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Autor Beitrag
Thema: [Dänemark] Jensen, Jens Henrik - Oxen. Das erste Opfer
Ikopiko

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Hits: 24

Jensen, Jens Henrik - Oxen. Das erste Opfer 07 Dec, 2017 11:46 55 Forum: Skandinavische Krimi & Thriller J - L

Autor: Jensen, Jens Henrik
Titel: Oxen
Originaltitel: De Hængte Hunde
Verlag: dtv
Erschienen: 8. September 2017
ISBN-13: 978-3423261586
Seiten: 464
Einband: Taschenbuch
Serie: OXEN-Trilogie
Preis: 16,90 €

Autorenporträt:

Zitat:
Jens Henrik Jensen wurde 1963 in Søvind, Dänemark, geboren. Er hat 25 Jahre als Journalist gearbeitet und war in verschiedenen Funktionen, u. a. als Nachrichten- und Chefredakteur, für die Tageszeitung ›JydskeVestkysten‹ tätig. Seit 2015 widmet er sich ganz dem Schreiben von Büchern. Sein Debütroman, ›Wienerringen‹, erschien 1997, in den folgenden Jahren veröffentlichte er die Kazanzki-Trilogie sowie die Nina-Portland-Reihe. Im Rahmen der Recherche für seine Bücher reiste Jensen nach Murmansk, Krakau und durch den Balkan. Weitere Reisen führten ihn nach Australien und Neuseeland sowie nach Nord- und Südamerika. Die drei Bände der OXEN-Reihe, die in Dänemark von 2012 bis 2016 erschienen, stehen an der Spitze der Bestsellerlisten, wurden bereits in zehn Länder verkauft, und SF Studios sicherte sich die Filmrechte. 2017 gewann Jens Henrik Jensen den Danish Crime Award. Er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in seiner Heimatstadt.


Quelle: Verlagsseite

Inhaltsangabe:

Zitat:
Niels Oxen, ein schwer traumatisierter Elitesoldat, zieht sich in die Einsamkeit der dänischen Wälder zurück, um seinen inneren Dämonen zu entkommen. Doch bei einem nächtlichen Besuch des Schlosses Nørlund wird er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall: Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer eines Thinktanks, wurde auf dem Schloss zu Tode gefoltert. Oxen gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes. Seine einzige Chance: Zusammen mit der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck muss er die wahren Täter ausfindig machen. Die Spuren führen zu einem übermächtigen Geheimbund.

Quelle: Verlagsseite

Meine Meinung:

Niels Oxen war einst Elitesoldat. Er ist dadurch psychisch stark belastet und hat sich von allen Menschen zurückgezogen. Ganz allein mit seinem Hund Mr. White lebt er versteckt im Wald. Nachts streifen die beiden umher um Nahrung zu finden, notfalls zu jagen.

Bei einem Streifzug wird Oxen Zeuge eines Mordes. Er zieht sich sofort wieder zurück, wird aber doch als Hauptverdächtiger festgenommen. Auch wenn seine Unschuld festgestellt wird, lässt der dänische Geheimdienst ihn nicht aus den Händen. Oxen wird gezwungen, bei der Jagd auf den Mörder zu helfen.

Mir ist der Einstieg in diesen ersten Teil der Trilogie sehr schwer gefallen. Ich wusste nicht, ob es sich bei den aufgezählten Personen um eine handelt, oder doch um mehrere. Auch war mir nicht klar, warum es überhaupt geht. Dann noch Mord an Tieren … Ich war geneigt, das Buch ungelesen zur Seite zu legen. Aber dann wollte ich doch zumindest wissen, was der Hintergrund dieser Taten ist.

Erst recht spät hat es mich dann doch gepackt.

Jensen versteht es, Geschehnisse bildkräftig zu beschreiben, was mir bei einigen Situationen harten Tobak bot.

Fazit:

„Das erste Opfer“ ist spannend, durch die brutalen Szenen aber nichts für Zartbesaitete.

Bewertung:

Ich gebe dem Buch drei von fünf Sternen.

3 sterne

Thema: [Historischer Roman] Serno, Wolf - Die Gesandten der Sonne
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Hits: 48

Text Serno, Wolf - Die Gesandten der Sonne 24 Nov, 2017 07:58 03 Forum: Serno, Wolf

Autor: Serno, Wolf
Titel: Die Gesandten der Sonne
Originaltitel: -
Verlag: Knaur
Erschienen: 01. September 2016
ISBN-13: 978-3426653678
Seiten: 624
Einband: Gebundenes Buch
Serie: -
Preis: 22,99 €

Autorenporträt:

Zitat:
Wolf Serno arbeitete 30 Jahre als Texter und Creative Director in der Werbung. Mit seinem Debüt-Roman "Der Wanderchirurg" - dem ersten der fesselnden Saga um Vitus von Campodios - gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem viele weitere folgten, unter anderem: "Der Balsamträger", "Hexenkammer", "Der Puppenkönig" sowie "Das Spiel des Puppenkönigs", "Die Medica von Bologna", "Das Lied der Klagefrau" und "Der Medicus von Heidelberg". Wolf Serno, der zu seinen Hobbys "viel lesen, weit reisen, gut essen" zählt, lebt mit seiner Frau und seinen Hunden in Hamburg.


Quelle: Verlagsseite

Inhaltsangabe:

Zitat:
In seinem Historien-Roman „Die Gesandten der Sonne“ lässt SPIEGEL-Bestseller-Autor Wolf Serno („Der Wanderchirurg“, „Hexenkammer“, „Der Medicus von Heidelberg“) seine Leser eine abenteuerliche Reise von Bagdad nach Aachen hautnah miterleben. Die ärztliche Kunst des Mittelalters, dazu die schillernde Exotik des Orients sowie ein historisches Kuriosum, der Elefant Karls des Großen, verbinden sich zu einem einzigartigen, packenden Lesevergnügen.

