lesen, wie die drei Stränge sich langsam miteinander vermischen. Die Charaktere muss man einfach gern haben, da sie authentisch sind. Sie haben so viel Tiefe und man merkt auch deutlich, dass die Autorin die Charaktere sehr lieb gewonnen hat. Denn gerade die gefühlvolle Erzählweise der einzelnen Geschehnisse macht die Geschichte zu etwas sehr Besonderem.

Insbesondere Peter, Lilians Vater, hat mich sehr berührt. Er ist es, der am meisten verdient hat, zu wissen, was passiert ist. Sein Leidensweg, der im ersten Teil "Die silberne Spieldose" beginnt, endet erst im zweiten Teil und dies mit einer sehr wunderschönen, sehr rührenden Geste seines Enkelsohnes.

Fazit:
Ein gefühlvoller zweiter Teil, der mir die Familie "Blumenthal" noch etwas näher gebracht hat.

5 sterne

Thema: [Fantasy] Ruhe, Anna - Die Duftapotheke: Ein Geheimnis liegt in der Luft (Band 01)
Meggie

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Hits: 19

Ruhe, Anna - Die Duftapotheke: Ein Geheimnis liegt in der Luft (Band 01) 20 May, 2018 20:55 42 Forum: Kinder & Jugendbücher P - R

Autor: Ruhe, Anna
Titel: Ein Geheimnis liegt in der Luft
Originaltitel: --
Verlag: Arena
Erschienen: 2018
ISBN-13: 978-3-401-60308-7
Seiten: 264
Einband: Hardcover
Serie: Die Duftapotheke, Band 01
Preis: 12,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Anna Ruhe wurde in Berlin geboren. Nach einem Abstecher an die englische Küste, studierte sie Kommunikationsdesign und Illustration und arbeitete daraufhin viele Jahre als Grafikdesignerin in großen und kleinen Designbüros. Spannende Geschichten hatte sie schon immer im Kopf, mit dem Schreiben begann sie nach der Geburt ihrer zwei Kinder. Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin.

Quelle: Arena

Inhaltsangabe:
Zitat:
In der alten Villa riecht es seltsam – nach tausend Dingen gleichzeitig. Es ist das erste, was Luzie an ihrem neuen Zuhause auffällt. Aber die Gerüche führen nirgendwohin und der Schlüssel, den Luzie unter einer Bodendiele findet, passt in kein Schloss. Gibt es in der Villa etwa ein verstecktes Zimmer? Gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Benno und dem Nachbarsjungen Mats macht sich Luzie auf die Suche. Als sie in den verborgenen Teil der Villa vordringen, trauen die Kinder ihren Augen kaum: Auf deckenhohen Regalen reihen sich zahllose Duftflakons aneinander, in denen es nur so schillert und sprudelt! Doch in den Fläschchen schlummern nicht nur schöne Überraschungen, sondern auch jede Menge Gefahren. Vor allem ein Flakon wäre besser für immer verschlossen geblieben…

Quelle: Arena

Meine Meinung:
Luzie und ihr Bruder Benno sind gerade in die Villa Evie eingezogen. Das erste, das Luzie auffällt, sind die vielen Gerüche. Doch woher kommen die und warum bewacht Willem, der griesgrämige Gärtner, sein Gewächshaus? Mats, der Nachbarsjunge, glaubt, dass es in der Villa Evie spukt. Doch Luzie ahnt, dass mehr hinter allem steckt. Und das Gewächshaus sowie die Düfte spielen dabei eine große Rolle.

Ich war gleich von Anfang an von der Geschichte verzaubert, schon allein, weil auch die Aufmachung des Buches schon betörend wirkt. Die Verschnörkelungen, die geheimnisvolle Art und die schönen Farben machen es nämlich von außen schon zu einem wahren Hingucker.
Am liebsten möchte man seine Nase reinstecken und die vielen Gerüche aufsaugen, die es verspricht.

Im Inneren wird es dann aber noch schöner. Die Illustrationen versprechen eine besondere Geschichte und wenn man liest, meint man fast, die Gerüche auch wirklich riechen zu können. Aber auch die Villa, in die Luzie und Benno eingezogen sind, ist einfach sehenswert und voller Geheimnisse.

Und das ist genau das, was Luzie herausfinden will. Das geheimnisvolle Verhalten des Gärtners Willem fördert Luzies Entdeckungsdrang und so macht sie sich gemeinsam mit ihrem Bruder und dem Nachbarsjungen Mats daran, den Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Dabei spielen die Gerüche eine große Rolle. Welche genau, müsst ihr jedoch selbst riechen, äh... herausfinden.

So ergibt sich ein spannendes Rätsel, das nach und nach aufgelöst wird.
Luzie ist ein aufgewecktes und sehr neugieriges Mädchen, dass sich aber auch mit Hingabe um ihren kleinen Bruder Benno kümmert. Auch sonst ist der Familiensinn sehr groß geschrieben, denn Luzies Familie wirkt sehr harmonisch. So möchte man sich mit an den Esstisch setzen und eine große Tasse Kakao trinken.

Aber auch Mats, der Nachbarsjunge, ist sehr sympathisch und wird Luzie ein guter Freund. Abenteuer schweißen eben zusammen.

Die Idee zu dem Buch ist ungewöhnlich und dies als Kinderbuch zu verpacken, einfach nur herrlich gelöst. So ergeben sich viele Möglichkeiten. Und da am Ende noch so einiges ungeklärt bleibt, wird auch ein zweiter Teil folgen (Herbst 2018 soll er erscheinen), denn das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Und ich denke auch, dass der Autorin hier die Ideen nicht ausgehen werden.

