RegistrierungMitgliederlisteAdministratoren und ModeratorenSucheHäufig gestellte FragenHangmanZum PortalZum KalenderZur Startseite

Zum Ende der Seite springen

Autorenregister

A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L M Mac Mc N  O  P  Q  R  S Sch  St  T  U  V  W  X  Y  Z Ä,Ö,Ü Å,Æ,Ø

Anthologien


Nethas Schmökerkiste » Suche » Suchergebnis » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Zeige Themen 1 bis 25 von 5196 Treffern Seiten (208): [1] 2 3 nächste » ... letzte »
Autor Beitrag
Thema: neuer Lesestoff - April - Juni 2018
Meggie

Antworten: 14
Hits: 100

19 Apr, 2018 21:23 01 Forum: Neuer Lesestoff

Eben als Rezensionsexemplar per ebook bekommen:

Mina Baites - Träume aus Silber

jetzt kann die Leserunde bald starten.

Thema: lese gerade April - Juni 2018
Meggie

Antworten: 7
Hits: 55

07 Apr, 2018 23:34 34 Forum: Lese gerade

M.A. Bennett - Bloody Weekend

Thema: neuer Lesestoff - April - Juni 2018
Meggie

Antworten: 14
Hits: 100

07 Apr, 2018 23:33 56 Forum: Neuer Lesestoff

Helene Sommerfeld - Die Ärztin: Das Licht der Welt
Helene Sommerfeld - Wie man Kopfschmerzen mit dem Holzhammer vertreibt

Thema: lese gerade - Januar - März 2018
Meggie

Antworten: 73
Hits: 777

06 Apr, 2018 13:59 39 Forum: Lese gerade

Gerade verschlungen

Judith Murphy - Dumplin‘: Go big or go home

Nun geht es weiter mit

M. A. Bennett - Bloody Weekend

Thema: Happy Birthday Goat
Meggie

Antworten: 7
Hits: 53

Happy Birthday Goat 01 Apr, 2018 08:52 35 Forum: Geburtstagsgrüße

Melanie,

zu deinem Geburtstag alles Liebe und Gute.

Genieße den Tag.

Thema: [Krimi] Roth, Mila: Man trifft sich stets zweimal - Teil 12(Markus Neumann und Janna Berg 12) (e-book)
Meggie

Antworten: 1
Hits: 20

31 Mar, 2018 16:51 02 Forum: Roth, Mila

Meine Meinung:
Janna hat kräftig an dem Tod ihres Partners Markus Neumann zu knabbern. Ihr Job beim Geheimdienst wurde nun gecancelt und der Geheimdienst selbst hat den Kontakt zu ihr abgebrochen. Janna versucht nun, ihr altes Leben wieder aufzugreifen. Und vor allem normal zu leben. Doch die Trauer übermannt sie immer wieder. Als ihre Eltern mit ihren Pflegekindern eine gewonnene Reise antreten, möchte Janna sich endlich Zeit für sich nehmen und mit dem alten Leben abschließen. Doch plötzlich steht ein gut aussehender Fremder vor ihrer Tür und fragt sie, ob sie für das Institut einen letzten Auftrag erfüllen möchte. Janna weiß, wenn sie dies tut, werden alte Wunden aufgerissen.

Mit Spannung habe ich auf dieses Staffelfinale hingefiebert, vor allem da die Autorin im letzten Band ein sehr emotionales Ende gesetzt hat und man mit Tränen in den Augen das Buch beenden musste. Vielen Fragen sind offen geblieben. Wie geht es nun für Janna weiter? Und vor allem: Ist Markus wirklich tot?

Einige Fragen konnten nun im Staffelfinale beantwortet werden und ich kann Euch eins versprechen: es wird richtig spannend und sehr emotional.

Janna wird von einem Institutsmitarbeiter angesprochen, einen weiteren Auftrag auszuführen. Dabei hatte sie eigentlich mit der Arbeit für den Geheimdienst abgeschlossen. Sie stimmt trotz der vergangenen drei Monate zu und findet bei sich zu Hause einen USB-Stick, der geheime Daten enthält. Und damit nimmt natürlich wieder ein actiongeladenes Abenteuer seinen Weg.

Die Autorin legt diesmal in viele Szenen sehr viel Gefühl, was man auch aus ihren Hunde-Romanen her kennt. Dabei werden Dinge offenbart, die vorher nur angedeutet wurden. Bei diesen Szenen hatte ich selbst das Gefühl, dass es wirklich Zeit wurde, dass so gehandelt wird.

Markus Tod ist für Janna ein Wendepunkt, denn sie hat ihren besten Freund verloren. Mit diesem Schicksalsschlag muss sie sich nun auseinandersetzen und versucht ihr Leben auf die Reihe zu bringen.
Hier finde ich es wie immer einfach toll, wie die Familie für Janna da ist. Auch wenn diese nicht genau weiß, warum Janna nun nicht mehr in dem angeblichen Institut arbeitet, stehen sie trotzdem hinter ihr und unterstützen sie.
Am Ende des Buches gibt es sogar eine Überraschung, was Jannas Familie betrifft, mit der ich in der Form so überhaupt nicht gerechnet habe.

Die Story an sich ist sehr spannend und durchdacht. Die Bösewichte sind diesmal richtig böse und schrecken vor nichts zurück. Mit Psychospielchen und einer sadistischen Ader ausgestattet, zerrt es diesmal sehr an Jannas Nerven. Hier gibt es am Ende eine Szene, in der ich Jannas Mut sehr bewundere und hoffe, dass sie einen Weg findet, darüber hinwegzukommen.

Dass es gewohnt rasant und spannend zugeht, brauche ich nicht extra zu erwähnen.
Die Autorin vergleicht in diesem Teil ihre Protagonistin Janna mit der Janna aus dem ersten Buch. Dabei wird sehr deutlich, wie sehr sich Janna zum Positiven verändert hat. Sie ist selbstbewusster und mutiger.
Nur eins ist geblieben: ihre Neigung, sehr schnell und viel zu reden, wenn sie nervös ist. Aber dies ist ein sehr sympathischer Zug an ihr.

Und so bleibt natürlich nun die Frage: Wie geht es weiter in Staffel 2? Was denkt sich die Autorin für Janna aus? Und wie entwickeln sich die neuen Gegebenheiten, die am Ende der ersten Staffel offenbart werden? Und was wird aus den Gefühlen, die sich am Ende der Staffel aufgestaut haben? Kann sich daraus vielleicht was entwickeln? Fragen über Fragen. Antworten kann uns nur die Autorin geben.

Ich bleibe der Reihe auf alle Fälle treu, da mir Janna und alle anderen Charaktere sehr ans Herz gewachsen sind. Es ist gerade so, als würden sie in der Nachbarschaft wohnen und man würde alle persönlich kennen. Wer weiß, vielleicht steht ja irgendwann mal ein Fremder vor mir und übergibt mir einem Umschlag!

Fazit:
Ein toller Abschluss der ersten Staffel mit viel Aussichten auf eine zweite.

5 sterne

Thema: lese gerade - Januar - März 2018
Meggie

Antworten: 73
Hits: 777

31 Mar, 2018 14:53 03 Forum: Lese gerade

Weiter geht es mit

Christopher Golden - Der Fährmann

Thema: Frohe Ostern!
Meggie

Antworten: 6
Hits: 36

30 Mar, 2018 22:31 22 Forum: Plauderkiste

Bei uns läuft alles recht entspannt.

Am Sonntag sind wir zum Brunchen eingeladen und Montag gehen wir, wenn es das Wetter zulässt, gehen wir wandern und kehren auf einer Hütte zum Essen ein.

Ansonsten habe ich viel Zeit zum Lesen.

Thema: lese gerade - Januar - März 2018
Meggie

Antworten: 73
Hits: 777

29 Mar, 2018 21:22 22 Forum: Lese gerade

Guillermo del Toro - The Shape of Water

Und als eBook

Markus Heitz - Schatten über Ulldart

Thema: Happy Birthday, Bine!
Meggie

Antworten: 5
Hits: 34

20 Mar, 2018 22:48 59 Forum: Geburtstagsgrüße

Happy Birthday!

Thema: lese gerade - Januar - März 2018
Meggie

Antworten: 73
Hits: 777

08 Mar, 2018 21:29 49 Forum: Lese gerade

Markus Heitz - Die Klinge des Schicksals

Thema: Happy Birthday Esalisa
Meggie

Antworten: 10
Hits: 85

02 Mar, 2018 21:15 52 Forum: Geburtstagsgrüße

Happy Birthday.

Thema: Happy Birthday Henriette!
Meggie

Antworten: 8
Hits: 58

02 Mar, 2018 21:15 30 Forum: Geburtstagsgrüße

Alles Liebe zum Geburtstag.