Bagdad im Jahre 797. Im Auftrag Karls des Großen knüpft eine Gruppe wagemutiger Männer gute Kontakte zu Kalif Harun al-Raschid. Doch die Rückreise ins Frankenland erweist sich als ein einziges Abenteuer, da die »Gesandten der Sonne« kostbare Geschenke mit sich führen – darunter ein lebender Elefant. In dieser gefahrvollen Zeit wächst der junge Arzt Cunrad von Malmünd immer mehr in die Rolle des Anführers hinein – und stößt dennoch an seine Grenzen. Nicht zuletzt bei Aurona, der stolzen Langobardin.


Quelle: Verlagsseite

Meine Meinung:

Cunrad von Malmünd, Protagonist und Ich-Erzähler der Geschichte, erlebt das Abenteuer seines Lebens. Als junger Arzt begleitet er im achten Jahrhundert eine Reisegruppe, die von Europa in den Orient reist. Die gänzlich andere Kultur dort lässt ihnen den Atem stocken. Es gilt, nie gekannte Tiere, Speisen und Gepflogenheiten kennenzulernen. Dazu lauert immer die Gefahr, unbewusst ein Tabu zu durchbrechen und damit den Zorn der Einheimischen auf sich zu ziehen.

Cunrad saugt all die neuen Eindrücke in sich auf. Da er klug und umsichtig ist, schafft er es oft, auch seine Begleiter zu beschützen. Er freundet sich mit dem Elefantenpfleger an und ist begeistert von diesen großen Tieren. Durch sie wird er auch auf Aurona aufmerksam, die schöne Lombardin im Harem des Kalifen.

Durch Cunrads guten Draht zu den Elefanten kommt ihm auf der Rückreise eine große Aufgabe zuteil. Er hat das Geschenk des Kalifen an König Karl, einen Elefanten, sicher nach Europa zu bringen. Eine Rückreise, die noch beschwerlicher ist als die Hinreise, denn der Kalif hat die Gruppe mit Geschenken für den König nahezu überladen. Cunrad wächst mit seiner Aufgabe, was auch der Gruppe zugutekommt, die noch einige Abenteuer zu bestehen hat.

„Die Gesandten der Sonne“ von Wolf Serno liest sich wie ein Reisebericht. Der Protagonist Cunrad ist sehr schlau, freundlich und mutig. Dadurch bringt er sich immer wieder in brenzlige Situationen, die er ungeschoren meistert. Der junge Arzt ist mir sehr sympathisch.

Wie Wolf Serno bereits in früheren Romanen bewiesen hat, war er auch hier wieder in der Lage, mich mit in seine Geschichte zu nehmen. Das Leben im alten Orient ist sehr bildhaft beschrieben. Es ist eine völlig andere Welt als die, die Cunrad und seine Begleiter kennen.

An einigen Stellen musste ich ein wenig Durchhaltevermögen zeigen. Einige Charaktere, von denen ich gerne mehr erfahren hätte, blieben etwas flach. Aber ansonsten habe ich an dem Roman nichts auszusetzen.

Fazit:

Bericht über eine Orientreise im achten Jahrhundert. Absolut authentisch.


Bewertung:

Ich vergebe vier von fünf Sternen.

4 sterne

Thema: Helga feiert Geburtstag
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Antworten: 8
Hits: 85

22 Nov, 2017 09:54 05 Forum: Geburtstagsgrüße

Danke, Esalisa. Leider ist dein Wunsch nicht in Erfüllung gegangen...

Nun, Flo war umgerechnet 85 Jahre alt und seit vielen Jahren ernsthaft krank. Wir mussten damit rechnen. Trotzdem ist es schrecklich, seine beste Freundin zu verlieren.

Thema: Tramitz, Christiane - Harte Tage, gute Jahre
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Antworten: 0
Hits: 40

Tramitz, Christiane - Harte Tage, gute Jahre 21 Nov, 2017 07:48 16 Forum: Belletristik S - U

Autor: Tramitz, Christiane
Titel: Harte Tage, gute Jahre
Originaltitel: -
Verlag: Knaur HC
Erschienen: 01. August.2017
ISBN-13: 978-3426214312
Seiten: 272
Einband: Gebundenes Buch
Serie: -
Preis: 16,99 €

Autorenporträt:

Zitat:
Christiane Tramitz ist promovierte Verhaltensforscherin und beschäftigt sich vor allem mit den biologischen Grundlagen des menschlichen Verhaltens (u.a. am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie). Sie hat mehr als zehn Bücher geschrieben, u.a. die Erfolgstitel "Irren ist männlich. Weibliche Körpersprache und ihre Wirkung auf Männer" (Goldmann 1995) sowie "Unter Glatzen" (Droemer 2001). Christiane Tramitz hat zwei Kinder und lebt in Berlin und Oberbayern.