Der Schreibstil ist sehr flüssig. Als Erwachsener ist man mit dem Buch dann natürlich schnell durch, doch ist die Geschichte eben auch sehr zauberhaft geschrieben, so dass man am Ende noch viel von dem Buch haben wird. Kinder und Jugendliche kommen voll auf ihre Kosten.
Ich persönlich freue mich auf jeden Fall auf das nächste Abenteuer von Luzie, Benno und Mats.

Auch die Illustrationen im Buch sollte man sich genau anschauen. Denn dort gibt es sehr viel zu entdecken. Dabei wurde viel Liebe in die Zeichnungen gelegt, denn die Details sind einfach grandios.

Als positiven Nebeneffekt gibt es auch etwas zu lernen, da ja Pflanzen eine große Rolle spielen. Für mich, aber auch für Kinder und Jugendliche sicher sehr interessant.

Fazit:
Unterhalt, spannend und einfach "dufte".

4 sterne

Thema: [Belletristik] Kinney, Jeff - Gregs Tagebuch: Gibt´s Probleme? (Band 02)
Meggie

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20 May, 2018 20:48 06 Forum: Kinney, Jeff

Greg führt weiter Tagebuch, oh, Entschuldigung, seine Memoiren. Diesmal liegt der Fokus auf dem Bruder-Zwist zwischen Greg und seinem großen Bruder Rodrick. Aber auch sein kleiner Bruder Manni hat es schon drauf, Greg mächtig zu ärgern. Greg fühlt sich ungerecht behandelt, sowohl von seinen Brüdern, als auch von seinen Eltern. Und so meint er, dass sein Handeln gerechtfertigt ist, auch wenn er wieder in ganz viele Fettnäpfchen tritt. Doch erkennen will er es nicht. Klar, dass dies wieder ein turbulentes Jahr wird.

Auch der zweite Teil der Reihe kommt witzig und sarkastisch daher. Greg hat wieder so einiges durchzustehen. Diesmal ist es sein großer Bruder, der ihm das Leben schwer macht und so lässt Greg sich natürlich auch wieder einiges einfallen, um sein eigenes Leben leichter zu gestalten. Dass er dabei aber andere vor den Kopf stößt, merkt er nicht oder will es nicht merken.
Er schafft es immer wieder, seinen besten Freund Rupert zu demütigen. Dieser ist allerdings so gutmütig, ihm immer wieder zu verzeihen.
Und plötzlich stellen sie zusammen Blödsinn an, wobei die Ideen meist von Greg selbst kommen.

Nebenbei wird dann auch noch aus dem Leben seiner Familie erzählt. Der Autor hat dabei so einen lockeren Schreibstil, der immer wieder unterbrochen wird von kleinen Zeichnungen, die bestimmte Szenen nochmals witzig unterstützen sollen. Gregs Eltern sind bedingt streng, was aber heißt, dass sie eher Rodrick und Greg bestrafen, während das Nesthäkchen Manni vieles durchgeht.

Mein Sohn, zur Zeit 9 Jahre alt, ist mittlerweile so begeistert von der Reihe, dass er die Bücher ständig bei sich trägt und immer wieder darin liest. Das abendliche gemeinsame Lesen ist auch für mich ein so schönes Ritual geworden, weil nun auch mein Sohn mit Begeisterung selbst vorliest. Dies war vor der Reihe nur bedingt der Fall.

Ich muss zugeben, dass auch ich mich auf die Bücher freue, weil sie teilweise dann doch sehr authentisch sind. Jetzt nicht wegen der Streiche, die Greg so ausheckt, sondern wegen der Denkweise des Jungen.
Insoweit kann ich nur hoffen, dass mein Junior sich nichts bei Greg abschaut.

Fazit:
Lustig, sarkastisch, Greg.

4 sterne

Thema: Sommerfeld, Helene - Wie man Kopfschmerzen mit dem Holzhammer vertreibt
Meggie

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Sommerfeld, Helene - Wie man Kopfschmerzen mit dem Holzhammer vertreibt 20 May, 2018 20:45 33 Forum: Humor & Satire S - U

Autor: Sommerfeld, Helene
Titel: Wie man Kopfschmerzen mit dem Holzhammer vertreibt
Originaltitel: --
Verlag: Rowohlt
Erschienen: 2018
ISBN-13: 978-3-499-27480-0
Seiten: 112
Einband: Hardcover
Serie: --
Preis: 10,00 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Helene Sommerfeld ist das Pseudonym eines in Berlin lebenden Autoren-Ehepaars. Viele ihrer Romane und Sachbücher waren internationale Bestseller. Die einzigartige Lebendigkeit ihrer Bücher entsteht aus der Begeisterung für Medizin und dem Interesse an historischen Persönlichkeiten, verbunden mit der Leidenschaft, fremde Länder zu bereisen.