Thema: neuer Lesestoff - Januar bis März 2018
Meggie

Antworten: 18
Hits: 216

02 Mar, 2018 21:14 23 Forum: Neuer Lesestoff

Guillermo del Toro - The Shape of Water
Markus Heitz - Die Klinge des Schicksals

Thema: Bendzko, Nora - Bärenbrut
Meggie

Antworten: 0
Hits: 27

Bendzko, Nora - Bärenbrut 25 Feb, 2018 17:11 15 Forum: Bendzko, Nora

Autor: Bendzko, Nora
Titel: Bärenbrut
Originaltitel: --
Verlag: Selfpublishing
Erschienen: 2017
ASIN: B0742L5CKM
Seiten: 80
Einband: ebook
Serie: --
Preis: 0,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
»Man braucht die Dunkelheit, um stärker leuchten zu können.« - Dieses Motto begleitet Nora Bendzko sowohl durch ihre Geschichten als auch durch ihr Leben.

Geschrieben hat die 1994 geborene Münchnerin von Kindheit an, meist fantastische Texte. Einmal begonnen, hat das Schreiben sie nicht mehr losgelassen. Der Wunsch, Literatur zu einem festen Bestandteil ihres Lebens zu machen, brachte sie nach Wien, wo sie seither die Deutsche Philologie studiert.

Quelle: amazon

Inhaltsangabe:
Zitat:
Nachdem er den Schrecken des Krieges nur knapp entronnen ist, baut er sich als Jäger ein neues Leben auf. Er heiratet, bekommt einen Sohn. Doch die Menschen in seinem Dorf sind ihm gegenüber misstrauisch. Ein Fluch soll auf seiner Familie lasten.
Als seine lang verschollene Mutter wieder auftaucht und ihr der Tod ihres Mannes beigebracht werden muss, brodeln die Gerüchte von damals wieder.

Thorbens Vater sei nicht von einem Bären getötet worden, heißt es.
Ein Mensch in Bärenhaut habe die Bluttat begangen … ein Gestaltwandler.

Quelle: amazon

Meine Meinung:
Thorben muss als Kind schreckliches erleiden. Bei der Jagd wird sein Vater von einem Bären zerfleischt. Um dem Schrecken zu entfliehen, verlässt er das Dorf. Doch statt Frieden zu finden, findet er sich im Krieg wieder. Trotz allen Widrigkeiten, findet er in sein Dorf zurück, heiratet und zeugt einen Sohn. Trotzdem sind alle misstrauisch und haben nicht vergessen, was vor Jahren im Wald mit Thorbens Vater geschehen ist.
Als Thorbens verschollen geglaubte Mutter auftaucht, spitzen sich die Dinge zu und erneut kommt es zu Gerüchten, die schon vor Jahren im Dorf umhergegangen sind. Ein Mensch in Bärenhaut hat Thorbens Vater getötet - und er lauert noch immer im Wald.

"Bärenbrut" ist das Prequel zu dem bereits 2016 erschienen Galgenmärchen "Wolfssucht" und erzählt die Geschichte von Thorben. Dabei geht es gewohnt düster zu.

In fünf Teilen lässt uns die Autorin an Thorbens Weg teilnehmen. Wir beginnen in seiner Kindheit, als Thorben miterleben muss, wie sein Vater von einem Bär angegriffen wird und stirbt. Thorben flieht und erzählt im Dorf, was passiert ist. Kurz darauf verlässt er es jedoch wieder, um sich dem zu stellen, das seinen Vater bestialisch ermordet hat.
Doch auch dies kann seinen Schrecken nicht mildern und so zieht er aus, um seien Frieden zu finden, landet jedoch in den Wirren des 30jährigen Krieges.

Die Autorin hat mit ihrer Kurzgeschichte eine Märchenadaption geschrieben, die sich an dem Grimm'schen Märchen "Die Bärenhäuter" orientiert.
In kurzer Zeit erzählt sie eine düstere Geschichte, die einem sehr aufs Gemüt schlägt. Denn das, was Thorben erleiden muss, wünscht man keinem. Der Tod seines Vaters ist der ausschlaggebende Punkt und ab dort ist nichts so, wie es Thorben sich vorgestellt hat. Bis er endlich etwas Glück erfahren darf, muss einige Zeit vergehen und trotzdem ist immer dieser drohende Schatten über Thorben.

Gerade dieses Düstere, dass der Schreibstil der Autorin verbreitet, zieht einem in den Bann. Es vermittelt die Ausweglosigkeit, in der Thorben steckt. Doch gleichzeitig gibt es einen kleinen Funken Hoffnung, ein Licht am Ende des Tunnels, dass alles aufrecht erhält. Doch wie genau es dazu kommt, bleibt spannend.

Die Kurzgeschichte ist auf alle Fälle lesenswert und bietet - obwohl sie als Prequel von "Wolfssucht" gewertet wird - viel Neues und hat eigentlich auch nur bedingt mit "Wolfssucht" zu tun. Hier geht es um Thorben, während in "Wolfssucht" von seinem Sohn Skandar die Rede ist.

Fazit:
Ein märchenhaft düsteres Abenteuer.

4 sterne - 5 sterne

Thema: [Erfahrungen] Remini, Leah - Troublemaker
Meggie

Antworten: 1
Hits: 35

Remini, Leah - Troublemaker 25 Feb, 2018 17:05 53 Forum: Bios, Schicksal & Erfahrungen P - R

Autor: Remini, Leah
Titel: Troublemaker
Originaltitel: Troublemaker
Verlag: mvg Verlag
Erschienen: 2016
ISBN-13: 9783864159688
Seiten: 280
Einband: ebook
Serie: --
Preis: 15,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Leah Remini ist eine US-amerikanische Schauspielerin österreichisch-italienischer Abstammung. Bekannt wurde sie als Carrie Heffernan in der Sitcom King of Queens, die von 1998–2007 ausgestrahlt wurde und in Deutschland zu den erfolgreichsten ihrer Art zählt. Leah Remini ist verheiratet und hat eine Tochter.

Quelle: mgv Verlag

Inhaltsangabe:
Zitat:
Die Schauspielerin Leah Remini ist mit Scientology aufgewachsen. Da ihre Eltern dieser Sekte angehörten, wurde sie schon in ihrer frühen Kindheit indoktriniert. Auch auf ihrem harten Karriereweg – von der unbedeutenden Nebenrolle bis zum gefeierten Serienstar in King of Queens – wurde sie stets von Scientology begleitet. Als prominentes Mitglied der Sekte lernte sie auch Tom Cruise kennen und war sogar Gast auf dessen Hochzeit mit Katie Holmes.
Vor einigen Jahren begann Remini aber, die kontroversen Aktionen und Repressionen von Scientology zu hinterfragen, und wurde so zum "Troublemaker". Dadurch war sie nicht nur Zielscheibe von Angriffen, sondern Scientology sah sie sogar als Bedrohung. Schließlich brach sie 2013 endgültig mit der Glaubensgemeinschaft und verlor dadurch auch den Kontakt zu vielen Freunden.
Nun hat Remini ein Buch über diese Erlebnisse geschrieben und gibt unverfälschte und erschreckende Einblicke hinter die Kulissen von Scientology. In den USA schlug ihre Biografie große Wellen und avancierte dank der spannenden Story und der schockierenden Enthüllungen zum New York Times-Bestseller.

Quelle: mvg Verlag

Meine Meinung:
Leah Remini, bekannt aus "King of Queens" und ihrer aktuellen Serie "Kevin can wait", hat kein einfaches Leben, das sie hinter sich lassen möchte. Denn schon als Kind wurde sie in die Fänge der "Church of Scientology" geschickt und nach über 30 Jahren Zugehörigkeit hat sie den Schritt gewagt, aus der Kirche auszutreten. Ihren langer Weg dorthin verarbeitet sie unter anderem in ihrem Buch "Troublemaker", einem schonungslosen Offenlegen darüber, wie sie Mitglied wurde und langsam aber sicher ihre Zweifel Oberhand gewannen.

Ich mag Leah Remini, denn ihre offene Art, bei der oft das italienische Blut zum Vorschein kommt, hat ihr Respekt eingebracht. Zwar eckt sie auch sehr oft an, weil die Wahrheit von vielen nicht vertragen wird, doch hat sie sich damit auch viele Freunde gemacht, die hinter ihr stehen und ihr helfen, wenn es Schlag auf Schlag kommt.

Die Autorin beginnt mit ihrer Kindheit, als sie durch ihre Mutter in die Church of Scientology eintritt und dort ein völlig neues Leben kennenlernt. Sie schildert genau, wie der Ablauf der Kirche ist, welche Tätigkeiten verrichtet werden müssen, Kurse belegt werden, welche Vorschriften gemacht wurden und wie die Behandlung durch die "Vorgesetzten" aussah.