Quelle: Verlagsseite

Inhaltsangabe:

Zitat:
70 Jahre auf einer Alm in den bayerischen Bergen - die außergewöhnliche Lebensgeschichte einer bemerkenswerten Frau.
Christiane Tramitz erzählt das Leben der Sennerin vom Geigelstein. Es ist eine Geschichte vom einfachen Leben im Gleichmaß der Jahreszeiten und in Achtsamkeit vor der Natur und von der Geborgenheit inmitten einer vertrauten Heimat.
Weil sie Liebeskummer hatte, packte die damals siebzehnjährige Bauerntochter Maria Wiesböck aus Samerberg 1941 ihren Rucksack, verließ den väterlichen Bauernhof und stieg auf zur Oberkaser-Alm in den Chiemgauer Alpen. Dort versorgte sie fortan als Sennerin das Vieh und kehrte seitdem nicht einmal in den harten Wintern ins Tal zurück.
Die Alm-Wirtschaft wurde ihr Lebensinhalt. Sie lebte einfach und gesund im Einklang mit der Natur. Nun, am Ende dieses langen Lebens erkennt sie, dass das Vertraute mehr und mehr verschwunden ist. Auch auf der Alm hat das moderne Leben längst Einzug gehalten, und so manches davon bedroht die Natur.
Die Biografie der Sennerin vom Geigelstein entführt die Leser auf eine anrührende Weise in die längst untergegangene Welt der traditionellen Alm-Wirtschaft inmitten einer Natur, die sich die meiste Zeit des Jahres lebensfeindlich zeigt. Dieses Leben ist alles andere als ein Idyll gewesen. Es war voller Entbehrungen und bot dennoch jene Geborgenheit, die wir heute Heimat nennen.

Quelle: Verlagsseite

Meine Meinung:

Mare wächst mit Bruder und Schwester auf einem stattlichen Bauernhof auf. Auch wenn Großvater und Mutter mit strenger Hand regieren, haben sie eine schöne Kindheit.

Mit Beginn des Erwachsenwerdens verliebt Mare sich in einen jungen Burschen aus dem Dorf. Er macht ihr Hoffnungen, um sie dann gemein zu enttäuschen. Auch auf ihr Leben auf dem Hof wirkt sich dieses Hintergehen aus, und Mare entschließt sich, in die Einsamkeit zu gehen. Sie wird die Sennerin vom Geigelstein.

Ganz allein lebt Mare dort oben mit den Tieren. Sie versorgt sich weitestgehend selbst, sieht oft tagelang nur die Arbeiter der Milchsammelstelle. Es ist ein körperlich hartes Leben, aber Mare genießt es, eins mit der Natur zu sein.

Im Laufe der Jahre wandeln sich ihre Besucher. Im Krieg und in der Nachkriegszeit sind es Schmuggler und Wilderer, die fürs Überleben sorgen. Genauso oft kommen Aufseher, die sie suchen. Mit dem Wirtschaftswachstum sind es Touristen, die in Scharen in den Bergen einfallen. Sie bringen Mare Geld und Unterhaltung. Aber die Natur profitiert nicht davon.

Mit den Jahren lohnt sich die Bewirtschaftung der Alm nicht mehr. Die Tiere werden abgeholt, nur Mare bleibt. Nichts kann sie vom Geigelstein trennen, selbst als sie ihren Alltag nicht mehr alleine regeln kann. Auf dem Geigelstein will sie eines Tages sterben.

Das Leben hat Mare hart mitgespielt. Ein junges Mädel entscheidet nicht so einfach, sich für immer von den Menschen zurückzuziehen.

Die Sennerin vom Geigelstein hat es tatsächlich gegeben. Christiane Tramitz hat versucht, ihr Leben aufzuschreiben. Das Leben einer einsamen Frau, die trotz harter Arbeit und vieler Entbehrungen zufrieden ist und ihr Leben so liebt, wie es ist.

Fazit:

Ein Buch, das mich über Zufriedenheit und Achtsamkeit hat nachdenken lassen.


Bewertung:

Ich gebe dem Buch fünf von fünf Sternen.

Thema: [Historischer Krimi] Garnier, Emma - Grand Hotel Angst
Ikopiko

Antworten: 4
Hits: 160

17 Nov, 2017 15:21 29 Forum: Historische Romane G - I

Meine Meinung:

Nell ist sehr abgelegen aufgewachsen. Durch die Hochzeit mit Oliver öffnet sich für sie das Tor zur Welt. Ihre Flitterwochen verbringen sie an der ligurischen Küste. Ende des 19. Jahrhunderts ist das schon eine Besonderheit. Sie logieren im exklusiven Hotel Angst. Für Nell scheint der Name des Hotels zuzutreffen.

Die schönen Eindrücke, die Nell inmitten der wundervollen Natur und dem Luxus des Hotels gewinnt, werden überschattet durch unheimliche Vorgänge. Ist die Legende über eine spukende Frau wirklich nur Werbeprogramm des Hotels? Oder bildet Nell sich die seltsamen Vorgänge nur ein? Nell weiß bald nicht mehr, was Realität und was Einbildung ist. Und wem kann sie noch trauen?

Die Protagonistin Nell ist ein unerfahrener Backfisch und in vielen Dingen naiv. Im Verlauf der Geschichte wird sie kritischer und selbständiger. Sie lernt, sich gegen ihren Mann Oliver, der ein ziemlicher Macho ist, zu behaupten.

„Grandhotel Angst“ von Emma Garnier ist ideal für die nun kommenden dunklen und kalten Monate. Es ist kein actiongeladener Thriller, sondern ein eher ruhiges Buch, das langsam Spannung aufbaut und zum Gruseln einlädt.

Fazit:

Der Roman hat mir ein paar angenehm gruselige Lesestunden bereitet.


Bewertung:

Ich vergebe vier von fünf Sternen.

4 sterne

Thema: Helga feiert Geburtstag
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Antworten: 8
Hits: 85

17 Nov, 2017 15:18 31 Forum: Geburtstagsgrüße

Vielen, vielen Dank für eure guten Wünsche!