Quelle: Rowohlt

Inhaltsangabe:
Zitat:
Ein charmantes Buch über das kuriose medizinische Wissen der deutschen Kaiserzeit. Hochwertig ausgestattet und mit zahlreichen Abbildungen.
Wie wehrt man die Übergriffe kusslustiger Frauen ab? Warum folgt auf exzessives Tanzen stets eine Strafe der Natur? Und was sind eigentlich Pelzmenschen? Die Kaiserzeit hatte erstaunliche Antworten auf die allerwichtigsten Fragen des Lebens.
Warum man unbegabten Händen das Klavierspielen verbieten sollte, wieso das Lesen schlechter Bücher tödliche Folgen haben kann und ob Denken wirklich die Zähne kaputt macht: Die kleine Hausapotheke enthält die schönsten Perlen aus medizinischen Ratgebern und Nachschlagewerken von vor über hundert Jahren. Die abenteuerlichen Tipps von anno dazumal sind ein Riesenspaß - zum selbst Lesen oder zum Verschenken.

Quelle: Rowohlt

Meine Meinung:
"Sie leiden unter Kopfschmerzen? Kein Problem, ich hau mit dem Hammer drauf, dann sind sie weg."
"Tja, wenn das so einfach ist, dann machen sie mal!"

So, oder so ähnlich, könnte Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts ein Gespräch beim Arzt abgelaufen sein.

Diese fragwürdige Behandlung von Kopfschmerzen stimmt nämlich aus dieser Zeit. Somit ist auch klar, dass dies nicht die einzigste skurrile Behandlung zu sein scheint. Die Autorin Helene Sommerfeld hat mehrere der - auch mal lustigen - Behandlungen aus dieser Zeit zusammen getragen, wobei der Schwerpunkt hier auf "Frauenleiden" liegt. Zumindest dachten Männer in dieser Zeit, dass bestimmte Krankheiten nur Frauen befallen können, da diese ja das "schwache Geschlecht" und somit eben anfälliger seien.

Die Idee zu diesem kleinen Büchlein entstand, da die Autorin bei ihrer Recherche zu ihrer Reihe "Die Ärztin" auf solche Behandlungsmethoden stieß. Für sie Grund genug, die lustigsten, skurrilsten und auch fragwürdigen Methoden zusammenzutragen.

Herausgekommen ist dabei eine kurzweilige Lektüre, bei der am abwechselnd lachen und den Kopf ob der Absurdität schütteln muss.

Zu beachten ist, dass zur damaligen Zeit Frauen noch nicht viel zu sagen hatten und es der Mann war, der den Frauen vorschrieb, was sie zu tun und zu lassen hatten.

Außerdem war der Fortschritt auch noch nicht dermaßen ausgereift, wie es heute der Fall ist. So wurden eben Kopfschmerzen damit behandelt, dass man mit dem Hammer auf bestimmte Stellen des Kopfes schlägt und so den Kopfschmerz vertreibt.
Aber auch Berührungen des Körpers sind nur in Notfällen erlaubt. Wie z. B. beim Jucken oder Waschen. Wer sich aber ohne Grund für längere Zeit berührt, begeht eine Todsünde.

Auch die Aufmachung des Buches ist zu erwähnen. Es ist auf alt getrimmt und weckt neben dem fleckig wirkenden Einband auch im Inneren den Eindruck, dass man ein altes Buch in Händen hält. Sehr schöne Idee.

Fazit:
Ein kleines Buch für den Notfall, wenn alles andere mal nicht hilft.

5 sterne

Thema: [Historischer Roman] Sommerfeld, Helene - Die Ärztin: Das Licht der Welt (Band 01)
Meggie

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Text Sommerfeld, Helene - Die Ärztin: Das Licht der Welt (Band 01) 20 May, 2018 20:39 24 Forum: Historisch Deutsche Autoren S - U

Autor: Sommerfeld, Helene
Titel: Das Licht der Welt
Originaltitel: --
Verlag: Rowohlt
Erschienen: 2018
ISBN-13: 978-3-499-27399-5
Seiten: 560
Einband: Taschenbuch
Serie: Ricarda Thomasius, Band 01
Preis: 9,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Helene Sommerfeld ist das Pseudonym eines in Berlin lebenden Autoren-Ehepaars. Viele ihrer Romane und Sachbücher waren internationale Bestseller. Die einzigartige Lebendigkeit ihrer Bücher entsteht aus der Begeisterung für Medizin und dem Interesse an historischen Persönlichkeiten, verbunden mit der Leidenschaft, fremde Länder zu bereisen.

Quelle: Rowohlt

Inhaltsangabe:
Zitat:
Sternstunden der Medizin im deutschen Kaiserreich – und eine Frau schreibt Geschichte: Teil 1 der packenden zweibändigen Historiensaga um die Ärztin Ricarda Thomasius.
1876 verlässt die 13-jährige Gärtnertochter Ricarda schweren Herzens die ruhige Weite der Mark Brandenburg, um Henriette von Freystetten ins lebendige Berlin zu begleiten. Als Mündel der Komtess lernt das aufgeweckte Mädchen eine faszinierende neue Welt kennen: Die unverheiratete Frau führt in der glanzvollen Kaiserstadt ein emanzipiertes Leben, hält Salons und praktiziert als eine der ersten deutschen Ärztinnen. Tuberkulose, Bleichsucht oder Frauenleiden – Dr. Freystetten hat sich bei ihren gutbetuchten Patientinnen längst einen Namen gemacht.
Kranken Menschen zu helfen, dem Tod die Stirn zu bieten, davon beginnt auch Ricarda heimlich zu träumen. Denn um die siechen Frauen, die jenseits des Boulevards Unter den Linden in Armut leben, kümmert sich niemand. Ein selbstbestimmtes Leben, wie die Komtess es führt, ist für eine junge Frau ihres Standes zwar unvorstellbar. Aber Ricarda ist entschlossen, für ihr Glück zu kämpfen. Sie ahnt nicht, dass die herrische Komtess eigene Pläne für ihren Schützling schmiedet. Und dass Ricardas Begegnung mit einem jungen Medizinstudenten all ihre Vorsätze ins Wanken bringen wird …