Man hat ja schon einiges über Scientology gehört und Leah Remini deckt auf, was in ihren Augen am dringendsten bekannt sein muss, um sich selbst ein Bild über die Organisation zu machen.

Im Laufe der Jahre der Zughörigkeit arbeitet sich Leah in der Organisation quasi nach oben, stürzt aber immer wieder ab, weil sie, bedingt durch ihr Temperament, "nicht die Klappe halten" kann und damit aneckt. So zieht sie ungewollt Aufmerksamkeit auf sich und wird deshalb nicht weiter gefördert.
Leah schreibt selbst, dass sie sich in der Organisation wohl fühlte, da der strukturierte Ablauf Gefallen bei ihr fand. Sie schreibt weiter, dass sie Scientology auch viel verdankt, da ihr Chancen geboten wurden, die sie so wahrscheinlich nie gehabt hatte.
Doch im Laufe der Zeit kamen Dinge zum Vorschein, die Leah stutzig machten und dazu führten, dass sie die Dinge hinterfragte.

Doch nicht nur über Scientology erzählt Leah in diesem Buch, sondern auch über den schweren Weg, Schauspielerin zu werden. Erst mit "King of Queens" fand sie den Erfolg, den sie verdiente, doch auch danach wurden ihr einige Steine in den Weg gelegt. Vieles schiebt sie auf ihre Zugehörigkeit zu Scientology, vieles aber auch auf sich selbst.

Sie erzählt von ihrer Hochzeit, von der Geburt ihrer Tochter, von ihre Familie, ihren Freunden, ihrem Weg in die Freiheit. Ihrem Kampf für Gerechtigkeit und der Zeit nach dem Ausstieg.

Dabei lässt sie aber nie außer Acht, warum sie damals bei Scientology eingestiegen ist. Sie wollte die Welt ein Stück besser machen, sie retten und dazu verhelfen, dass alles leichter wird. Doch welchen Preis sie dafür bezahlt hat, merkte sie erst 30 Jahre später. Zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern hat sie den Absprung geschafft.

Leah beschreibt aber auch, wie sich andere Schauspielkollegen innerhalb Scientology verhielten, allen voran Tom Cruise, mit dem sie eigentlich einstmals gut befreundet war. Doch hier war einiges vorgefallen, was Leah an dem Prinzip der Kirche von Scientology zweifeln ließ. Die Hochzeit zwischen Tom Cruise und Katie Holmes war unter anderem der ausschlaggebende Punkt, sich damit auseinanderzusetzen, endgültig einen Schlussstrich zu ziehen.

Dabei ist es aber so, dass Leah keineswegs über Scientology herzieht. Sie bleibt sachlich, sucht die Fehler nur bei einzelnen Personen und schreibt auch ein paar Mal, dass die Dinge, wie sie liefen, garantiert nicht im Sinne des Gründers von Scientology L. Ron Hubbard lagen. Sie betont auch mehrmals, dass Scientology ihr den Grundstein dafür gelegt hat, wie sie heute ist.
Erst gegen Ende wird sie emotionaler, da nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge Geld verloren ging.

Die Offenheit, mit der Leah an das Thema herangeht, hat mir persönlich imponiert. Außerdem habe ich viel überragendes über sie erfahren, vorneweg, dass sie sehr gut mit Jennifer Lopez und Mark Anthony befreundet ist.

Fazit:
Eine kleine Abrechnung mit Scientology.

5 sterne

Thema: lese gerade - Januar - März 2018
Meggie

Antworten: 73
Hits: 777

23 Feb, 2018 12:38 35 Forum: Lese gerade

Judith & Christian Vogt - Die 13 Gezeichneten

Thema: [Sonstiges] Rowling, Joanne K. - Was wichtig ist
Meggie

Antworten: 0
Hits: 28

Rowling, Joanne K. - Was wichtig ist 21 Feb, 2018 16:33 49 Forum: Sachbücher P - R

Autor: Rowling, Joanne K.
Titel: Was wichtig ist
Originaltitel: --
Verlag: Carlsen
Erschienen: 2017
ISBN-13: 978-3-551-58777-0
Seiten: 80
Einband: Hardcover
Serie: --
Preis: 12,90 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
J.K. Rowlings Harry-Potter-Romane haben weltweit Rekorde gebrochen. Sie wurden in 80 Sprachen übersetzt, über 450 Millionen Mal verkauft, sind vielfach ausgezeichnet worden und haben auch im Kino Fans auf der ganzen Welt begeistert. Es gibt drei Begleitbände zur Serie, die J.K. Rowling für wohltätige Zwecke geschrieben hat: Mit »Die Märchen von Beedle dem Barden« unterstützt sie ihre Charity-Organisation Lumos, mit »Quidditch im Wandel der Zeiten« und »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« unterstützt sie Comic Relief und Lumos. J.K. Rowling hat außerdem das Drehbuch zu »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« verfasst. Gemeinsam mit dem Drehbuchautor Jack Thorne und dem Regisseur John Tiffany entwickelte sie das Theaterstück »Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei«, das im Sommer 2016 im Londoner West End Premiere feierte. 2012 gründete sie Pottermore, ein Online-Portal, auf dem Fans noch tiefer in ihre magische Welt eintauchen können. J.K. Rowling erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den britischen Ritter orden Order of the British Empire und den Hans Christian Andersen Preis.

Quelle: Carlsen

Inhaltsangabe:
Zitat:
Als J.K. Rowling 2008 gebeten wurde, die Abschlussrede an der Harvard University zu halten, wählte sie dafür zwei Themen, die ihr sehr am Herzen liegen: den Nutzen des Scheiterns und die Kraft der Fantasie. Denn in ihren Augen ist der Mut zu scheitern genauso wichtig für ein erfülltes Leben wie konventionellere Wege zum Erfolg. Das gilt auch für die einzigartige menschliche Fähigkeit, sich mithilfe der Vorstellungskraft in andere hineinzuversetzen – vor allem in jene, die es schwerer haben als wir. Diese besondere Fähigkeit müssen wir uns unbedingt bewahren.

Die Erfahrungen, von denen J.K. Rowling erzählte, und die provokanten Fragen, die sie den jungen Absolventen stellte, haben seither zahlreiche Menschen inspiriert, darüber nachzudenken, was wirklich zählt im Leben. Scheitern, Schicksalsschläge, Fantasie und Inspiration – diese Themen sind immer wieder von großer Bedeutung für Menschen, die an einem Wendepunkt stehen. Indem wir Risiken eingehen und ein Scheitern in Kauf nehmen, indem wir die Kraft unserer Fantasie nutzen, können wir das Leben mutiger angehen und offener für alle Möglichkeiten sein, die es für uns bereithält.

Quelle: Carlsen

Meine Meinung:
"Wir brauchen keine Magie, um unsere Welt zu verwandeln, wir tragen alle Kraft, die wir brauchen, bereits in uns." Diese wahren Worte stammen von der Autorin, die uns wie keine zweite die Magie näher gebracht hat.

In ihrer berühmten Rede an der Harvard University, erzählt uns Joanne K. Rowling von ihrem Weg zu der Person, die sie heute ist. Sie erzählt vom Nutzen des Scheiterns, erzählt von ihrem schweren Weg aus der Armut, von ihren Gefühlen und Ängsten. Sie erzählt von der Kraft der Phantasie, dass diese nicht außer Acht gelassen werden soll.

Sie erzählt von Freunden, vom Fliegen, von der Macht, von allem, was wichtig ist.

Mit ihrer Rede vor dem Abschlussjahrgang der Harvard University im Jahre 2008 rüttelt sie auf, gibt Hoffnung und zeigt, dass man mit festem Willen alles erreichen kann, was man sich wünscht.
Hier merkt man genau, dass Joanne K. Rowling keinen leichten Weg zu gehen hatte. Der Tod ihrer Eltern, Depressionen und Rückschläge, Selbstmordgedanken. Und doch hat sie es geschafft, sie hat sich aufgerappelt, ist ihren Weg gegangen und hat es letztendlich zu dem geschafft, was sie heute ist.

Die Kraft der Phantasie hat ihr geholfen, sich aus dem Elend zu befreien. Die Magie hat ihr geholfen, immer weiter zu machen.
Besonders imponiert mir, dass sie sich aber auf ihren Lorbeeren nicht ausruht, sondern ihr Glück und ihren Erfolg teilt. Mit Stiftungen, Zuwendungen und anderen Hilfsprojekten unterstützt sie, wo sie nur kann.