Das schönste Geschenk habe ich von meinem Hund bekommen, indem sie einen guten Tag hatte. Wir haben nicht mehr viel gemeinsame Zeit, da unser Hund alt und krank ist. Umso mehr habe ich mich gefreut :-)

Thema: Piper feiert Burzeltag!
Ikopiko

Antworten: 5
Hits: 74

17 Nov, 2017 15:16 58 Forum: Geburtstagsgrüße

Herzliche Wünsche auch aus Ostfriesland!

Thema: Unsere Iris feiert Geburtstag!
Ikopiko

Antworten: 8
Hits: 110

10 Nov, 2017 06:48 47 Forum: Geburtstagsgrüße

Nachträglich auch von mir alles Gute!

Thema: Michéle, Rebecca - Auf Eis gelegt Abschnitt 3
Ikopiko

Antworten: 10
Hits: 115

30 Oct, 2017 07:58 44 Forum: Michéle, Rebecca - Auf Eis gelegt

Ich möchte mich hier ganz doll entschuldigen.

Ich habe das Buch inzwischen gelesen. Ich war ein paar Tage dienstlich in Kassel. Zu diesem Abschnitt habe ich mir Notizen gemacht, die ich noch verfassen werde. Die letzten beiden Abschnitte habe ich in einem Rutsch im Zug durchgelesen, auch dazu werde ich noch was schreiben.

Wir sind gerade völlig am Ende. Wir mussten Am Samstag unseren Hund in die Klinik bringen und erfahren heute Mittag, ob wir sie wieder mit nach Hause nehmen dürfen oder uns für immer trennen müssen. Flo ist seit 12 Jahren meine beste Freundin und unser Ein und Alles.

Ich hoffe ihre versteht, dass mir der Kopf gerade nicht nach Leserunde steht.

Thema: Michéle, Rebecca - Auf Eis gelegt Abschnitt 2
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Antworten: 7
Hits: 105

20 Oct, 2017 06:48 55 Forum: Michéle, Rebecca - Auf Eis gelegt

Eliza hat Respekt vor niemandem. So einfach bei der stellvertretenden Chefin ins Zimmer zu platzen geht ja wohl gar nicht. Wieso ist sie wohl so biestig!?!

Die beiden jungen Leute hatte ich anders eingeschätzt. Warum sind sie weg? Haben sie tatsächlich Harris ermordet und sind getürmt? Oder sind es nur „einfache Zechpreller“?

Harris hatte keinen schönen Tod. Aber traurig darüber, dass er nun weg ist, bin ich auch nicht.

Sandra ist für mich ganz klar unschuldig. War es das Pärchen? Oder vielleicht der Koch? Er schien Harris ja gekannt zu haben. Vielleicht hatte er mal über seine Vorratshaltung gemeckert, und der Koch zeigt ihm nun, wie man Fleisch haltbar macht? Oder hat er Harris dort erst mal „geparkt“, weil er nicht damit rechnen musste, dass dort – außer evtl. Olivia – jemand rein guckt? Oder war er gar Olivia, die durch die ganzen Demütigungen so gefrustet ist? Dass Sandra bei der Vorstellung der Mitarbeiter nicht darauf bestanden hat, auch Olivia vorzustellen, fand ich unmöglich! So macht sie ja noch mit beim Mobbing. Da hat sie sich von mir einige Negativpunkte eingefangen. Auch blöd fand ich, dass sie bei Harris Schwester angerufen hat. Warum? Wenn sie meint, sich dadurch entlasten zu können, hätte sie Alan darum bitten können. So macht sie sich nur noch verdächtiger …

Bourke ist auch witzig … Er denkt, dass Alan der einzige ist, der Sandras Unschuld beweisen kann. Ähm …. Ist ER nicht der Polizist? Ist das nicht seine Aufgabe den wahren Mörder zu fangen?

Thema: Adams, Marie - Das Café der guten Wünsche
Ikopiko

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Hits: 37

Adams, Marie - Das Café der guten Wünsche 19 Oct, 2017 06:55 30 Forum: Belletristik Deutsch A - C

Autor: Adams, Marie
Titel: Das Café der guten Wünsche
Originaltitel: -
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erschienen: 19. September 2016
ISBN-13: 978-3734102783
Seiten: 336
Einband: Taschenbuch
Serie: -
Preis: 8,99 €

Autorenporträt:

Zitat:
Marie Adams veröffentlichte unter anderem Namen bereits Romane – in denen es darum geht, die Liebe nach Jahren durch den Alltag zu retten und das Familienchaos zu meistern. Umso mehr Freude hat sie nun daran, ein Liebespaar auf fast märchenhafte Weise erst einmal zusammenzubringen – schließlich weiß sie aus eigener Erfahrung, wie irrational das Glück manchmal arbeitet.


Quelle: Verlagsseite

Inhaltsangabe:

Zitat:
Julia führt mit ihren Freundinnen Laura und Bernadette ein kleines Café mit einem ganz besonders charmanten Konzept: Jedem Gast wird heimlich ein guter Wunsch hinterhergeschickt. Julia wundert sich nicht, dass alle Gäste das Café glücklicher verlassen, schließlich glaubt sie an die Macht der guten Gedanken – die auch ihre große Liebe Jean zurückbringen soll. Alle anderen Männer hält sie deshalb auf Abstand – bis Robert sich mit (anfangs) unlauteren Mitteln in ihr Herz schleicht. Ist es seine Schuld, dass auf einmal manches schiefläuft? Oder braucht sie nicht nur Glück, sondern auch eine große Portion Mut, um sich wirklich auf die Liebe einzulassen?