Quelle: Rowohlt

Meine Meinung:
Berlin, 1876: Als Ricarda, 13jährige Tochter eines Gärtners und einer Köchin, das Leben der Tochter des Grafen rettet, erhält sie die große Chance, mit der Schwester des Grafen, der Komtess Henriette, nach Berlin zu gehen, um dort eine gute Ausbildung zu genießen. Rica nimmt sich die Komtess als Vorbild, die als eine der wenigen weiblichen Ärztinnen in Berlin eine Zahnarztpraxis betreibt.
Ricarda merkt bald, dass auch sie Ärztin werden will und fängt an, für ihren Traum zu kämpfen. Doch dies wird für sie nicht einfach, denn für ein Mädchen ihres Standes ist das Leben, dass die Komtess führt, unerreichbar. Glückliche Zufälle helfen Rica auf ihrem Weg. Doch als sie den jungen Medizinstudenten Siegfried kennenlernt, wanken ihre guten Vorsätze.

Bei "Das Licht der Welt" handelt es sich um den ersten Teil der Reihe um Ricarda Petersen, die im Berlin im Jahre 1876 ihren Traum Ärztin zu werden, verwirklichen will. Dass sie es nicht leicht haben wird, ist dabei von vorneherein klar. Denn Frauen haben es nicht leicht, werden als das schwache Geschlecht ohne Rechte angesehen. Arbeiten sollen sie nur als Köchin, Mamsell oder Putzkraft. Ansonsten bestimmt der Mann, was sie zu tun hat.

Rica stellt dieses System schon früh in Frage und merkt sehr bald, dass sich hier etwas grundlegendes ändern muss. Doch alleine kann sie nichts bewirken.

Ricarda hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, der auch schnell in einen Beschützerinstinkt umschlägt. Sie handelt eher intuitiv und verlässt sich auf ihr Bauchgefühl. So manövriert sie sich oft in Situationen, die ihr zum Verhängnis werden.
Dabei ist es gut, dass sie Freunde hat, die ihr dann auch in ausweglosen Momenten helfen.

Doch als sie diese am dringendsten braucht, wird sie für ihr Vorgehen noch von diesen bestraft und auch alleine gelassen. Dies soll eine Lektion darstellen, führt bei Rica aber dazu, dass sie sich mehr als einmal überlegt, wie sie in Zukunft mit ihrem Vertrauen umgeht. Und sie merkt, dass sie für ihren weiteren Lebensweg nun selbst verantwortlich ist.
Dies macht sie dann so gut, dass sie vergisst, wie es ist, unter Leuten zu sein. So zerrt sie sich teilweise selbst auf.

Die Autorin legt einen faszinierenden Schreibstil an den Tag. Dabei hat man das Gefühl, selbst in Berlin zu sein und mit Ricarda Unter den Linden zu wandeln, in der Schule zu sitzen oder kranke Menschen zu pflegen. Dabei wird in eindringlicher Weise vieles geschildert, was manche vielleicht schlucken lässt, gerade wenn es um Behandlungen von Verletzungen geht.
Aber auch die menschliche Behandlung der Frauen an sich ist teilweise schwer zu ertragen.

In der heutigen Zeit werden Frauen fast gleichwertig behandelt bzw. von den meisten gleichwertig und doch ist an vielen Ecken noch Handlungsbedarf.
Aber damals behandelten die Männer Frauen unwürdig und bei manchen Begebenheiten sogar sehr feindselig. Und die Frau hat sich dies gefallen lassen.

Zwar gab es schon "modern" denkende Männer, doch je mehr Macht der Mann hatte, umso mehr ließ er es heraushängen.

Die Geschichte an sich ist spannend zu lesen, denn Ricas Werdegang zieht einem in den Bann. Man verfolgt die Entwicklung des 13jährigen Mädchens zu einer starken, bewundernswerten Frau, die sich selbst ihren Mann steht, Entscheidungen trifft und versucht, das Beste aus sich herauszuholen.

Diese Entwicklung führt sie an verschiedene Stationen, die ihr Mut geben, aber auch Niederschläge muss sie einstecken, die sie jedoch stärker machen.

Rica wächst einem sehr ans Herz und man wünscht ihr alles Glück dieser Welt.

Das Ende des Buches hat mich mit offenem Mund zurückgelassen, da es an einer Stelle aufhört, die sehr spannend ist. Alles in einem schreit geradezu danach, den zweiten Teil zu lesen, der aber leider erst im November 2018 erscheint.

Die Autorin hat auch noch ein kleines Büchlein namens "Wie man Kopfschmerzen mit dem Holzhammer vertreibt" herausgebracht. Dort hat sie wunderliche Behandlungsmethoden aus dem späten 19. und führen 20. Jahrhundert gesammelt.

Fazit:
Der Beginn einer spannenden, aber auch gefühlvollen Saga rund um die Ärztin Ricarda.