Für mich ist Joanne K. Rowling definitiv ein Vorbild. Ein Vorbild für das Nutzen des Scheiterns und ein Vorbild für die Kraft der Phantasie.

"Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück: Es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, donnern wie gut gespielt." - Seneca
Wahre Worte, weise gewählt.

Wer Inspiration sucht, liegt mit "Was wichtig ist" genau richtig.

Fazit:
Vom Nutzen des Scheiterns und der Kraft der Phantasie.

5 sterne

Thema: [Kurzgeschichten] Hanks, Tom - Schräge Typen
Meggie

Antworten: 0
Hits: 27

Hanks, Tom - Schräge Typen 21 Feb, 2018 16:27 15 Forum: KURZGESCHICHTEN & GEDICHTE

Autor: Hanks, Tom
Titel: Schräge Typen
Originaltitel: Uncommon Type
Verlag: Piper
Erschienen: 2018
ISBN-13: 978-3-492-05717-2
Seiten: 352
Einband: Hardcover
Serie: --
Preis: 22,00 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Tom Hanks, geboren 1956 in Concord/ Kalifornien, ist Regisseur, Filmproduzent und Schauspieler. Er gehört zu den profiliertesten Charakterdarstellern Hollywoods und wurde zweimal in Folge für seine Rollen in den Filmen »Philadelphia« und »Forrest Gump« mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. »Schräge Typen« ist sein erstes Buch.

Quelle: Piper

Inhaltsangabe:
Zitat:
Eigensinnige, fantasievolle Typen begegnen uns auch in ersten literarischen Storys von Tom Hanks: Einer von ihnen ist Steve Wong, den die Natur mit dem feinsten Ballgefühl der Welt ausgestattet hat, der keinesfalls aber über eine Bowlingkarriere nachdenken will. Oder die vier Freunde, die sich eine gebrauchte Raumkapsel besorgen, um mit ihr einmal den Mond zu umrunden. Hobbyastronauten, Heimwerker, Schauspielanfänger und andere Figuren bevölkern Tom Hanks' erstes Buch. Sein genauer Blick und seine große Gabe zu erzählen machen die Lektüre zu einem ebensolchen Vergnügen wie seine Filme.

Quelle: Piper

Meine Meinung:
Vorab: Ich liebe Tom Hanks. Ich liebe seine Filme, ich liebe seinen Humor und ich liebe es, wie er sich in der Öffentlichkeit präsentiert. Natürlich, mit Charme und vor allem: ehrlich. Seine von ihm gespielten Rollen sind allesamt großartig. Und nun schreibt er auch noch. Und ich kann mit Bestimmtheit sagen: auch hier hat er es drauf!

Beziehungen, Zeitreisen, Raumfahrten, Erkenntnisse, Alltagssituationen... von diesen Dingen und von noch viel mehr erzählt Tom Hanks in seinen 16 Kurzgeschichten. Wir lernen viele unterschiedliche Persönlichkeiten kennen, die uns aus ihrem Alltag erzählen.
Wenn aus besten Freunden ein Liebespaar wird, ergeben sich einige Probleme.
Wenn man mit einer selbstgebauten Rakete zum Mond fliegt, kann man so einiges erleben.
Wenn ein Mann immer die selbe Zeitreise macht, nur weil ihn die Sehnsucht quält.
Wenn ein zehnjähriger Junge ein wundervolles Wochenende mit seiner Mutter verbringt und das fliegen kennenlernt.
Wenn eine Frau einen Neuanfang ohne Männer startet und der Nachbar ihr die Sterne zeigt.
Wenn ein Bulgare in New York zum Griechen geht.
Wenn eine talentierte Schauspielerin in New York droht, unterzugehen.
Von solchen Dingen schreibt Tom Hanks mit einem unverwechselbaren Stil. Jede Geschichte war für sich ein kleines Meisterwerk.

Manchmal ist die Geschichte humorvoll, manchmal stimmt sie nachdenklich. Manchmal erzählt sie etwas besonderes, manchmal nur banales.

Und in allen kommt ein Gerät vor, welches Tom Hanks leidenschaftlich gerne sammelt. Die Schreibmaschine. Teils in kurzer Erwähnung, teils ist ihr die ganze Geschichte gewidmet.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie der Autor selbst an einer Schreibmaschine saß und die Geschichten tippte. Mit welcher Liebe er sich an die Formulierungen machte.

Dabei ist es die Vielfältigkeit, die hier überzeugt. Die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet, haben Tiefe, sind nachvollziehbar und haben das Zeug zu mehr.

Bei einigen Geschichten habe ich mir gewünscht, mehr zu erfahren. Dies unter anderem bei Geschichte Nr. 1, die mit eine der besten war. Hier erzählt der Autor von dem Erzähler (ohne Namen) und Anna, die eine heftige, aber kurze, erschöpfende Affäre eingehen. Dabei wird mit viel Sarkasmus und einem überschweifenden Gehabe die Geschichte erzählt. Zu dem Pärchen gesellen sich noch zwei weitere Freunde und man merkt, dass die vier zusammenhalten, auch wenn die Beziehung in die Brüche geht.
Von diesen vier wollte ich mehr erfahren und wurde belohnt. Es gab noch zwei weitere Geschichten; die eine war sehr abgehoben (im wahrsten Sinne des Wortes, denn es geht um Raumfahrt) und die dritte erwartet einem am Ende und erzählt von einem Bowlingabenteuer der besonderen Art.

Meine Lieblingsgeschichte handelt von Bette, die mit ihren Kindern in ein neues Haus zieht um dort einen Neuanfang nach der Trennung von ihrem Mann zu starten. "Ein Monat in der Greene Street" erzählt, wie sich Bette darauf freut, ihr eigener Herr zu sein ohne sich von jemandem abhängig zu machen. Sie will sich zwar mit keinem anfreunden, aber um höflich zu sein, gibt sie sich doch mit ihren Nachbarn ab. Und doch ist sie genervt, als ihr direkter Nachbar Paul sie einlädt, mit ihm zusammen sein Teleskop zu benutzen. Sie lehnt ab, findet jedoch kurz darauf seinen Schlüssel auf dem Rasen. Als sie recherchiert, was der Anhänger am Schlüssel zu bedeuten hat, wird sie sehr nachdenklich.

Man merkt auch dem Autoren die Liebe zu den Schreibmaschinen an. Jede noch so kleine Erwähnung ist liebevoll und detailreich. Vor allem bei "Das sind die Betrachtungen meines Herzens" kommt dies sehr gut rüber. Denn hier geht Tom Hanks ins Detail und erklärt auch sehr bildlich. Und so entstand eine Liebeserklärung an die Schreibmaschine.

Die Kurzgeschichtensammlung hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte jede Menge Spaß, war traurig, freudig, irritiert und berührt. Und hoffe, dass vielleicht noch weitere Geschichten von Tom Hanks erscheinen.

Fazit:
Ich bin dann mal los, eine Schreibmaschine kaufen...

5 sterne

Thema: [Steampunk] Mühlsteph, Stefanie - Cenusa. Asche zu Asche
Meggie

Antworten: 0
Hits: 16

Text Mühlsteph, Stefanie - Cenusa. Asche zu Asche 21 Feb, 2018 16:06 06 Forum: Fantasy & SF: M - O

Autor: Mühlsteph, Stefanie
Titel: Cenusa. Asche zu Asche
Originaltitel: --
Verlag: Art Skript Phantastik
Erschienen: 2018
ISBN-13: 978-3-945045-29-9
Seiten: 120
Einband: Taschenbuch
Serie: --
Preis: 7,00 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Stefanie Mühlsteph ist geborene Hessin, Äppelwoitrinkerin und bekennende Schokoholicerin. Sie betet jeden Morgen zur heiligen Senseo und lebt mit ihrer Familie, fünf Bücherregalen und unzähligen kunterbunten Ideen in einer heimeligen Darmstädter Wohnung.
Sie singt Disneylieder und duelliert sich mit ihrem Mann regelmäßig mit Pranks.
Als eingefleischte Technikerin, Phantastikerin und Liebesromanautorin liegen ihr diese Bereiche besonders am Herzen – was auch die Würze ihrer Geschichten ausmacht.

Quelle: Art Skript Phantastik

Inhaltsangabe:
Zitat:
1918 - Das Jahr in dem der große Krieg zwischen Maschinisten und Teslanern ausbrach. Die Magierzunft könnte dem Blutvergießen ein Ende setzen, doch ihre Gesetze verbieten ein solches Eingreifen. Trotzig widersetzt sich das technomagisch begabte Halbblut Darja diesem höchsten Gebot und soll zur Strafe durch den Todesfluch hingerichtet werden. Nur mit einer Finte gelingt die Flucht. Jedoch ist ihr nun der Tod höchstselbst auf der Spur – und ihm kann niemand entkommen.