Quelle: Verlagsseite

Meine Meinung:

Julia, Laura und Bernadette betreiben ein kleines Café. Alles wird mit Liebe gemacht. Die Kuchen sind selbstgebacken, der Kaffee fair gehandelt. Die Gäste fühlen sich hier wohl, kommen gerne wieder. Dies liegt nicht nur an der guten Bewirtung. Denn was die Gäste nicht wissen, mit der Rechnung erhalten sie einen guten Wunsch für ihr weiteres Leben.

Als Bernadette der Freundinnen vorübergehend verlassen will, zieht Robert in ihre Wohnung ein. Robert ist das krasse Gegenteil. Während Julia und Laura sich nur gute Gedanken erlauben, damit schlechte nicht die Gelegenheit bekommen Wahrheit zu werden, ist Robert ein Zyniker, bei dem das Glas stets halb leer ist.

Nach und nach stellt sich aber heraus, dass diese Eigenschaften sich ganz gut ergänzen.

Der Roman „Das Café der guten Wünsche“ hat sich nur langsam in mein Herz gebohrt. Anfangs war es mir too much mit den ausschließlich positiven Gedanken, da auch meine Gläser eher halb leer, als halb voll sind. Aber als ich mich auf diese „Heile-Welt-Wünsche“ eingelassen habe, hat mir das Buch tatsächlich gute Laune bereitet. Vielleicht hat die Autorin diesen Wunsch an die Leser ins Buch gestrickt.

Fazit:

Liebevoller Roman, dein einen fröhlich stimmt.


Bewertung:

Ich vergebe vier von fünf Sternen.

4 sterne

Thema: Michéle, Rebecca - Auf Eis gelegt Abschnitt 1
Ikopiko

Antworten: 23
Hits: 213

18 Oct, 2017 11:56 08 Forum: Michéle, Rebecca - Auf Eis gelegt

Ich muss gestehen, dass ich ganz vorsichtig an dieses Buch herangegangen bin. Ich habe die Mabel-Bücher geliebt und war unheimlich traurig, dass sie Serie eingestellt wurde. Bisher fand ich alle Bücher von "Rebecca" toll, aber die Protagonistin ist eben nicht Mabel ...

Nun habe ich den ersten Abschnitt gelesen und bin begeistert! Ich habe alte Bekannte, wie die Penroses wiedergetroffen und auch Mabel wurde erwähnt.

Sandra ist mir sehr sympathisch. Und sie tut mir unheimlich leid. Da freut sie sich auf den Job und stattdessen darf sie den "Hiwi" für diesen arroganten Macho Garvey spielen. Zumindest ist er der Meinung, dass dies ihre Position ist und lässt sie das deutlich spüren. Mit allen verdirbt er es sich auf den ersten Blick. Und Sandra wird als seine Kollegin auch gleich so eingeschätzt. Der Gedanke, weit ab von zu Hause und Freunden mit so einem Chef und Mitarbeitern, die dich nicht mögen, leben zu müssen, ist mehr als deprimierend.

Naja, zumindest einer ist ja bald weg ...

Der Koch ist übrigens mehr als seltsam. Ich stelle mir auch die Frage, was er da will, wenn er doch scheinbar der einzige auf der Welt ist ist, der kochen kann ...

Thema: Girod, Sandra - Manchmal will man eben Meer
Ikopiko

Antworten: 0
Hits: 15

Girod, Sandra - Manchmal will man eben Meer 17 Oct, 2017 12:10 53 Forum: Belletristik Deutsch G - I

Autor: Girod, Sandra
Titel: Manchmal will man eben Meer
Originaltitel: -
Verlag: Blanvalet
Erschienen: 25. Juli 2016
ISBN-13: 978-3764505578
Seiten: 352
Einband: Broschiert
Serie: -
Preis: 14,99 €

Autorenporträt:

Zitat:
Sandra Girod, geboren 1963 und aufgewachsen in Schleswig-Holstein, ist Journalistin und arbeitete unter anderem für die BZ, Petra, Für Sie und als Leitende Redakteurin bei Laura. Nenn mich nicht Hasi! ist ihr erster Roman. Sandra Girod lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Hamburg.

Quelle: Verlagsseite

Inhaltsangabe:

Zitat:
Für ihre vierjährige Tochter würde die Journalistin Yola Wolkenstein alles tun – eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven stand allerdings nie auf ihrer Liste von Dingen, die man im Leben unbedingt mal gemacht haben muss … In der Kurklinik an der Nordsee trifft Yola andere Mütter, bei denen auch nicht immer alles rosig läuft. Aber davon muss man sich ja nicht gleich unterkriegen lassen! Gemeinsam stellen sich die Frauen ihren Problemen und finden unkonventionelle Lösungen. Als sie beschließen, es auf einem Rockkonzert mal wieder richtig krachen zu lassen, nimmt der Abend jedoch einen ungeahnten Lauf …

Quelle: Verlagsseite

Meine Meinung:

Yola ist eine berufstätige Mutter. Bei der Arbeit muss sie hundert Prozent abliefern um mithalten zu können. So ist sie gar nicht begeistert, als ihr zur Erholung ihres Kindes eine Mutter-Kind-Kur empfohlen wird. Aber da sie ihre Tochter über alles liebt, reisen die beiden in eine Klinik nach Cuxhaven.

Zunächst sieht Yola ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt: lauter unerzogene, nervende Kinder, überforderte Mütter, Nachtruhe ab 22 Uhr und langweilige Bastelnachmittage. Aber dann freundet sie sich mit einigen Müttern an und merkt, wie gut ihr die Kurmaßnahmen tun. Mitten im Meer verliebt sie sich dann auch noch und ist doch froh, die Reise angetreten zu haben.