5 sterne

Thema: [Krimi] Bennett, M. A. - Bloody Weekend
Meggie

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Bennett, M. A. - Bloody Weekend 20 May, 2018 20:33 48 Forum: Kinder & Jugendbücher A - C

Autor: Bennett, M.A.
Titel: Bloody Weekend
Originaltitel: Bloody Weekend
Verlag: Arena
Erschienen: 2018
ISBN-13: 978-3-401-60399-5
Seiten: 344
Einband: Hardcover
Serie: --
Preis: 16,00 Euro

Inhaltsangabe:
Zitat:
Greer will eigentlich nicht dazugehören. Als Außenseiterin folgt sie zwar den unausgesprochenen Regeln des altehrwürdigen Internats St. Aiden – kein Handy, kein Internet, kein Plastik. Doch sie weiß: Zu den "Medievals", der herrschenden Clique um den reichen Henry de Warlencourt, wird sie nie gehören. Als ausgerechnet sie eine der drei begehrten Einladungen erhält, ein Jagdwochenende auf Henrys Anwesen zu verbringen, fühlt sich Greer wider Willen geschmeichelt und sagt zu. Vor Ort wird allerdings schnell klar, dass dort weit mehr gejagt wird als nur Hirsche und Fasane. Mit zwei weiteren Jugendlichen kämpft Greer im Schatten des Anwesens schon bald um ihr Überleben ... und die Jagd ist erst der Anfang.

Quelle: Arena

Meine Meinung:
Greer, die ein Stipendium auf dem altehrwürdigen Internat STAGS erhalten hat, findet dort allerdings nur schwer Anschluss. Lange kämpft sie deshalb mit sich, ob sie die Einladung zu einem Wochenende mit den sog. Medievals, einer Gruppe IT-Teenies, annehmen soll. Doch sie ringt sich durch und nimmt die Einladung zum "Jagen-Schießen-Fischen-Wochenende" an. Sie sieht es als Chance, endlich mehr Beachtung zu erhalten.
Das Wochenende werden die sechs Medievals und drei ausgewählte Schüler auf dem Landsitz Longcross verbringen. Doch bald weiß Greer nicht mehr, wer denn gejagt wird. Denn komische Begebenheiten lassen sie zweifeln, ob alles mit rechten Dingen zugeht.

Gleich zu Anfang weiß man, dass jemand am Ende des Buches stirbt, denn Greer erzählt ihre Geschichte rückblickend. Doch ist es wider Erwarten sehr interessant, langsam nachzuvollziehen, wie es denn zu allem kam.

Wie erfahren zuerst etwas über die Charaktere. Dabei ist von Anfang an klar, wer gut und wer böse ist.
Die Medievals, als sog. Wächter der Schule, lassen die ihren übertragenen Privilegien gerne heraushängen und benehmen sich auch gerne mal daneben, in dem sie beleidigen und großkotzig daherkommen. Deshalb gehen bei einem auch gleich alle Warnlichter an, als gerade von dieser Gruppe eine Einladung zu einem Jagen-Schießen-Fischen-Wochenende kommt. Und dies gerade an die Schüler, die sie am meisten auf dem Kieker haben.

Greer, Nel und Shafeen sind die Außenseiter der Schule, können aber nicht widerstehen, die Einladung anzunehmen.
Die Geschichte plätschert erst ein bisschen vor sich hin, bis die Gruppe endlich in Longcross ankommt.
Dann geht es richtig lost. Es wird spannend, auch wenn gar nicht richtig viel passiert. Wir lernen aller noch genauer kennen und merken, dass "Geld haben" nicht gleichzusetzen ist mit "nett sein". Denn die Medievals lassen es sich nicht nehmen, auch hier mit dem piesacken weiterzumachen.

Greer kommen immer mehr Zweifel an dem eigentlichen Vorhaben und sie beginnt, zu recherchieren. Wäre da nicht Henri, der Anführer der Medievals, der es nur mit Worten und zärtlichen Gesten schafft, Greer so sehr aus dem Konzept zu bringen, so dass sie nicht mehr klar denken kann.

Die Handlung des Buches war etwas Neues für mich, da hier Jugendliche ohne erwachsene Hilfe anfangen, ein Psychospiel der besonderen Art zu betreiben. Grausam, verachtend und unwürdig.

Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Ein alter Landsitz, mit geheimen Orten, traumhaften Wäldern, schönen Seen. Die alte Schule, ein Gemäuer, dass Gemütlichkeit ausstrahlt, aber auch Strenge vermittelt.

Diese mittelalterliche Stimmung, die verbreitet wird, wird nur unterbrochen von dem modernen Denken von Greer, Nel und Shafeen. Diese interessante Mischung hat mir sehr viel Spaß gemacht. Denn einerseits konnte ich die Gründe der Medievals (nicht die Umsetzung) und auch die Argumente von Greer und ihren Freunden verstehen.

Auch wenn ich mit Greer, die die Geschichte ja erzählt, nicht so richtig warm geworden bin, konnte ich doch einige ihrer Handlungen nachvollziehen.
Greer erscheint als Hauptcharakter etwas blass, obwohl man viel von ihr erfährt. Trotzdem hat sie ein paar Eigenarten an sich, die ich nicht so hinnehmen wollte. Erst am Ende des Buches gibt sie zu, dass sie früher eingreifen hätte müssen. Aber ihre Gefühle gerade für Henri, sie fehlgeleitet haben.

Als positiven Nebeneffekt lernt man einiges über Jagen (Hirsche), Schießen (Fasane) und Fischen (Fische smile ), was ich persönlich sehr interessant finde. Jetzt nicht das Jagen an sich, sondern die Informationen über das Verhalten und Leben der Tiere.