Quelle: Art Skript Phantastik

Meine Meinung
Darja ist ein technomagisch begabtes Halbblut. Als sie in den großen Krieg zwischen Maschinisten und Teslanern eingreift, verstößt sie damit gegen das Gesetz und wird zum Tode verurteilt. Durch einen Trick entkommt sie jedoch der Hinrichtung und zieht dadurch nicht nur den Zorn ihrer Kläger auf sich, sondern auch den des Todes, dem sie entkommen ist. Er verfolgt sie unbarmherzig, doch jedes Mal hat sie Glück und verschwindet. Je mehr der Tod sie verfolgt und stellt, umso mehr lernen sich die beiden kennen. Und der Tod merkt, dass hinter der Flucht Darjas mehr steht, als nur der Wille zu Überleben.

Die Geschichten, die im Art Skript Phantastik Verlag erscheinen, sind alle ungewöhnlich. Und diesmal lag mir eine Novelle der düster romantischen Art vor. Wir befinden uns im Jahr 1918 in Russland.
Der Krieg zwischen Maschinisten und Teslanern ist in vollem Gange und mittendrin begegnet uns Darja, die gerade hingerichtet werden soll.

Und dann ist man mittendrin in der sehr technisch angehauchten Geschichte, die aber auch mit Magie punkten kann.
Darja wird uns nach und nach vorgestellt. Sie hat eine Bestimmung, die sie erfüllen will, obwohl sie genau weiß, dass der Tod ihr auf den Fersen ist. Der Wille, diese eine Sache noch vorher zu erfüllen, ist sehr groß.
Doch der Tod mit dem schönen Namen Leonid gönnt ihr keine Ruhe und drängt darauf, seinen Auftrag auszuführen.

Stephanie Mühlsteph hat schon mit Kurzgeschichten bei mir punkten können und nun mit dieser kleinen Novelle eine ungewöhnliche Geschichte kreiert, bei der ich erst zum Ende hin genau sagen konnte, was ich von ihr halte.

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang skeptisch war, weil ich nicht genau durchblickte. Doch je näher im den Ende kam, umso mehr konnte ich mich in Darja hineinversetzen und ihr ganzes Verhalten auch verstehen.

Ich fand die Vermischung von Technik, Magie und griechischer Sage sehr interessant. Das Ungewöhnliche daran ist aber, dass die Autorin mit einem sagenhaften Tempo die Geschichte voranbringt. Da sie dies auf 113 Seiten macht, muss es natürlich rasant zugehen und so bleibt kaum Zeit, das Gelesene zu verdauen, geschweige denn sich mit allen Charakteren richtig anzufreunden.

Darja war zwar eine sehr interessante Persönlichkeit. Da konnte ich mit Leonid schon mehr identifizieren, obwohl er eine kleinere Rolle spielt.

Diese Ungewöhnlichkeit, die die Autorin in die Geschichte bringt, hat mir teilweise gut, teilweise weniger gut gefallen und so kam ich persönlich für mich am Ende zu dem Schluss, dass man sich einfach auf die Story einlassen muss und alles so nimmt, wie es kommt. Nachdenken kann man am Ende, wenn sich das ganze Bild gezeigt hat. Dann merkt man auch, was die Autorin damit bewirken wollten.

Wieder ist die Aufmachung sehr lobenswert. Das Cover wirkt sehr düster und der Totenkopf verleiht das gewisse Etwas.

Fazit:
Für technisch-magisch Begeisterte eine düstere Steampunk-Romanze.

3 sterne - 4 sterne

Thema: [Steampunk] Wood, Jenny - Der Hain hinter dem Herrenhaus
Meggie

Antworten: 0
Hits: 25

Text Wood, Jenny - Der Hain hinter dem Herrenhaus 21 Feb, 2018 16:00 06 Forum: Fantasy & SF: V - Z

Autor: Wood, Jenny
Titel: Der Hain hinter dem Herrenhaus
Originaltitel: --
Verlag: Art Skript Phantastik
Erschienen: 2018
ISBN-13: 9-783-945045268
Seiten: 179
Einband: Taschenbuch
Serie: --
Preis: 7,00 Eur

Autorenporträt:
Zitat:
Jenny Wood lebt - seit sie 1985 geboren wurde - im schönen Ruhrgebiet. Ihr Heim teilt sie mit einem verrückten Schlagzeuger, einer Katze und jeder Menge Büchern. Seitdem sie ein Teenager war, schlägt ihr Herz für Fantasy- Literatur. Da nie ein Brief aus Hogwarts kam und Drachentöter auch nicht mehr gebraucht werden, entschied sie sich nach einer längeren Findungsphase für den öffentlichen Dienst. Die Arbeit mit Menschen bereitet ihr große Freude und die Literatur ist der perfekte Ausgleich zur harten Realität.

Quelle: Art Skript Phantastik

Inhaltsangabe:
Zitat:
Konstantin Balthasar von Heerstein ist ein Lebemann – gutaussehend, charmant und pleite. Verstoßen von seiner Familie, mit einem Hang zu Alkohol, Kartenspiel und Frauen versucht er, über die Runden zu kommen. Mit dem Auftauchen eines Anwalts verändert sich jedoch plötzlich alles. Konstantin erbt die Verantwortung für ein Unternehmen, doch die Vorstandssitzungen mit biederen Geschäftsmännern langweilen ihn schnell. Stattdessen weckt das Hausmädchen Sandrin seine Neugierde, die junge Frau wacht über das Geheimnis des Hains hinter dem Herrenhaus. Dort lauert eine noch viel größere Versuchung, die Konstantins Ruf, Vermögen und Verstand gefährdet.

Quelle: Art Skript Phantastik

Meine Meinung
Konstantin Balthasar von Heerstein ist ein Lebemann. Frauen und Alkohol bestimmen seinen Alltag. Nur die Liebe zur Kunst kann ihn aufrecht halten. Seine Familie hat ihn längst abgeschrieben. Und so kommt ihm eine Erbschaft sehr gelegen. Hier ist es nicht nur Geld, sondern auch ein Herrenhaus und Anteile an einer Firma, die er erbt. Konstantin nutzt dies als zweite Chance und möchte sein Leben ändern. Doch als er die Haushälterin Sandrin kennenlernt, ist er nahe davor, seine Vorsätze über den Haufen zu werfen. Sie weckt seine Neugier durch ihr geheimnisvolles Verhalten. Und ihre Sorge um den Hain hinter dem Herrenhaus.

"Eine Novelle der Gaslichtromantik" verspricht der Klappentext und reizt somit natürlich voll die Phantasie derer aus, die sich für solch Geheimnisvolles interessieren. Wenn man dann den vollständigen Klappentext dazu liest und ab der ersten Seite voll in die Geschichte hineingezogen wird, weiß man genau, dass man das Richtige getan hat, zu diesem Büchlein zu greifen.

Auf 179 spannenden Seiten wird die Geschichte Konstantins erzählt. Von der Familie verstoßen, weil er lieber Kunst studieren wollte, anstatt sich eine vernünftige Arbeit zu suchen, schlägt er sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Frauen und Alkohol sind seine besten Freunde und Geld ist Mangelware.

Durch eine unerwartete Erbschaft kommt Konstantin plötzlich an eine Menge Geld, an Anteile an einer Firma und einem großen Herrenhaus, dessen anschließender Hain sich als sehr geheimnisvoll herausstellt. Seine Haushälterin Sandrin reizt ihn auch mehr, als sie sollte und so kommt Konstantin eigentlich eher vom Regen in die Traufe.

Wie schon oben geschrieben, war ich gleich vom ersten Satz an in den Bann der Novelle gezogen, da die Autorin eine wunderbar Schreibgabe besitzt. Jeder Satz ist eine kleine Komposition an das geschriebene Wort und schnell fühlt man mit Konstantin mit. Sein Verhalten ist nachvollziehbar, nachdem seine Familie ihn abgeschrieben hat. Doch kann ich auch verstehen, dass er lieber sein Leben ändern würde, um sich eine Zukunft aufzubauen.

Die Chance durch die Erbschaft nutzt er, doch ist es auch natürlich, dass er nicht von jetzt auf gleich seine Gewohnheiten wieder ändern kann. Seine Bemühungen sind stark, doch die Reize sind stärker.
Mir hat der Charakter Konstantin sehr gut gefallen, sein Charme war überwältigend, sein aber teilweise naives Verhalten kostet ihn etliches.