Allein wegen des maritimen Covers habe ich Sandra Girods Roman „Manchmal will man eben Meer“ in die Hand nehmen müssen.

Die Autorin schreibt locker und witzig. Ich konnte mir direkt bildlich vorstellen, wie genervt Yola zwischen den auf- und durchgedrehten Kindern in der Empfangshalle steht. Manchmal war es mir aber auch zu gewollt witzig.

Die Story an sich ist einfach, aber nett. Gestresste Frau mit Kind fährt ungern in Kur, erkennt dass diese doch ganz gut ist und verliebt sich. Was mich beim Lesen aber durchaus störte, waren die sich wiederholenden „Ermahnungen“, auf sich selbst zu achten, sich selbst etwas Gutes zu tun. Es ist ja richtig, aber ein, zwei Hinweise hätten auch gereicht.

Fazit:

Witzige, unterhaltsame Geschichte mit leider häufig auftauchendem mahnendem Zeigefinger

Bewertung:

Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen.

Thema: Martin, Ricarda - Winterrosenzeit
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Antworten: 8
Hits: 331

17 Oct, 2017 06:37 20 Forum: Anmeldungen zu Leserrunden 2017

Ich lese auch gerne mit.

Thema: Buchinger, Marie - Ein Tal in Licht und Schatten
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Antworten: 0
Hits: 48

Buchinger, Marie - Ein Tal in Licht und Schatten 04 Oct, 2017 06:57 36 Forum: Belletristik Deutsch A - C

Autor: Buchinger, Marie
Titel: Ein Tal in Licht und Schatten
Originaltitel: -
Verlag: KnaurTB
Erschienen: 1. Februar 2016
ISBN-13: 978-3426517550
Seiten: 656
Einband: Taschenbuch
Serie: -
Preis: 14,99 €

Autorenporträt:

Zitat:
Marie Buchinger ist das Pseudonym der Autorin Diana Menschig (*1973). Sie lebt und arbeitet am Niederrhein, wo die höchsten Erhebungen Autobahnbrücken sind. Da sie aber Berge sehr mag, hat sie 2006 auf der „Maratona dles Dolomites“ ihr Herz an diese sagenhafte Region verloren. Wie sich das in den Siebzigern gehörte, haben ihre Eltern sie mit Italien-Urlauben sozialisiert – wobei eine ihrer lebendigsten Erinnerungen ist, mit nackten Beinen an den Kunstledersitzen des Autos klebenzubleiben. Geblieben sind außerdem die Liebe zu Eis und Mulino-Bianco-Keksen sowie Neugier auf die Geschichte Norditaliens und der Alpenregion. „Das Tal in Licht und Schatten“ ist ihr erster historischer Roman.


Quelle: Verlagsseite

Inhaltsangabe:

Zitat:
Fernab vom Weltgeschehen Anfang des 20. Jahrhunderts wächst Elisa als lang ersehnte Tochter wohlbehütet im Kreise ihrer vier Brüder im Gadertal auf. Eines Tages übernimmt eine italienische Familie den Nachbarhof. Elisa freundet sich mit Vito an, der für sie zunächst nur ein weiterer liebenswürdiger Bruder ist, der ihr die Welt jenseits der Dolomitengipfel näherbringt.1914 bricht der Krieg aus. Elisa muss mit an¬sehen, wie ihre Brüder in die Schlacht -ziehen. Das Leben wird härter, die Frauen sind auf sich allein gestellt. Mit dem Kriegseintritt Italiens im Mai 1915 verläuft die Front plötzlich vor der Haustür. Jetzt muss auch Vito sich entscheiden: Er ist in der Toskana aufgewachsen, seine Mutter Italienerin.Doch sein Vater hat das Südtiroler Erbe wachgehalten, und seit er hier lebt, haben die Dolomiten ihren Zauber gewirkt. Wohin gehört er? Als Vito Abschied nimmt, erkennen beide, was sie füreinander empfinden. Und während Vito mit der Frage ringt, welche Seite er verraten soll, muss Elisa nicht nur um die Existenz ihrer Familie, sondern auch um diese Liebe kämpfen.

Quelle: Verlagsseite

Meine Meinung:

Am Rande der Dolomiten, in einem kleinen Bergdorf, lebt die österreichische Familie Kastlunger. Sie leben von der Landwirtschaft. Die fünf Kinder müssen mit anpacken, was für sie selbstverständlich ist. Die Familie zeichnet sich durch einen starken Zusammenhalt aus. Sie stehen füreinander ein, unterstützen sich gegenseitig und haben einen eher eintönigen, aber zufriedenstellenden Alltag.

Als die italienische Familie Costa den Nachbarhof übernimmt, kommt frischer Wind ins Dorf. Die Costas sind nicht alle freiwillig in diese Abgeschiedenheit gezogen. Um hier ihren Lebensunterhalt zu sichern, verzichten sie auf ihre Träume. So ist Sohn Vita nun Bauer, statt ein Ingenieurstudium zu absolvieren.

Mit Beginn des Ersten Weltkrieges ändert sich das Leben der beiden Familien grundlegend. Mehr oder weniger freiwillig ziehen die Männer an die Front. Die Hofarbeit bleibt komplett an den Frauen hängen. Und bald treffen die Mitteilungen über die ersten Gefallenen ein …

Marie Buchingers Roman „Ein Tal in Licht und Schatten“ hat mich sehr bewegt. In dem kleinen Bergdorf schien die Zeit angehalten zu sein. Familie, Kirche und Traditionen hatten einen hohen Stellenwert. Die Arbeit bestimmte das Leben. Trotzdem waren die Menschen zufrieden.