Greer entpuppt sich als großer Sherlock Holmes-Fan. So ist es auch verständlich, dass man ein paar Parallele zu "Das letzte Problem" von Arthur Conan Doyle ziehen kann.

Letztendlich kann ich sagen, dass das Buch einen großen Unterhaltungswert hat und bis auf die oben aufgezeigten Schwächen gerade am Anfang einen spannenden Handlungsrahmen aufweist.

Fazit:
Romantisches Setting, spannende Handlung, ungewöhnliche Charaktere.

3 sterne - 4 sterne

Thema: [Liebe] Murphy, Julie - Dumplin´: Go big or go home
Meggie

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Text Murphy, Julie - Dumplin´: Go big or go home 20 May, 2018 20:01 02 Forum: Kinder & Jugendbücher M - O

Autor: Murphy, Julie
Titel: Dumplin: Go big or go home
Originaltitel: Dumplin`
Verlag: Fischer Verlag
Erschienen: 2018
ISBN-13: 978-3-8414-2242-2
Seiten: 400
Einband: Hardcover
Serie: -
Preis: 18,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Julie Murphy lebt mit ihrem Mann, der sie liebt, ihrem Hund, der sie vergöttert, und ihren Katzen, die sie akzeptieren, in Texas. Nachdem sie sieben Jahre als Bibliothekarin gearbeitet hat, widmet sie sich jetzt ganz dem Schreiben. Wenn sie nicht gerade schreibt oder in Erinnerungen an die guten alten Zeiten in der Bibliothek schwelgt, schaut sie Filme, die nur fürs Privatfernsehen gemacht wurden, fahndet nach der perfekten Pizza mit viel Käse oder plant ihre nächste große Reise. Julie Murphy lässt sich wie Dumplin' kein noch so verrücktes Abenteuer entgehen.

Quelle: Fischer Verlag

Inhaltsangabe:
Zitat:
Willowdean – „16, Dolly-Parton-Verehrerin und die Dicke vom Dienst“ – wird von ihrer Mutter immer nur Dumplin' genannt. Bisher hat sie sich in ihrem Körper eigentlich immer wohl gefühlt. Sie ist eben dick – na und? Mit ihrer besten Freundin Ellen an ihrer Seite ist das sowieso total egal.
Doch dann lernt sie den sportlichen und unfassbar attraktiven Bo kennen. Kein Wunder, dass sie sich hoffnungslos in ihn verknallt – dass er sie allerdings aus heiterem Himmel küsst, verunsichert sie völlig. Plötzlich macht es ihr doch etwas aus, nicht schlank zu sein.
Um ihre Selbstzweifel in den Griff zu bekommen, beschließt Will, sich der furchteinflößendsten Herausforderung in ganz Clover City zu stellen: Sie will am „Miss Teen Blue Bonnet“-Schönheitswettbewerb teilnehmen und allen – vor allem sich selbst – beweisen, dass die Kleidergröße für das ganz große Glück überhaupt keine Rolle spielt.

Quelle: Fischer Verlag

Meine Meinung:
Willowdean, von ihrer Mutter liebevoll Dumplin', Knödel, genannt, ist 16 Jahre alt, ein riesiger Dolly-Parton-Fan und dick. Bis jetzt hat ihr dies nichts ausgemacht, fühlte sie sich wohl und zusammen mit ihrer besten Freundin Ellen hatte sie alles, was sie brauchte. Bis Bo sie küsst. Bo, sportlich, gut aussehend und nett...
Plötzlich ist für Willowdean alles anders. Sie fühlt sich unwohl in ihrem Körper, alle scheinen sich über sie lustig zu machen und auch sonst läuft irgendwie alles schief.
Willowdean fasst einen Entschluss: Um es allen zu zeigen, meldet sie sich bei dem jährlich stattfindenden Schönheitswettbewerb an.

Ich finde es immer gut, wenn man sich mit den Protagonisten identifizieren kann und mit ihnen auch sehr viel gemein hat. So weiß man immer genau, was der Charakter durchmachen muss, weil man so etwas schon selbst erlebt hat.

Willowdean ist ein sehr fröhliches Mädchen. Sie ist clever, hübsch, freundlich und hilfsbereit. Sie zeigt keinen Neid, schon gar nicht gegenüber ihrer besten Freundin Ellen. Und sie hat Träume. Träume, die jedes 16jährige Mädchen hat.
Bei Willowdean ist es Bo. Mit ihm arbeitet sie zusammen in einem Fast-Food-Laden und schwärmt heimlich für ihn. Doch sie denkt, Bo ist für sie unerreichbar. Er sieht sehr gut aus, ist sportlich und Willowdean so gar nicht sein Typ. Denkt sie zumindest.
Bis Bo sie küsst. Und damit alles verändert. Diese "Kleinigkeit" bringt Willowdean so sehr aus dem Konzept, dass sich auf einen Schlag ihr ganzes Leben ändert.

Sie verkracht sich mit ihrer besten Freundin Ellen und meldet sich beim Schönheitswettbewerb an. Eine mutige Entscheidung, denkt sie. Doch womit sie nicht gerechnet hat, ist den Zuspruch, den sie erhält. Von Mitschülern, die ebenfalls Schönheitsmängel vorweisen.
Und plötzlich ist Willowdean der Star in ihrem Umfeld. Hier fühlt sie sich ein bisschen wie Dolly Parton. Und trotzdem sehr unwohl.