Als er Sandrin kennenlernt, die als Haushälterin in dem Herrenhaus arbeitet, stößt er auf eine ebenbürtige Person, die ihm schon mal Paroli bietet und ihm auch zeigt, dass man sich ändern kann. Und ihm ein Geheimnis näher bringt, dass alles ändert.

Die Geschichte ist zwar schnell gelesen, doch bleibt sie im Gedächtnis, da sie durch ihre wunderbare Art besticht.

Auch die Aufmachung des Buches ist wieder wunderschön. Blumenranken zieren das Cover, während sich innen Schmetterlinge aufhalten und so nochmals einen sehr naturverbundnen Eindruck hinterlassen.

Fazit:
Eine kleine Gastlichtromantik mit Charme.

5 sterne

Thema: [Belletristik] Kinney, Jeff - Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt! (Band 01)
Meggie

Antworten: 1
Hits: 546

19 Feb, 2018 22:25 21 Forum: Kinney, Jeff

Meine Meinung:
Greg Heffley bekommt von seiner Mutter ein Tagebuch geschenkt, wobei er jedoch von Anfang an darauf hinweist, dass er das Buch nur nutzt, um seine Memoiren zu schreiben. Trotzdem führt er das Buch gewissenhaft und erzählt aus seinem Alltag. Ob Schule, Freizeit oder in Ausübung seiner Rechte und Pflichten. Zu leiden hat er unter seinem älteren Bruder Rodrick, der ihn regelmäßig piesackt und unter seinem jüngeren Bruder Manni, der als Nesthäkchen der Familie im Vordergrund steht. Und so macht sich Greg die Welt, wie sie ihm gefällt.

Greg, nun in der fünften Klasse der Highschool, meint, dass er jetzt zu den Großen gehört. Es werden nur Sachen gemacht, die ihm gefallen und cool sind. Außerdem wird die Arbeit für die Schule auf ein Minimum zurückgeschraubt. Außerdem meint er, immer recht zu haben und die Dinge, die er tut seien immer richtig. Damit tritt er jedoch sehr oft in ein Fettnäpfchen, stößt manche seiner Freunde richtig vor den Kopf und wenn er erwischt wird, redet er sich mit einer faulen Ausrede heraus.

Greg ist ein typischer 11jähriger Junge, der anfängt, sich selbst zu finden, Grenzen auszutesten und sich nicht viel sagen lässt. Durch seine Streiche bzw. durch sein teilweise egoistisches Verhalten lernt er jedoch auch immer ein Stück weit dazu und merkt, wenn er jemandem weh getan oder falsch behandelt hat. Trotz, dass er dann versucht, den Schaden zu beheben, glaubt er auch noch, dass ihm unrecht getan wird oder er benachteiligt ist. Er ist eben ein typischer pubertierender Junge, der am Anfang seiner Teenager-Karriere steht.

Das Tagebuch ist so geschrieben, wie ein 11jähriger redet. Frei von der Leber weg, Umgangssprache oder auch das ein oder andere Mal eher böse, aber nie ordinär oder gewalttätig.

Greg beschreibt Alltagssituationen aus der Schule, wie z. B. Schikanen der älteren Schüler gegen die jüngeren, Sportunterricht, Klassenstreber und -clowns, aber auch, wie es zu Hause mit seinen Brüdern und Eltern läuft und wie er seine Freizeit mit diversen Freunden gestaltet, vorneweg mit seinem besten Freund Rupert, den er aber auch ganz schön ausnutzt.

Aufgelockert werden die Tagebucheinträge durch kleine Bilder, die Greg und seine Mitmenschen zeigen. So werden manche Szenen nochmal bildlich dargestellt, erweitert oder einfach nochmals erklärt.

Mit viel Sarkasmus geht der Autor an die Tagebucheinträge an, die in Monate eingeteilt sind. Greg beschreibt nicht jeden seiner Tage, sondern die, an denen etwas wichtiges passiert. Dabei wird jedoch auch aufgezeigt, mit welchen Problemen die Kinder zu kämpfen haben. Und welche Folgen das Fehlverhalten haben kann.

Greg wird jedoch auch sehr egoistisch dargestellt. Sein Verhalten ist teilweise schon sehr grenzwertig und würde im realen Leben zu viel härteren Strafen führen. Manche würden sagen: hier hat die gute Erziehung versagt.

Trotzdem macht es Spaß, das Buch zu lesen und Gregs Weg zu verfolgen. Mein Sohn (derzeit knapp 9 Jahre alt und eigentlich ein absoluter Lesemuffel) war begeistert und wollte direkt mit dem zweiten Teil weitermachen.

Wir begleiten Greg durch eine Zeit voll Höhen und Tiefen, wobei die Tiefen überwiegen. Misserfolge, Rückschläge und nur kleine Erfolgserlebnisse pflastern seinen Weg zum Erwachsenwerden. Manchmal zieht er die richtigen Schlüsse aus seinem Handeln, doch sehr oft ignoriert er sein Fehlverhalten, was aber auch daran liegt, dass er gar nicht richtig gesagt bekommt, was eigentlich falsch lief.

Kinder, hier insbesondere Jungs können sich bestimmt sehr mit der Hauptfigur Greg identifizieren. Ich konnte jetzt mit dem Inhalt und Gregs Handlungen nicht so recht viel anfangen, aber es hat dennoch Spaß gemacht.
Die Zeichnungen waren ein schöner Hingucker und wenn auch sehr spartanisch gezeichnet, doch liebevoll und inhaltlich sehr passend.

Fazit:
Für Kinder ideal, für Erwachsene ein netter Zeitvertreib für Zwischendurch. Zum Vorlesen übrigens auch bestens geeignet.

3 sterne - 4 sterne

Thema: [Zeitreise] Blix, Ella - Der Schein
Meggie

Antworten: 0
Hits: 16

Text Blix, Ella - Der Schein 19 Feb, 2018 22:21 55 Forum: Kinder & Jugendbücher A - C

Autor: Blix, Ella
Titel: Der Schein
Originaltitel: --
Verlag: Arena
Erschienen: 2018
ISBN-13: 978-3-401-60413-8
Seiten: 472
Einband: Hardcover
Serie: --
Preis: 18,00 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Ella Blix ist das offene Pseudonym von Antje Wagner und Tania Witte.
Antje Wagner lebt in Hildesheim und Potsdam. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung nahm sie 2012 in den Kanon der 20 besten deutschsprachigen Autoren unter 40 Jahre auf. Mit ihren Jugendbüchern UNLAND, SCHATTENGESICHT, VAKUUM hat sie sich bereits einen Namen gemacht und steht für außergewöhnliche Mysteryromane. Antje Wagner ist gerne und viel auf Lesungen unterwegs und erhielt bereits mehrfach Stipendien.
Tania Witte ist Medienpädagogin und Erwachsenenbildnerin und lebt in Berlin und den Haag. Sie schreibt – am liebsten Romane und Kurzgeschichten. Sie erhielt diverse internationale Stipendien und unter anderem zuletzt den Martha-Saalfeld-Förderpreis (2017). Ihre Kolumne im ZEITmagazin wurde 2016 mit dem Felix-Rexhausen-Sonderpreis ausgezeichnet. Außerdem ist Witte Teil diverser interdisziplinärer Kunstkooperationen und leidenschaftliche Spoken-Word-Performerin.

Quelle: Arena

Inhaltsangabe:
Zitat:
Alina ist neu auf dem Internat Hoge Zand auf der kleinen Ostseeinsel Griffiun. Eines Nachts sieht Alina aus einem der Turmzimmer ein dunkles Schiff am Horizont, das seltsame Blitze über das angrenzende Naturschutzgebiet schießt. Auf der Suche nach Antworten trifft sie in den Dünen auf Tinka, der sie sich sofort auf unheimliche Weise verbunden fühlt. Das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung weiß viel mehr, als sie wissen dürfte und verschwindet immer wieder spurlos. Als Alina mit Hilfe der Lonelies, ihrer neuen Freundes-Clique, versucht, den Rätseln der kleinen Insel auf die Spur zu kommen, macht sie eine Entdeckung, die alles in Frage stellt, was sie jemals für wahr gehalten hat …

Quelle: Arena

Meine Meinung:
Alina soll die nächsten sechs Monate auf dem Internat Hoge Zand auf der Ostseeinsel Griffiun verbringen, da ihr Vater geschäftlich nach Amerika muss. Kaum dort angekommen, lernt sie die Lonelies kennen, eine Gruppe Schüler, die auch die Wochenenden im Internat verbringt und sich zusammengeschlossen hat, um der Einsamkeit vorzubeugen. Alina hatte sich eigentlich fest vorgenommen, sich nicht wohlzufühlen, die nächsten Monate hinter sich zu bringen und dann wieder zurück nach Berlin zu ihrem Freund Lukas zu können. Doch je mehr Zeit sie auf der Insel verbringt, umso geheimnisvoller erscheint ihr alles. Warum darf sie nicht in das angrenzende Naturschutzgebiet? Und wer ist das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung, das Alina getroffen hat? Und warum erscheint an der Nordküste ein schwarzes Schiff und verschwindet auf unheimliche Weise wieder? Alina weiß genau, dass sie den Hinweisen nachgehen muss, denn sie hat das unbestimmte Gefühl, dass alles mit ihr zu tun hat.