Der Erste Weltkrieg wirbelt aber auch hier alles durcheinander. Die zunächst euphorisch fürs Vaterland in den Krieg ziehen, kommen, wenn überhaupt, traumatisiert zurück.

Die Autorin hat diese Zeit zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts sehr anschaulich beschrieben: das karge Leben inmitten der wundervollen Natur, die Sicherheit, die eine intakte Familie bietet, aber auch, wie schnell sich das Blatt wenden kann.

Ich habe die beiden Familien sehr gerne durch diese Zeit begleitet.

Fazit:

Diese historische Familiensaga hat mir ausgesprochen gut gefallen.


Bewertung:

Ich vergebe fünf von fünf Sternen.

5 sterne

Thema: Rebecca Michele - Auf Eis gelegt
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Antworten: 14
Hits: 319

27 Sep, 2017 07:01 39 Forum: Anmeldungen zu Leserrunden 2017

Ich habe gestern die gleiche tolle Post bekommen! Ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten.

Auch meinen Schreibtisch wird der tolle Kalender zieren.

Thema: [Krimi] Hodgson, Antonia - Der Galgenvogel
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Antworten: 0
Hits: 55

Hodgson, Antonia - Der Galgenvogel 25 Sep, 2017 13:00 45 Forum: Krimi & Thriller G - I

Autor: Hodgson, Antonia
Titel: Der Galgenvogel
Originaltitel: The Last Confession of Thomas Hawkins
Verlag: KnaurHC
Erschienen: 2. November 2016
ISBN-13: 978-3426653463
Seiten: 464
Einband: Gebundenes Buch
Serie: Tom Hawkins 2
Preis: 19,99 €

Autorenporträt:

Zitat:
Antonia Hodgson stammt aus Derby und studierte Englische Literatur in Leeds. Ihr Debüt „Das Teufelsloch“ gewann 2014 den CWA Historical Dagger, den wichtigsten britischen Preis für historische Kriminalromane, und wurde in den USA unter die zehn besten Spannungsromane des Jahres gewählt. Antonia Hodgson lebt in London und arbeitet in der Verlagsbranche.

Quelle: Verlagsseite

Inhaltsangabe:

Zitat:
Nach "Das Teufelsloch" begeistert die britische Erfolgsautorin Antonia Hodgson mit ihrem neuen historischen Thriller "Der Galgenvogel".
London anno 1728: Der schwefelgelb flackernde Schein rußiger Öllampen, Übelkeit erregender Gestank frisch geleerter Nachttöpfe im Rinnstein, und in den schmalen Gassen das Zischen und Fauchen schwarzer Ratten …
Durch diese Straßen wird ein gut gekleideter junger Mann zum Galgen nach Tyburn geschleppt. Die Menge am Straßenrand nennt ihn einen Mörder. Er versucht ruhig zu bleiben. Sein Name ist Tom Hawkins, und er ist unschuldig. Irgendwie muss er es schaffen, das zu beweisen, bevor der Strick sich um seinen Hals legt.
Natürlich ist alles seine eigene Schuld. Das Leben war gut, nachdem er dem Schuldgefängnis „The Marshalsea“ entronnen war. Er hätte dem gefährlichsten Kriminellen Londons ja nicht erzählen müssen, dass er "auf Abenteuer aus" sei. Er hätte niemals der Mätresse von King George Hilfe anbieten dürfen. Und vor allem hätte er nie der scharfsinnigen und berechnenden Queen Caroline trauen sollen. Sie versprach ihm für sein Schweigen einen königlichen Straferlass – doch letztlich schweigt niemand besser als ein Toter ...

Quelle: Verlagsseite

Meine Meinung:

Tom Hawkins befindet sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts als verurteilter Mörder auf dem Weg zum Galgen. Menschenmassen beschimpfen ihn, spucken ihn an, und trotzdem hofft er auf das Wunder der Begnadigung …. Diese düstere Szene, die in dem folgenden Roman erklärt wird, beschreibt der Prolog.

Tom Hawkins ist ein Charmeur, dem seine Glückspielerei und das Trinken über den Durst von seiner aufgeschlossenen Freundin immer wieder verziehen werden. Der Lebemann hat eine bewegte Vergangenheit und hält mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg, sodass er einigen Leuten ein Dorn im Auge ist und prompt in Schwierigkeiten gerät. Wird er nun tatsächlich unschuldig gehängt?

Antonia Hodgson hat mit „Der Galgenvogel“ bereits den zweiten Roman über den lebenslustigen Tom Hawkins geschrieben. Dies war mir nicht bekannt, wurde beim Lesen aber sehr schnell deutlich, und das Kennen des Inhalts wäre zum besseren Kennenlernen des Protagonisten sicher hilfreich gewesen.

Es werden einige brisante Themen der damaligen Zeit beschrieben, die wohl auch heute noch zu finden sind: Machtspiele in der Politik, Vergewaltigungen, Abhängigkeit vom Arbeitgeber … Das Leben des „Mittelstandes“ wird sehr bildhaft geschildert.

Spannend und äußerst verzwickt ist die Kriminalgeschichte. Tiefgründige Charaktere ließen mich mit ihnen mitfiebern und mitleiden.


Fazit:

Spannender historischer Thriller.


Bewertung:

Ich vergebe vier von fünf Sternen.

4 sterne

Reihenfolge:

01 Das Teufelsloch
02 Der Galgenvogel
03 Das Sündenhaus

Thema: Simone hat Geburtstag
Ikopiko

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25 Sep, 2017 10:36 39 Forum: Geburtstagsgrüße

Auch ich schicke ganz herzliche Geburtstagsgrüße!