Die Autorin erzählt in flüssiger und witziger Weise Willowdeans Geschichte, so dass man richtig Lust bekommt, ins Buch zu krabbeln und ebenfalls an Willowdeans Seite für "das Gute" zu kämpfen.

Willowdean kämpft und gibt sich tapfer und stark. Doch braucht sie selbst jemanden, der ihr zuredet und ihr hilft, alles durchzustehen.
Leider bekommt sie weder von ihrer Mutter, einer damaligen Gewinnerin des Schönheitswettbewerbs noch von ihrer besten Freundin Rückhalt. Dies hat mich sehr traurig gemacht, sollte doch gerade die Mutter stolz darauf sein und sie unterstützen. Ich hatte den Einruck, dass Willowdeans Mutter ihren alten Zeiten hinterhertrauert und gehofft hatte, dies durch Willowdean nochmals erleben zu können. Aber Willowdean hat sich zu einer sehr eigenständigen Person entwickelt und nicht zu einem Abbild der Mutter.

Es gibt so viele schöne Szenen in dem Buch, aber auch die Schattenseiten werden nicht außen vor gelassen. Mehr als einmal kamen mir die Tränen.

Die Autorin, selbst übergewichtig, wusste zu genau, wo die wunden Punkte sitzen. Doch schon allein mit ihrer Widmung "Für all die Mädchen mit den dicken Hintern" macht sie Mut und gibt ein bisschen Kraft.

"Dumplin'" ist für Schokoladen-Fans, für Dolly-Parton-Vernarrte, für Schönheitsköniginnen mit Mängeln und vor allem für die, die meinen, sie seien hässlich. Oh nein, dass seid ihr nicht! Ihr seid perfekt!

Fazit:
Ein Sieg auf ganzer Linie.

5 sterne

Thema: [Science-Fiction] Weir, Andy - Artemis
Meggie

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Text Weir, Andy - Artemis 20 May, 2018 19:52 53 Forum: Fantasy & SF: V - Z

Autor: Weir, Andy
Titel: Artemis
Originaltitel: Artemis
Verlag: Heyne
Erschienen: 2018
ISBN-13: 978-3-453-27167-8
Seiten: 432
Einband: Taschenbuch
Serie: --
Preis: 15,00 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mir seinem Roman »Der Marsianer« einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt »Der Marsianer« wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.

Quelle: Heyne

Inhaltsangabe:
Zitat:
Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.

Quelle: Heyne

Meine Meinung
Jazz ist Schmugglerin. Schließlich ist das Leben auf dem Mond recht teuer und so verdient sie sich einiges mit dieser Tätigkeit dazu. Ihr eigentlicher Job ist Trägerin, d. h. sie bringt Waren, die von der Erde kommen zu ihren Empfängern. Als sich eines Tages ein illegaler Job als sehr lukrativ für erweist, schlägt sie zu, weil sie mit dem zu verdienenden Geld endlich ein besseres Leben führen kann. Doch alles geht schief und plötzlich wird Jazz zu der Person, die die Menschen auf dem Mond retten muss.

Nach "Der Marsianer" war ich sehr gespannt auf das neueste Werk des Autors. Diesmal befinden wir uns auf dem Mond und schmuggeln zusammen mit Jazz Bashara Luxusgüter, die eigentlich auf dem Mond verboten sind.
Dabei lernen wir so einige Personen der Stadt Artemis kennen, die allesamt eine wichtige Rolle spielen.

Der Autor hat es wieder geschafft, alle technischen oder physikalischen Begebenheiten so zu beschreiben, dass auch ein Laie versteht, wie denn die Stadt auf dem Mond überhaupt existieren kann. Dabei bedient er sich auch einer sehr bildgewaltigen Sprache, so dass man keinerlei Mühe hat, sich vorzustellen, dass auf dem Mond tatsächlich solch eine gewaltige Anlage entstanden ist.

Jazz ist eine liebenswerte junge Frau, die sich eigentlich nur wünscht, endlich aus dem "armen" Leben, dass sie führt, zu fliehen und ein "reiches", d. h. besseres Leben in einem anderen Stadtteil zu führen. Dabei führt sie kleinere kriminelle Schmuggeleien durch, um sich das Leben zu ersparen, dass sie sich wünscht.

Die Aussicht, etwas schneller an dieses Leben heranzukommen, führt Jazz dazu, einen größeren Auftrag auszuführen und damit eine Firma zu ruinieren, um einer anderen Firma die Möglichkeit zu geben, die größte der Stadt zu werden. Und plötzlich kommt sie dabei einer Verschwörung auf die Spur.

Jazz ist nicht auf den Mund gefallen. Sie sagt, was sie denkt und eckt dabei auch gewaltig an. Aber weil sie eben ihr Herz auf der Zunge trägt, macht sie sich so einige Freunde und kann deshalb auf Hilfe zählen, als sie diese am dringendsten braucht.

Mir hat es Spaß gemacht, Jazz auf dem Mond zu begleiten. Die Idee, die der Autor hier verarbeitet hat, war sehr interessant, gut durchdacht und bietet eine Menge Potential.

Und doch hat mir "Der Marsianer" besser gefallen, weil einfach mehr Spannung vorhanden war. Außerdem ist Jazz ein sehr cleveres Mädchen. Sie könnte ihr Potential ausschöpfen und eigentlich einen richtig guten Job machen. Doch verlegt sie sich lieber aufs Schmuggeln.