Aufgrund des Klappentextes hätte ich jetzt wahrscheinlich nicht nach dem Buch gegriffen, aufgrund des Covers jedoch schon. Es fällt gleich ins Auge. Das samtige Schwarz harmoniert wunderbar mit dem in Gold gehaltenen Mädchen.

Der Inhalt ist dann doch anders, als ich erwartet habe. Zwar weiß man aufgrund des Klappentextes, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, doch dass es auch genau in "Jugendstil" geschrieben ist, hat mich dann sehr überrascht. Umgangssprache, jugendliche Gedankensprünge und ab und zu ein paar Tagebucheinträge geben der Geschichte nochmals einen sehr jugendlichen Kick.

Ich hatte das Buch aufgrund des Schreibstiles innerhalb kürzester Zeit gelesen. Es macht Spaß, sich durch die Geschichte zu bewegen, denn Alina und ihre Freunde sind so unglaublich ungewöhnlich, dass man einfach weiterlesen muss, um ja nichts zu verpassen. Ständig passiert etwas neues, ständig werden neue Geheimnisse aufgedeckt und ständig überraschen alle mit Dingen, die man ihnen gar nicht zugetraut hätte.

Allen voran ist es Alina, um die sich die Geschichte ja dreht. Sie erzählt in Ich-Form davon, warum sie in das Internat geht und welche bewegende Vergangenheit sie hat. Diese Vergangenheit wird immer wieder in Rückblicken dargeboten oder in kurzen Hinweisen in ihren Tagebucheinträgen eingeflochten. Nach und nach ergibt sich somit ein Bild, das unendlich traurig ist. Alina hat schreckliches durchgemacht und sucht auch heute noch nach Antworten auf die vielen Fragen, die sich aus der Vergangenheit aufgestaut haben.

Ihre Mitstreiter, eine kleine Gruppe namens Lonelies besteht aus Lexi, Nian, Gigi und Mareike-Helene (ich feiere das Autorenduo jetzt noch für die tolle Namenswahl). Die Lonelies verbringen auch die Wochenenden im Internat und fahren eigentlich nur in den Ferien nach Hause. Dies hat sie zusammengeschweißt. Sie sind eine tolle Truppe von "Losern", zumindest stellen sie sich so dar. In Wirklichkeit sind sie jedoch die tapfersten Freunde, die sich Alina vorstellen kann.

Am Anfang vergeht Alina noch in Selbstmitleid, weil sie nun sechs Monate auf einer einsamen Insel hoch im Norden verbringen muss. Ohne ihre beste Freundin Pinar und ohne ihren Freund Lukas. Als sie dann jedoch eine mysteriöse Entdeckung macht, wird es interessant. Die Recherche dazu erweist sich jedoch als schwierig und so ist sie auf Hilfe ihrer Freunde angewiesen.

Es macht sehr viel Spaß, alle in der Geschichte zu begleiten. Die vielen Eigenarten, Charakterzüge und Überraschungsmomente führen dazu, dass die Geschichte nie langweilig wird. Der Unterhaltungsfaktor bei dem Buch ist sehr hoch.

Das Ende war mir dann jedoch etwas zu abgehoben. Ich kann mir nur vorstellen, dass hier auf einen zweiten Teil hingearbeitet wurde. Die Auflösung des Rätsels sowie die Erklärung hat noch nicht mal 25 Seiten eingenommen. Ich habe noch sehr viele Fragen, die nicht beantwortet wurden. Einiges schien auch etwas undurchsichtig. Und auch Alinas Reaktion am Ende war für mich nicht richtig nachvollziehbar.

Leider habe ich aber nun erfahren, dass kein zweiter Teil geplant ist (obwohl ich hier die Hoffnung nicht aufgeben werde), und deswegen ein paar Fragen offen bleiben, damit die Phantasie der Leser auch nach dem Buch noch etwas zu tun hat und sich selbst vorstellen kann, wie die Charaktere sich weiterentwickeln.
Ein Teil des Autorenduos hat mir jedoch ein paar Fragen zwar beantworten können, insoweit hatte ich dann auch ein besseres Verständnis für die Entscheidung, das Buch etwas offen enden zu lassen. Hierfür sage ich nochmals herzlichen Dank für die schöne Korrespondenz.

Das Autorenduo hat einen wunderschönen Debüt-Roman geschaffen, der mit Witz und Unterhaltung punkten kann.

Fazit:
Der Schein trügt nicht.

4 sterne - 5 sterne

Thema: [Fantasy) Martin, George R.R. [Hrsg.] - Wild Cards. Die erste Generation: Der Astronom (Band 03)
Meggie

Antworten: 0
Hits: 19

Martin, George R.R. [Hrsg.] - Wild Cards. Die erste Generation: Der Astronom (Band 03) 19 Feb, 2018 22:10 43 Forum: Martin, George R. R.

Herausgeber: Martin, George R.R.
Titel: Der Astronom
Originaltitel: Joker's Wild
Verlag: Penhaligon
Erschienen: 2017
ISBN-13: 978-3-7645-3178-2
Seiten: 544
Einband: Klappenbroschuer
Serie: Wild Cards, Die erste Generation, Band 03
Preis: 15,00 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
George R. R. Martin, 1948 in Bayonne, New Jersey, in den USA geboren, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der amerikanischen Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde er mit dem renommierten Hugo-Award ausgezeichnet. Danach war George R. R. Martin einige Jahre in der Produktion von Fernsehserien tätig, etwa als Dramaturg der TV-Serie "Twilight Zone". Erst im Jahr 1996 kehrte er mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy zurück: Mit dem ersten Band von "Das Lied von Eis und Feuer" setzte er einen Meilenstein in der modernen Fantasy und schuf ein gewaltiges Epos in bester Tolkien-Tradition: eine düstere, grausame, an das Mittelalter erinnernde Welt voller Intrigenspiele, Machtpolitik und Krieg, die die Leser packt und unerbittlich in ihren Bann zieht.

Quelle: Penhaligon

Inhaltsangabe:
Zitat:
Vor genau vierzig Jahren veränderte der Wild-Cards-Virus das Antlitz der Erde, schuf mächtige Asse und mutierte Joker. Grund genug für die größte Party des Jahrhunderts! Doch während sich New York auf die Feierlichkeiten vorbereitet, plant der Astronom seine Rache. Er ist eines der mächtigsten Asse der Welt, und hätten ihn nicht einige Helden aufgehalten, würde er längst die Erde beherrschen. Doch nun ist er zurück – und seine alten Widersacher ahnen noch nicht einmal etwas davon …

Quelle: Penhaligon

Meine Meinung
Vor vierzig Jahren veränderte das Wild Cards-Virus die Menschheit. Joker und Asse wurden erschaffen, viele Menschen starben. Doch alle haben gelernt, mit dem Virus zu leben. Grund genug, ein Jubiläum nun zu feiern. In Manhattan steigt die größte Party seit langem. Der Astronom jedoch nutzt diese Gelegenheit, um seine Pläne weiter zu verfolgen. Seine Rache soll jeden treffen und sie ist groß. Seine Widersacher sollen merken, wer die Welt beherrschen wird.

Mit der Reihe "Wild Cards" ist es bei mir so ein Auf und Ab. Als ich den ersten Band gelesen habe, war ich total begeistert, das nächste Buch war so lala. Danach war es mal mehr, mal weniger Begeisterung für die Reihe. Und nun habe ich mich eigentlich auf den nächsten Teil gefreut. Doch ich wurde mehr als enttäuscht.

Schon nach den ersten 50 Seiten hatte ich das Gefühl, dass ich mich durch die Geschichte quälen werde, was dann letztendlich auch der Fall war. Manche Szenen habe ich eher überflogen, denn gelesen. Sex und Drogen waren allgegenwärtig, was mich persönlich sehr gestört hat.

Die Spannung hat auch nach 200 Seiten noch nicht richtig greifen können. Irgendwie fand ich, dass die Luft raus war. Die Charaktere konnten mich diesmal nicht begeistern, die Story war flach und die Ausführung war auch nicht überzeugend.

Viele neue Charaktere tauchen auf, von denen man nicht genau weiß, was ihre Fähigkeit ist bzw. warum sie überhaupt mit von der Partie sind. Vieles erscheint oberflächlich und als Lückenfüller gedacht.