Thema: Löschen von Rezensionen bei Amazon
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19 Sep, 2017 07:45 39 Forum: Gerade entdeckt....

Ich habe mal stichprobenartig geguckt. Aber meine Rezis scheinen noch da zu sein ...

Thema: Happy Birthday!
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13 Sep, 2017 09:26 27 Forum: Geburtstagsgrüße

Herzlichen Glückwunsch uns allen, aber vor allem Netha!

Toll, dass du dieses Forum so gut am Laufen hältst. Sicher nicht alleine, da machen wir alle mit. Aber ohne dich würden wir uns alle wahrscheinlich gar nicht kennen (und mögen). Knuddel

Ich freue mich, dass es "uns" gibt!



Applaus2 Applaus2

Thema: [Historischer Roman] Rehn, Heidi: Das Haus der schönen Dinge
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12 Sep, 2017 10:54 34 Forum: Rehn, Heidi

Meine Meinung:

Die Familie Hirschvogel hat einen Palast für die gut betuchten Bürger Münchens geschaffen: ein großes, alle Konsumenten-Träume erfüllendes Kaufhaus. Mit viel Liebe wird dieses Kaufhaus von der Familie betrieben. Events, moderne Produkte, wie eine Radfahrhose für Frauen, und prachtvolle Dekorationen locken Käufer aller Gesellschaftsschichten in das Geschäft.

Die Hirschvogels sind angekommen in der Münchner Gesellschaft. Aber sie sind Juden und wir schreiben das Jahr 1897. Die politischen Veränderungen werden sich drastisch auf die Familie auswirken. Ein Stückweit zerbricht die Familie. Ehemals gute Freunde wenden sich ab.

Heidi Rehn hat um das Kaufhaus Hirschvogel eine über 600 Seiten umfassende Familiensaga geschrieben. Der Roman ist in vier Kapitel mit jeweils großen Zeitsprüngen eingeteilt. Hier muss man sich zu Anfang jedes Abschnitts etwas zurechtfinden, was jedoch recht schnell gelingt.

Der flüssige Schreibstil der Autorin half mir über einige Längen in der Geschichte hinweg. Wörter wie „Galanterieabteilung“ zergehen auf der Zunge und versetzen in eine Zeit zurück, in der es noch nicht alles im Überfluss gab und man sich für schöne Dinge mehr begeistern konnte.


Fazit:

Heidi Rehn hat mich mit ihren gut recherchierten Romanen noch nie enttäuscht.

Bewertung:

Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen.

Thema: Garnier, Emma - Grand Hotel Angst Abschnitt 5
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12 Sep, 2017 08:53 15 Forum: Garnier, Emma - Grand Hotel Angst

Am Ende war ich doch beruhigt, dass beide Männer schuldig sind. Ist meine Menschenkenntnis also doch ganz gut breit grins

Liebe "Emma", ich danke dir für die nette Begleitung der Leserunde und freue mich schon auf die nächste.

Thema: Garnier, Emma - Grand Hotel Angst Abschnitt 4
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08 Sep, 2017 10:41 56 Forum: Garnier, Emma - Grand Hotel Angst

Jetzt weiß ich gar nichts mehr :-D Für mich kommen Oliver und Madroy beide in Frage. Da aber nun anscheinend Oliver beim Spielen auftaucht und doch nicht tot ist, muss er Dreck am Stecken haben. So etwas tut man doch keinem Menschen, geschweige denn der Ehefrau, an.

Margery und ihr Mann sind mir auch nicht koscher. Ob sie in Olivers oder Madroys Auftrag rauskitzeln sollen, wo Nell sich versteckt hatte? Warum wollten sie es sonst so genau wissen, sie kennen dort ja doch keine Einheimischen.

Thema: Garnier, Emma - Grand Hotel Angst Abschnitt 3
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05 Sep, 2017 09:24 13 Forum: Garnier, Emma - Grand Hotel Angst

In diesem Abschnitt kommt Oliver wieder ganz gut weg. Eher Opfer als Täter. Ich weiß nicht, was ich glauben soll. Aber auch wenn er Recht und nicht Madroy, mag ich ihn trotzdem nicht. Er geht unmöglich mit Nell um.

Nur schade, dass Nell nicht doch mit Rose abgereist ist. Ich verstehe sie in der Beziehung nicht. So groß kann ihre Angst vor Oliver dann ja doch nicht sein.

Wenn Oliver echt nicht tot ist, sollte Nell zur Polizei gehen. Dann hat sie nichts zu befürchten. Dann schnell Rose telegraphieren und abreisen ...

Thema: Garnier, Emma - Grand Hotel Angst Abschnitt 2
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04 Sep, 2017 12:04 20 Forum: Garnier, Emma - Grand Hotel Angst

Ich hätte an Nells Stelle auch Angst vor Oliver. Gar nicht mal so wegen der Warnung vor ihm, sondern wegen seiner Gefühlswechsel. Er kann innerhalb von Sekunden von charmant zu zornig und zurück wechseln. Und nun diese ständige Überwachung! Ist sie wirklich nur zu ihrem Schutz gedacht, wie Rose meint? Wenn eine Frau Angst vor ihrem Mann hat, ist die Beziehung gescheitert.

Die Idee, dass in dem Hotel ein bisschen Spuk vorgespielt wird, kann ich mir gut vorstellen. Ich glaube, in England gibt es solche alten Hotels.

Ich frage mich, warum dieser Michele Nell so vertraut. Ich glaube nicht, dass er der Polizei einen Tipp gegeben hat.

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