Die technischen Begebenheiten, die auf dem Mond verarbeitet sind, sind klug durchdacht. Großen Respekt vor dem Autor, dass er sich hier so in die Materie eingearbeitet hat, diese aber so einfach und spielerisch erklärt, dass sie jeder versteht. Dies hat mir in dem Vorgängerroman schon gefallen und ich hoffe, dass der Autor diesen Stil auch weiter beibehält.

Fazit:
Ein Ausflug zum Mond mit spannenden Abenteuern.

4 sterne

Thema: [Humor] Janotta, Anja - Die Trabbel-Drillinge: Heimweh-Blues & Heiße Schokolade (Band 01)
Meggie

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Text Janotta, Anja - Die Trabbel-Drillinge: Heimweh-Blues & Heiße Schokolade (Band 01) 20 May, 2018 19:44 16 Forum: Kinder & Jugendbücher J - L

Autor: Janotta, Anja
Titel: Heimweh-Blues & Heiße Schokolade
Originaltitel: --
Verlag: cbj
Erschienen: 2018
ISBN-13: 978-3-570-17536-1
Seiten: 224
Einband: Hardcover
Serie: Die Trabbel-Drillinge, Band 01
Preis: 13,00 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Anja Janotta, geboren 1970, verbrachte ihre Kindheit in Saudi Arabien und Algerien und wusste bereits früh, dass sie Kinderbuchautorin werden wollte. In München studierte sie zunächst Diplom-Journalistik und arbeitet heute als Online-Redakteurin. Seit ihre beiden Kinder Leser und Zuhörer geworden sind, hat sie ihren Traum verwirklicht und schreibt Kinderbücher. Anja Janotta lebt mit ihrer Familie an einem See in Oberbayern.

Quelle: cbj

Inhaltsangabe:
Zitat:
1:200 Millionen – so hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es jemanden wie Franka gibt. Oder wie Vicky. Oder wie Bella. Die drei Zwölfjährigen sind eineiige Drillinge und Celebritys. Trotzdem könnten sie verschiedener nicht sein. Als sie vor lauter Berühmtheit keinen Schritt mehr vor die Tür machen können, flieht Mama Trablinburg mit ihnen aufs platte Land. Dort will sie in einer baufälligen Villa ein Bio-Hotel eröffnen. Die Drillinge sind entsetzt: monatelang Baustelle, mieses WLAN, zu dritt im Doppelbett? Das muss ja Trabbel hoch drei geben! Ob Frankas wunderköstlicher Trostkakao den schlimmsten Schwesternstreit aller Zeiten kitten kann?

Quelle: cbj

Meine Meinung:
Franka, Vicky und Bella sind eineiige Drillinge. Klar, dass sie dies natürlich berühmt macht. Schließlich kommt so etwas nur 1 : 200 Millionen mal vor. Als ihre Mutter auf dem Land ein Bio-Hotel eröffnen will, wissen die drei, dass das bestimmt ganz schön öde wird. Und tatsächlich: mieses Internet, keine Freunde und zu dritt in einem Doppelbett, weil der Rest des Hotels eine Baustelle ist. Die Drillinge wissen jedoch auch, dass Zusammenhalt das Wichtigste ist und mit Schokolade und guten Ideen ganz sicher alles wieder gut wird.

Franka, Vicky und Bella sind etwas ganz Besonderes. Als Drilling geboren zu werden, ist eine Chance von 1 : 200 Millionen. Und da die drei wissen, dass sie besonders sind, nutzen sie dies auch zeitweise aus. So übernimmt z. B. Bella manchmal die Rollen der beiden anderen, wenn es um Prüfungen in der Schule geht. Ähnliche Aktionen führen auch mal dazu, dass etwas Verwirrung gestiftet wird.
Aber wenn es hart auf hart kommt, sind die drei ein Herz und eine Seele. Und wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können.

Aber auch ein Drilling braucht mal Abstand von seinen Geschwistern. Dies ergeht zumindest Franka so. Da sie die "Nette" der drei ist, ist es auch sie, die immer nachgibt oder hilft. Doch Franka will dies nicht mehr und versucht sich abzukapseln. Dies führt natürlich auch zu vielen Komplikationen.

Die Drolligen sind ein lustiges Gespannt und ergänzen sich auch gut. Der Computernerd Vicky, die Beauty-Queen Bella und die nette Franka, die mit ihren Kochfähigkeiten so manches Wohlgefühl verströmt. Vor allem Schokolade hat es ihr angetan und die verarbeitet sie in allen möglichen Variationen, bevorzugt jedoch in heißer Schokolade.

Und plötzlich werden die drei High-Society-Girls in das luftige Landleben gestoßen, wo ihre Mutter ein Bio-Hotel eröffnen möchte. Aber anstatt sich in das neue Leben zu fügen, trotzen die drei und versuchen mit aller Gewalt, sich ja nicht anzupassen. Bis Details aus dem alten Leben auf das Land dringen, und die drei plötzlich mit einigen Anfeindungen rechnen müssen.

Die Autorin beschreibt das Drillings-Leben zuerst als eine Art Party, bis alle drei merken, dass sie Abstand voneinander brauchen. Und so fangen sie an, ihre eigenen Wege zu gehen. Aber trotzdem merkt man immer die Verbundenheit, die bei den dreien herrscht.

Der witzige Schreibstil lässt einem durch das Buch fliegen und man begleitet die drei auf einem sehr ungewöhnlichen Weg zu einem neuen Leben.

Fazit:
Viel Trabbel mit den Trabbel-Drillingen.

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