Es gibt unzählige Handlungsstränge, die auch noch sehr oft wechseln. Ich hatte Mühe, allem zu folgen und habe auch ab und zu was verwechselt. Außerdem erscheinen manche Szenen in meinen Augen nicht sinnvoll. Weiter zieht sich auch vieles in die Länge, weil unnötige Informationen erzählt werden.

Die einzelnen Kapitel sind in Stunden aufgeteilt. Wir beginnen im ersten Kapitel mi 6 Uhr morgens und enden am nächsten Tag um 6 Uhr morgens. In jedem Kapitel wird erzählt, was die einzelnen Charaktere erleben.

Leider konnte mich dies alles nicht überzeugen. Für mich habe ich aber aufgrund der nun vielen "schlechteren" Bände der Reihe entschieden, die Reihe nun nicht mehr weiterzuverfolgen.

Fazit:
Leider passen die Reihe und ich nicht mehr zueinander.

2sterne

Thema: Joyce, Rachel - Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie
Meggie

Antworten: 0
Hits: 33

Joyce, Rachel - Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie 19 Feb, 2018 22:03 10 Forum: Joyce, Rachel

Autor: Joyce, Rachel
Titel: Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie
Originaltitel: The Music Shop
Verlag: Krüger
Erschienen: 2017
ISBN-13: 978-3-10-402966-5
Seiten: 384
Format: ebook
Serie: --
Preis: 16,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Menschen mit Worten so zu berühren wie mit Musik, das gelang Rachel Joyce schon in ihrem ersten Beruf als Bühnenschauspielerin und später als Autorin zahlreicher Hörspiele für die BBC. Mit ihren feinfühligen Romanen bewegt sie inzwischen Millionen Leserinnen und Leser weltweit. Ihr Bestseller »Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry« wurde mehrfach ausgezeichnet und u.a. für den Booker-Preis nominiert. Rachel Joyce lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern auf dem Land in Gloucestershire. Und wenn sie zu Hause Musik hört, legt sie sich dabei am liebsten ganz allein mit ihren Kopfhörern auf den Boden.

Quelle: Fischer Verlag

Inhaltsangabe:
Zitat:
Eine aufregende Entdeckungsreise durch die Musik und eine wundervolle Geschichte vom Zuhören, von Freundschaft, Mut, Veränderung und Liebe. Der gefeierte neue Roman der Autorin des Weltbestsellers ›Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry‹.

Mister Frank hat eine besondere Gabe: Er spürt, welche Musik die Menschen brauchen, um glücklich zu werden. In Franks kleinem Plattenladen in einer vergessenen Ecke der Stadt treffen sich Nachbarn, Kunden und die anderen Ladenbesitzer der Straße. Keiner weiß, wie lange sie hier noch überleben können. Da taucht eines Tages die Frau in Grün vor Franks Schaufenster auf. Sie ist blass und schön, zerbrechlich und stark zugleich. Doch sosehr er sich auch bemüht, Frank kann einfach nicht hören, welche Musik in ihr klingt …

Quelle: Fischer Verlag

Meine Meinung:
Frank hat einen Plattenladen. Und jede Menge gute Ratschläge für seine Kunden. Außerdem hat er das Talent, zu erkennen, wer welche Musik braucht. Es ist seine Leidenschaft, sich mit Musik auseinanderzusetzen. Und natürlich mit Schallplatten. Doch nun bleiben seine Kunden aus, denn die CD ist auf dem Vormarsch und ersetzt langsam aber sicher die gute, solide Schallplatte.
Als eines Tages eine fremde Frau im grünen Mantel im Laden auftaucht, ist es um Frank geschehen. Er weiß genau: sie ist die Frau fürs Leben. Doch kurz darauf erfährt er, dass sie verlobt ist. Trotzdem sehen sich die beiden immer wieder durch Zufall. Bis Frank sich fragt, ob es wirklich Zufall ist, der sie zusammenführt.
Als die Firma Fort Development langsam alle umliegenden Häuser und Geschäfte aufkauft, um aus der Straße eine schicke Wohngegend zu machen, ignoriert Frank die drohende Gefahr. Bis das Schicksal unbarmherzig zuschlägt.

Wir lernen Frank kennen. Er ist 40, wohnt alleine in seinem Häuschen mit Plattenladen und ist eigentlich ein komischer Kauz. Für ihn scheint es nur die Musik zu geben. Musik löst jedes Problem, Musik ist zeitlos, Musik ist das, was man braucht, um wieder glücklich zu werden. Aber gerade weil Frank nicht "normal" ist, ist er es jedoch für andere. Er ist ein guter Freund, ein guter Zuhörer, er weiß immer, wer welche Musik braucht und ist auch sonst ein gute Seele. Er hilft, wo er kann, sei es, um die Mikrowelle zu reparieren oder jemandem die richtige Platte zu verkaufen.

Dies ist sein Leben, welches aber jäh auf den Kopf gestellt wird, als er Ilse Brauchmann kennenlernt. Die deutsche Putzfrau dringt mit dem ersten Blick in sein Herz vor und löst sich nicht mehr von ihm. Dabei ist sie verlobt und damit tabu. Trotzdem genießt Frank jeden Augenblick mit ihr und als ein Zufall es will, dass er ihr Musikstunden geben kann, ist er der glücklichste Mensch der Welt.

Frank nimm seine Aufgabe als Musiklehrer sehr ernst, will er doch herausfinden, welche Musik für Ilse die Beste ist. Dabei entwickelt sich zwischen Frank und Ilse eine tiefe Freundschaft und damit auch einige Probleme.

Die Geschichte ist eine einzige Liebeserklärung an die Musik. Der Anfang beginnt leise, mit der Vorstellung der ganzen Charaktere und deren Eigenarten. Dazwischen kommt es zu einem lauten Trommelwirbel, als sich die Ereignisse überschlagen, dann wird es wieder ruhig, alle müssen sich finden und am Ende kommt das große Becken, dass mit KRAWUMM zusammengeschlagen wird, um den Abschluss zu markieren.

Die Autorin hat ein wahnsinnig gutes Talent dafür, Geschichten zu schreiben, in denen schrullige Charaktere die Hauptrolle spielen. Dabei kommen alle zwar etwas naiv rüber, aber darunter befindet sich im Kern die wahre Größe.

Frank zum Beispiel hatte keine schöne Kindheit. Zwar wuchs er mit Musik auf, weil seine Mutter Peg absolut musikverliebt war, doch ansonsten war sie keine gute Mutter. Sie kochte nicht richtig, unternahm nichts mit Frank, hatte wechselnde Liebhaber und führte auch sonst eher ein ich-bezogenes Leben. Nur die Liebe zur Musik gab sie an Frank weiter.

Aber auch Franks Umfeld ist einzigartig. Sei es sein Verkaufsassisten Kit, der alles in seiner Umgebung kaputt macht, Maud, die heimlich in Frank verliebt ist, Pater Anthony, der nach einem Absturz durch Frank wieder an Gott glauben konnte oder die Brüder Williams, die als Bestattungsunternehmer eh schon einen unheimlichen Job haben. Oder die Bedienung in dem kleinen Café, die schon früh wusste, was genau so abgeht. Und Ilse, die sich mit etwas Geheimnisvollen umgibt und so alle zum Rätseln bringt.

Ich liebe jeden einzelnen Charakter. Und jeder einzelne hat es verdient, in dem Buch eine Rolle zu spielen. Außerdem ist es ein Plädoyer für Schallplatten, die ja heute wieder absolut "in" sind.

"Das Leben ist scheiße, aber es passt in eine Sonate!" - So bringt es Franks Mutter Peg auf den Punkt. Dieser Satz hat sich in mein Gehirn gebrannt, denn er passt wie die Faust aufs Auge.

Wie schon in "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" oder "Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry" habe ich mich fallen lassen und die Geschichte auf jeder einzelnen Seite genossen.

Fazit:
Die unvergleichliche Art der Autorin hat auch dieses Buch wieder zu einer unvergesslichen Geschichte gemacht.

5 sterne

Zeige Themen 1 bis 25 von 5196 Treffern Seiten (208): [1] 2 3 nächste » ... letzte »

nach oben

Zum Portal

radiosunlight.de Geblockte Angriffe: 209 | prof. Blocks: 33 | Spy-/Malware: 185508186353
CT Security System lite v3.0.4: © 2006 Frank John & cback.de
Impressum

Besucherstatistik

Dein eigenes kostenloses Forum bei Board-4You!
Dein professioneller und günstiger Forenhoster.
Powered by Burning Board Lite 1.0.2 © 2001-2007 WoltLab GmbH